dexij Von mancherlei wunderbaren
Die kelte iſt dem lufft alſo ſchedlich/ daß gemeinlich erſchꝛockenliche vn
fruchtbare zeit hernach volgen. deßhalben beſchehen diſe vnd andere derg-leichen grauſamen ding/ wann die circkel außerthalben der Soñen liecht-bꝛeit in dem ſchwartzen regen vnd wolcken geſehen werden. Es beſchichtauch von diſen oder anderen vꝛſachen der boͤſen daͤmpffenn/ daß faſt großevnd ſtarcke baͤum in den welden zůhauffen fallen/ die waſſer mehꝛ dann jegewonheit anghond/ die furchen zerꝛeiſſen/ vnnd treffenlich vyl leüt vnd
viech vmbꝛingend. wann auch der tieff ſchnee fallet/ mag man nitt meh
wandlen/ wann auch ein mechtige kelte darʒů kommet/ moͤgend die botten 0
weder hinderſich noch fürſich ghen/ vnd muͤſſend alſo erbermgklich erlig-
Es begibt ſich auch bey der Sonnen auffgang oder nidergang/ darzů bey
0 dem Mon daß man zwo oder dꝛey Sonnen oder gon ſicht/ vnd ob wol di-
ſes allenthalben/ begibt es ſich doch in diſen landẽ gar offt/ welche doch hel v
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ter vnd langwirend ſeind. 15 N 9Alſo iſt diſer aller vꝛſach/ damit ich ſolliches mit wenig woꝛten wider affe dren/ wañ man es nach der natur vergleichet/ die dicke auffſteigẽde demp kvnd enderung des liechts. Dañ die ſchnee(damit ich auch etwas vonn dem 80handel anzeig/ weil die voꝛgende erʒellung/ vnnd diſes ſo ſich offt in Mit le
nache lſchen landen zů tregt/ vns zůuerſthen gibt/ daß es/ ein kleinen vn fderſcheid von vnſer trifachen Sonnen hiſtoꝛien hatt/ alſo daß ſte faſt ver 0miſcher iſt) machend das liecht mancherley geſtalt vnd groß/ vnd erfüllẽ vden lafft mit faſt dicken daͤmpffen. Alſo begibt es ſich daß auß diſen zweyen ilſtucken vylfaltige/ mancherley/ vnnd wunderbare geſichten inn dem luſſß h.erſcheinen. Alſo hargegen wann man diſe ding voꝛhanden/ zeigend ſie an iſdaß der lufft mit daͤmpffenn erfüllet/ auch inn mitten der hitzigen landen li
Wann aber der lufft dick woꝛden/ vnd mit mancherley dempffen erfülletVvolgend gemeinlich große regẽ/ kelte/ oder kranckheit hernach. damit ſein gee aller dingen vꝛſach offenbar. Es zeiget Olaus auch an/ daß offt inn eine beHlnee. nacht ſchnee fallet/ der ſich in zehen oder fünffzehen weg endert/ alſo d v.etwan eines creütz/ ſternen/blůmen/roſen/ lilien/ ſeoꝛpion/ oder flieg. i be
geſtalt bekommet/ deßhalben pflegend die mußigenger oder kinder die g liſene ſtubenfenſter auff ſolliche weyß fein 3 Es„ groß akwunder/ daß der ſo in der erſten nachtſtund fallet(damit ich ein evempelgebe) gantz einem creütz geleich iſt/ vnd inn der anderen ſtund einem ſter-nen/ in der dꝛieten einer lilien/ vnd alſo für vnd für von allen anderen. Eſeind deren bedeüttungen angezeigt/ wann yemand die nateürlichen vꝛſa-chen/ oder ſollich on gefahꝛ begeben/ will annemmen/ vnd für wunderze, 5
chen halten/ doch iſt nit gnůgſam bekannt/ wañenhar ſie kommen. ich a aaber/ ſie kommen alle von dem dicken dampff har. darumb erſcheinen 1 1nit allwegen. dañ wie ſich das wachs foꝛmierẽ laßet/ vñ das waſſer nit⸗ ale 15ghet es auch mit dem dickẽ oder ſubteylen dampff zů. Sie werden von 95.winden foꝛmiert/ alſo daß in diſen/ wie auch in blůmen vnnd ſommer 5glen/ vyl ding auß einem kommen. darzů beſondere ding auß gemeinen 0ſachen/ wie in dem letſten bůch von Subtiliteten angezeigt iſt. 8Es fallend auch daſelbſt treffenlich groß hagel/ ſo nit kleiner dan eine 75 5g menſchẽ haupt. welches dann widerumb von dicken vñ zaͤchen dempffe 75 5 brN har kommet. Wie auch daſelbſten die hagel ſeltzamer/ vnnd von ſe he 0vꝛſachen dann inn Italien entſthond/ wie auch im winter ſelzan en o 5