Buch 
Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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DCIII
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ſachen/ Das vierzehend buch. dctijauch ettliche rot wie die glůt/ ettliche weyß als der mehꝛteil ſternen/ welcheein flam̃e von jnen gebend/ als die anderen kolen. es ſeind auch der mehꝛ-teil auß diſen hoch/ als wañ man ſt am him̃el ſehe/ettlich niderer als wañ ſiein wulcken weren/ ettlich gar nider/ die vmb die erdẽ ſicht/ als do ſeindie ſpꝛingendẽ geiß/ vnd die feürigen menlein/ welche voꝛ dem roß an hin-ghond /oder etwan harnach volgend/ doch gar ſelten. 5Es ʒeigt Mizaldus an/ welches auch vyl andere geſehen/ daß diſe etwanines kinds geſtalt haben/ ſo das feür voꝛan hin treibt/ welches dañ nit al-lein die pferd⸗ ſonder auch die menſchẽ erſchꝛecket/ daß es diſe auch etwã ge-gen den felßen oder in die flüß /oder in die pfützen treibt fürneſlich weilman diſes bey den kirchhoffen/ hochgerichten/ vnd kirchen ſicht. Wer woltſich aber nit verwunderen/ welchem die natürlichen vꝛſachen vmbekant-daß diſes feüwe den nochuolgenden voꝛghet/ vnd wañ diſe ſtill halten auchthet: wo ſie auch hinwenden/ ghet jnen diſes geſicht allwegẽ voꝛ den augẽ-als wañ es das pferd füeren vnd den menſchen ſo auff dem roß ſitzet/ geleitlen wolte · Es begibt ſich auch über diſes wañ diſe feüwꝛ krachend/ daß ſte etiche getoͤß laſſend von jnen ghen/ ſo der menſchlichen ſtim̃ gar geleich/ welman doch nit verſthen mag deßhalben eteliche abergleübiſchẽ beredt/s ſeyend der abgeſtoꝛbenen ſeelen durch diſe e feür vmgeben/ domit ſie ge-eütert vnd gefeget werden. Es zeiget aber gnůgſam an daß diſes nit vonmenſchlichen coͤꝛperen harkom̃et/ weil man auch in kuchen vnd ſcheyßheü-eren/ oder do man das vich abthůt gemeinlich ſicht. doch betriegend dieing tren vyl/ vnd erſchrecken die foꝛchtſaen nit vnbillich. Es ſeind auchliche anhangende/ vnd andere fliegende feüwꝛ/alſo daß ſie etwan in demger den knechtẽ an iren waffen vnd ſpießen gehangen. Etliche ſeind nochhatürlicher/ als die in gebirgen harfür kom̃en/ vnd auß dem faulen holtzarſcheinen. Es iſt auch auß diſem bekant/ daß nit alle feüwe die mann ʒůacht ſichet waꝛhafftige feür ſeind/ſonder daß derẽ vyl allein ſollche geſtaltdeten ſubſter ond wemsdaß Plinius angezeigt/ es ſeye d ſleyß dahin kom̃en/ daß die Hetruſcẽ auch blaßoi tagen zal voꝛhin anzeigen. Ich glaub daß diſes von dem komen/ daß55 Keyßer Auguſtus geſtoꝛben ein ſtraal geſchoßen ſeye/ welcher den erſtẽuch ſtaben an dem Ceſar hingenom̃en alſo daß allein eſar beliben. auß welem die warſager angezeigt es wurde Auguſtus iñerthalben hundert tagẽſterben, dan es heißet eſar in der hetruſcen ſpꝛach Gott/ vnd bedeütet daßobey den Roͤmeren hundert. nãlich daß der Keyßer ſolte in hundert tagen5 Gott geneñet werden/ welches von keinem lebendige mocht geſagt wer-5 n/ vnd auch ein gewüße anzeigung geweſen/ er ſolte in hundert tagen ſtergen. Werl diſes auch beſchehen/ iſt nit ein kleiner zweyffel darbey/ ob ſolli-dees auß deß teüffels betrug/ oder ongefahꝛ/ oder auß natürlichen vꝛſachẽleſcheh en. wañ der blitzge das grab berůrt/ glaubt es koſm̃e ein vntoͤdt-dage ebe darnon. dañ es hatt Plutarchus angezeigt/ daß ſolliches ntemãd5 dem Lycurgo vnd Euripidi begegnet ſeye.& dan ſagt auch daß vnſe1 erseytten Ruinem eines Doctoꝛ im rechten bett vnd nit das grab noch ſeia0 todt ſeye beruͤrt woꝛden. es werdẽ hohe ding von dem ſtraal getro ffen-ſtis begegnet weidlichen meñeren auch. Es gibt auch in der zeytt jres ab-bens die Sonn jnen ein zeügnuß/ welches dann eh: bedeütet. Pon10 onn

Man hatt auch in ſollichen arten ein gewüße auffmerckung der blitzge/ wunlelbent