derrxtiij Von mancherlei wunderbarenzwiſchen dem mittel vnd zeigfinger ſein/ oder vnder dem zeigfinger. auchzwiſchen den bühlen des zeigfingers vnd des daumen/ in dem Chenar. waneines auß diſen von den anderẽ ſthet/ voꝛab das obereſt/ bedeüttet es boͤſeſitten/ ein vnſtandhafftig gemut/ vnnd glaubloſen/ der zů dem ſpilen ge-neigt iſt. doch ſoll diſes eck nach den beweyſungen/ ſo Euclides angebenn-gar ſcharpff ſein. wann es zů bꝛeit/ zeigt es ein dollen verſtand an. wann eszů des Jupiters berg hinauff fahꝛet/ oder gleich gegen dem mittel finger-ʒeigt es ein ſchlechten verſtand/ ſchwach hirne/ vnd ein nidertraͤchtig ver-verwoꝛffen gemuͤt. die an andere ſtumpffen eck zeigen ein geüdigkeit an/ indenen ſachen da es nit von noͤten/ vnd wann ſie zů ſpitz ein geytigkeit/ alſoauch ein vnſtandhafftigkeit vnnd langſammen verſtand/ wie auch die ſpi-tzigen ein geſchwinden vnnd liſtigen menſchen/ vnnd die bꝛeitten ein dol-len. der linck gehoͤꝛt zů den geſchefften auß zůrichtẽ vnd der oberſt zů demfleiß vnnd verſtand.
chroni- Ich weiß wol dz Bartholomeus Cochlites ein Radoherꝛ zů Bononien-
rrnhunb. darzů Cricaſſus Ceſarienſis võ Mantua/ ð Indago/ Coꝛuus/ Albertus-Cõciliatoꝛ vnd andere ſo der Chyromãtey erfarẽ/ ð Venus den daumẽ zů-geben/ den kleinen dem Mercurio/ den triangel dem Marti. Aber Antio-chus Ceſenates haltet rechter daruon/ dann er ſtimmet mitt des PtolomeiAſtronomiſchen gründẽ überein. dañ es mag die Venus gar nit mit einemtod/ der voꝛ aller welt beſchicht/ ſtimmen/ vnd vyl minder mit dem/ ſo imfeüwꝛ zů geth. Es zeyget auch Mars nit allein den vnbillichen beyſchlaaan/ ſonder iſt der fürnembſt vnder allen. Alſo gibt die Venus ein hohẽ velſtand/ kind/ vnd weib. es mag nit für vnd für Mercurius ein vꝛſpꝛung derweiber vnd kinden ſein. Es zeiget Mercurius in dem triangel ein hohenverſtand. wann diſer auch nit recht ſthet/ bedeüttet er dieben/ vnd volgelhencken hernach. die vꝛſach diſes irꝛthumb/ iſt der elteren authoꝛitet vnnanſehen/ wiewol man ihnẽ die bücher falſchlich ʒů legt/ als dem Ptolemeo,die aber ſo hernach geuolget/ ſeind der gůten künſten vnwüſſend geweſenvnd ſich allein auff die erfarung verlaſſen. doch iſt der handel ſo heitter amtag als die Sonn. aWeil diſes dann bekant/ mag man das Ingenium oder den verſtad vondes Triangel natur/ Venus 3 herꝛſchenden Planeten/ des Monſtatt/ vñ von dem Triangel keins wegs verſthen/ dan daß ein jeder anderer on des Mon ſtatt/ des verſtands gelegenheit bedeüttẽ mag. du ſoltauchin diſem des hirn linien ſteiſſig acht nemmen. die geſundtheit ſoll man vol,des lebens/ Venus/ vnd leberlinien vꝛtheilen. die haarlinien Veneris 175deüttet alſo kranckheit/ daß 1 bezeüget/ wie er die andere fürneſſten linten alle an gůtem oꝛth gehabt/ habe er doch auß diſer einigen/ wi-xxxiiij jar alt geweſen/ dꝛey vnd zwentzig kranckheit gehabt. er ſagt auchdaß er der hirnlinien ſchweſter nie geſehen hab. Des lebens linien⸗ 1
gele
des hirne vnd das Hypothenar/ zeigend der augen diſpoſition vnnd s 1genheit an. dann wann an diſen oꝛthen ein o mit einem puncten/ oder 116ein puncten verzeichnet/ bedeüttet es ſchaden den augen. wann des hielinien etwas lenger/ vnd an dem lincken oꝛth bꝛochẽ/ bedeüttet ſie ein dentheit/ ſo von den immerwerendẽ flüſſen entſthet/ wie mir in beiden 2 5 0beſchicht. aber in der lincken hand iſt die ſelbig linien geleicher/ geſtrackk-
hintenetwas
vnnd nit voneinanderen. Wann die Saturnia inn der hand tiſch
eK.
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