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ſachen/ Das vier zehend buͤch. dreireyß waar zů ſagen/als die Architectur vnd bauwkunſt. dann es iſt ein re-nung etwas zů erwelẽ vnd voꝛhin an zů ſagen. Als namlich wañ man einmauren in gewiſſer oꝛdnung ſteyff bauwen ſoll /als wañ ſie au ffrecht ſthet/ann wann ſie nit auffrecht iſt/ mag der bauwmeiſter ſagen/ ſie werde fal-en. Alſo ghet es auch mitt den laͤſten vnnd groͤße der ſeülen zů/ darʒů mitter matery vnnd dicke an ſchwyboͤgen doch iſt in diſen fünffen ſo ein gewüſe rechnung/ daß man ſie biß hiehar faſt allwegen für heilig gehalten. Ob a-der wol diſem alſo/ vnnd kein zweyffel daruon entſtanden/ wellen wir dochvon diſer waarſagung nicht handlen.Darumb ſoll die frag von denen ſein/ ſo auſſerthalben nateürlichen vꝛſachen erfunden/ als wann ʒzwen mit einanderen kempffen ſolten. weil auchoffenbar daß etliche am gericht ʒů meh: malen irꝛen⸗ iſt auch bekanndt daßindere woͤlliche das widerſpil haͤlten/ recht wurdẽ rathen oder waarſagen.s bꝛauchet aber die natur allwegen widerwertige ding. Wann nun etlichdoꝛhanden/ ſo von jnen ſe elbs jrꝛend/ werden auch etlich ſein ſo war ſagend.eßhalben iſt gewüß daß etlich voꝛhanden/ woͤlliche auß nateürlichem an-
Alben recht von zůkünfftigen dingen vꝛtheilend/geleich wie auch etliche ʒů
allen zeyten geſund/ etliche die gar wenig/ oder gar nicht durch der naterenich verletzet werdend/ vnnd auch alſo in anderen dingen.Doch ſeind diſe nitt allwegen dermaſſen geſtaltet/ auch nit in allen zweyf
felbafftigen dingen/ ſonder in etlichen ſagend ſie eigentlich die waarheit/ in
Fetbalg
deren aber gar nicht recht/ dañ ſie thůnd diſes nit auß kunſt/ ſonder vontur. doch wirt gůt ſein daß man von diſem auch an ſeinem oꝛth rede. Weil
zn nun bekañt/ dz die waarſagung in dꝛeyen dingen ſthet/ iſt nach überig
Ju erfoꝛſchenn ob auch ein heimliche weyß ſeye ʒů waarſagenn/ woͤlliche derunſtlichen etwas gleichfoͤꝛmig. Dann die goͤttliche anzeigungen vnnd dieJybillen bedeüten etwas mehꝛ/ dann die von natur vnnd on gefahꝛ waar-ſagen. dann diſe zeigend allein an was beſchehen oder nitt beſchehen ſoll.s zeigend aber die Sibyllen an/ warumb ſie wiſſend was beſchehen ſoll/nd durch was beſondere krafft ſie ſolches erlernet.Solliches anzeigung iſt/ das Juſtinus der Philoſophus in der heidenfubanung ſpꝛicht. darumb woͤllend wir diſe/ ſo waarſager genenner/ recht575 goͤttlich halten. dann wir werdend diſes nitt on vꝛſach thůn/ ſonder ſie˖ vgend w aar auß anblaſenn vnnd beſitzung Gottes/ dieweil ſie große vnnd1 ylding voꝛhin anſagend/ vnnd wiſſend aber nit was ſie redend. Deß Pla-8 nis woꝛt in Memnone legt er alſo auß. er hatt eigentlich vnd klarlich auffio Sybillen weyſſagung geſechen. dann diſe handlet nitt wie die Poeten-15 hatt gewalt ihꝛe verß zů coꝛrigieren vnd außzeſtreichen ſo ſie geſcheiben/die dann den ſelbigen ʒůgehoͤꝛt. wann ſte aber etwan angeblaſen/ ſo ſagt ſieae ding die zů weyſſagung gehoͤꝛten. wann diſes auffgehoͤꝛt/ hoͤꝛet auch diechtnuß auff deren dingen ſo geredt warend..vn Niſes iſt auch die vꝛſach/ daß inn Sybillenn verßen kein rechte menſur
ſieg e rechnung gehalten woꝛden. dann wie ich zů Cumis geweſen/ hab ich di
oſelbs erfaren auß denen ſo es geredt hand/ woͤlche auch das oꝛth angezeiwo ſte geweyſſaget/ darzů den ſarch auß ertz bereittet/ da ih: gebein be-alt ren. Vnder vyl anderen haben ſie auch diſes angezeigt daß ſie von jrenlich oꝛderenn gehoͤꝛet/ daß diſe ſo die weyſſagung auffgeſe chꝛibenn/ gemein-vngeleert leüch/ vnnd alſo an vyl oꝛthen in verßen geirꝛet. vnd 0 end
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