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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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DCXXXIIII
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derrxtiij Von mancherlei wunderbarenzwiſchen dem mittel vnd zeigfinger ſein/ oder vnder dem zeigfinger. auchzwiſchen den bühlen des zeigfingers vnd des daumen/ in dem Chenar. waneines auß diſen von den anderẽ ſthet/ voꝛab das obereſt/ bedeüttet es boͤſeſitten/ ein vnſtandhafftig gemut/ vnnd glaubloſen/ der dem ſpilen ge-neigt iſt. doch ſoll diſes eck nach den beweyſungen/ ſo Euclides angebenn-gar ſcharpff ſein. wann es bꝛeit/ zeigt es ein dollen verſtand an. wann es des Jupiters berg hinauff fahꝛet/ oder gleich gegen dem mittel finger-ʒeigt es ein ſchlechten verſtand/ ſchwach hirne/ vnd ein nidertraͤchtig ver-verwoꝛffen gemuͤt. die an andere ſtumpffen eck zeigen ein geüdigkeit an/ indenen ſachen da es nit von noͤten/ vnd wann ſie ſpitz ein geytigkeit/ alſoauch ein vnſtandhafftigkeit vnnd langſammen verſtand/ wie auch die ſpi-tzigen ein geſchwinden vnnd liſtigen menſchen/ vnnd die bꝛeitten ein dol-len. der linck gehoͤꝛt den geſchefften auß zůrichtẽ vnd der oberſt demfleiß vnnd verſtand.

chroni- Ich weiß wol dz Bartholomeus Cochlites ein Radoherꝛ Bononien-

rrnhunb. darzů Cricaſſus Ceſarienſis Mantua/ ð Indago/ Coꝛuus/ Albertus-Cõciliatoꝛ vnd andere ſo der Chyromãtey erfarẽ/ ð Venus den daumẽ zů-geben/ den kleinen dem Mercurio/ den triangel dem Marti. Aber Antio-chus Ceſenates haltet rechter daruon/ dann er ſtimmet mitt des PtolomeiAſtronomiſchen gründẽ überein. dañ es mag die Venus gar nit mit einemtod/ der voꝛ aller welt beſchicht/ ſtimmen/ vnd vyl minder mit dem/ ſo imfeüwꝛ geth. Es zeyget auch Mars nit allein den vnbillichen beyſchlaaan/ ſonder iſt der fürnembſt vnder allen. Alſo gibt die Venus ein hohẽ velſtand/ kind/ vnd weib. es mag nit für vnd für Mercurius ein vꝛſpꝛung derweiber vnd kinden ſein. Es zeiget Mercurius in dem triangel ein hohenverſtand. wann diſer auch nit recht ſthet/ bedeüttet er dieben/ vnd volgelhencken hernach. die vꝛſach diſes irꝛthumb/ iſt der elteren authoꝛitet vnnanſehen/ wiewol man ihnẽ die bücher falſchlich ʒů legt/ als dem Ptolemeo,die aber ſo hernach geuolget/ ſeind der gůten künſten vnwüſſend geweſenvnd ſich allein auff die erfarung verlaſſen. doch iſt der handel ſo heitter amtag als die Sonn. aWeil diſes dann bekant/ mag man das Ingenium oder den verſtad vondes Triangel natur/ Venus 3 herꝛſchenden Planeten/ des Monſtatt/ von dem Triangel keins wegs verſthen/ dan daß ein jeder anderer on des Mon ſtatt/ des verſtands gelegenheit bedeüttẽ mag. du ſoltauchin diſem des hirn linien ſteiſſig acht nemmen. die geſundtheit ſoll man vol,des lebens/ Venus/ vnd leberlinien vꝛtheilen. die haarlinien Veneris 175deüttet alſo kranckheit/ daß 1 bezeüget/ wie er die andere fürneſſten linten alle an gůtem oꝛth gehabt/ habe er doch auß diſer einigen/ wi-xxxiiij jar alt geweſen/ dꝛey vnd zwentzig kranckheit gehabt. er ſagt auchdaß er der hirnlinien ſchweſter nie geſehen hab. Des lebens linien⸗ 1

gele

des hirne vnd das Hypothenar/ zeigend der augen diſpoſition vnnd s 1genheit an. dann wann an diſen oꝛthen ein o mit einem puncten/ oder 116ein puncten verzeichnet/ bedeüttet es ſchaden den augen. wann des hielinien etwas lenger/ vnd an dem lincken oꝛth bꝛochẽ/ bedeüttet ſie ein dentheit/ ſo von den immerwerendẽ flüſſen entſthet/ wie mir in beiden 2 5 0beſchicht. aber in der lincken hand iſt die ſelbig linien geleicher/ geſtrackk-

hintenetwas

vnnd nit voneinanderen. Wann die Saturnia inn der hand tiſch

eK.