nuß entpfvngẽ/ vñ in einer ſteyffẽ matery die nit weicht erhaltẽ. dan 8
der 8 Pon mancherlei wunderbaren
circkel auff dem hoꝛizonte/ alſo daz noch dꝛey kleine circkel auff dem großen
hangend/ welche doch gegen Oꝛient mit geeler farb vnderſcheidẽ/ als wanſie der Soñen nach volgeten. Es hatt auch die Soñen ein kron oder ho
vmb ſich/ an der farb wie ein Regenbogen/ ſo an beiden ſeitten der Soñen
bildnuß rotfarb angehenck hatt/ võ welchen ʒzweyen bildnuſſen oder zwey-Soñen/ zwen halb circkel auffghond/ gleich wie zwen boͤgen ſo übereinãdergeſchꝛenckt ſeind/ welche ſich zůletſt außſtreckẽ/ wie die hoͤff/ vnd verſ⸗ chwinden dañ. gegen des großen circkels centrum oder mitte/ ſteht ein Regenbegen/ welcher in einer ſubteylen wolcken ſcheinet. dañ erſcheinet auch gegendiſem ein anderer Regenbogen/ ſo an der farb vnd gelegenheit dem erſtenzůwider/ vnd faſt ſchwartz iſt. dann ghet diſer Regenbogen gegen Mittagdurch den großen circkel/ vnnd ſtreckt ſich ſ chwartzlecht auß/ endert aucſein farb allwegen/ wie dann der Regenbogen am himmel ſelbs thůt. Dochwerend diſe circkel oder hoff küm̃erlich über zwo oder dꝛitthalb ſtund/ vndvolget gemeinlich nach ihꝛer natur oder ſonſt auß verboꝛgener vꝛſach/ znkünfftiger zeit etwas vnfaal. als nammlich wunderbar tonder vnd ſtraal
welche heüſer vnd das viech vmbſchlagen/ dann gefangenſchafft vñ erwülgung der edlen vnd des gemeinen volcks/ od einwhonerẽ deßgleichẽ raubrey/ feindlicheꝛ ſchiffʒeüg/ einfal ð meeꝛ reübeꝛ vnd bꝛunſt. ja zů end des funling/ wann die circkel verghond/ regnet es ſchwebelechte ſteinlein/ mitt ei-nem ſtinckenden dampff/ bald kommen grauſame tonder darauff/ daß ⸗ fdie es hoͤꝛend/ erſchꝛecken muͤſſen. es ghond auch die flüß treffenlich an vodem zerflieſſenden ſchnee/ vnd verderben alles durch jren lauff vnnd auß-bꝛuch/ wie dann an anderen oꝛthen weitlaͤuffiger von den Mitnachtiſche
flüſſen ſoll angezeigt werden. 5Es ʒeigt Plinius inn dem anderen büch vnnd xxx capittel an/ daß 4
ſchnelle rote circkel faſt wunderbar ſeyend/ dañ ſie bedeüttẽ krieg von we⸗slangem abgang der Sonnẽ/ vnd lägwerenden bleichen farb. wañ diſe rinoder circkel etwan ein Planetẽ eingeſchloßen/ bedeütten ſie regen. Wie -oð auß wz vꝛſachẽ diſe circkel oð cronen vm̃ die Soñen oder and geſtirng-ſtanden/ lernet Seneca in dẽ vj büch der nateürlichẽ fragẽ/ ſpꝛechẽde/ Wasdiſe kronẽ zůgleich herab fallẽ/ vñ von jnẽ ſelbs verſchwindẽ/ bedeüttet 4.ein ſtilles vnd ſchoͤnes wetter. wañ ſie aber an einem oꝛth bꝛechen vñ an 10rend/ ſo iſt ein wind daſelbſtẽ. deßhalben erwartẽ auch die ſchiffleüt vo 5 1gen oꝛthẽ den wind/ do die kron bꝛochẽ iſt. wañ ſie gegẽ mitnacht verghon aweyet der Aquilo. wañ es von Nidergãg beſchicht/ der Fauonius. wan fiel,ber an vylen oꝛthẽ zerbꝛechen/ ſo wirt ein vngewitter. Man vermerckt nfüꝛnem̃lich diſe kronẽ od hoͤff in ð nacht/ vm̃ den Mon vñ anderẽ ſternẽ⸗ derdem tag aber ſicht man die ſeltẽ/ dañ der Soñen glãtz iſt zů ſtaꝛck/alſo dz enzůſam̃en getribẽ lufft erwarmet/ vñ dañ ſubteyl wiꝛt/ dz er voneinandergeth. es iſt abe: ð Mon nit ſo krefftig/ deßhalbẽ wañ der lufft daꝛũb genmoͤgẽ ſie lẽger erhaltẽ werdẽ. es ſeind die andeꝛẽ geſtirn auch zeſchwach ild-moͤgẽ die lufftigẽ ding durch jre krafft nit zerbꝛechẽ. deßhalben wirt t 10 ftrei-
muß nit ʒůdick ſein/ damit er dz einſcheinet liecht ab wende vñ nebẽſie ebe /auch nit zů ſubteyl vnd vffgelöͤßt/ damit die kom̃ende ſtreymẽ kein denzug dabey haben. diſes beſchicht in getẽperierten naͤchtẽ/ wañ dz geſtinn 47vñigenden lufft nit gewaltiglich/ vñ ſtarck võ dem ringen liecht a 1575 chtvn
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