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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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DCLXIIII
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delxiüj Von mancherlei wunderbaren

peinigeten menſchẽ kaͤme. Seind diſes teüffel/ oder der abgeſtoꝛbenẽ ſeelen?wie moͤchten ſie aber alle daſelbſten ſein? oder iſt nur ein theil dar waꝛumbiein theil daſelbſten! vylicht weil ſie nit all mochten blatz haben.

Deßhalbẽ ſoll man wüſſen daß es ein ſubteyler dampff geweſen⸗ welcherallgemach vnd ʒů gewüßer zeytt harfürkommen. dann wan deßen vyl vnd

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trieb geweſen/ wurde man tag das getoͤß auch gehoͤꝛet haben. wann dernſelbig auch nacht gemeret/ wurde er nit klagender menſchẽ/ ſonder lůen-der ochſen geſchꝛey geleich geweſen ſein. 5 5Zwar der tonder iſt ein natürlich ding/ vnd entſthet auß der wolchen zertheilung. es mag auch diſes kein vxl faltige zertheilung ſein/ dann man hoͤ-ret die an einem oꝛch. doch mag diſe auch wol in zweyen oꝛthen ſo wider einander ſeind/ beſchehen. vnnd mag der geſtalt auß vylen einer werden/ derſich in die lenge erſtrecket/ wie dann ʒů anfang herbſtmonat in diſem lauffenden jar beſ⸗ chehen/ voꝛab auff hütigen tag/ namlich den vx vtij heꝛbſtmonat des M Dlx jar. dañ es hatt faſt ʒwo ſtund geweret⸗ daß allwegen einerauff den anderen kommen/ vnnd ſich zůſammen gethon haben. diſes be-chicht von der dicken wolcken wegen/ welche vylfaltiglich auch in die kleinſten theil mag zertheilet werden. demnach auch von vylfaltigen winden/ ſoauß oꝛthen/ die gegen einanderen weyend/ enſthond vnnd on vnderlaß einſolliche geſtalt machend..

Deß halben ob wol diſer natürlich/ wirt er doch wundeꝛbarlich/ wann el

mehꝛ dann ein ſtund weret/ dañ der tonder iſt an jm ſelbs ein kurtzer tho,dann er enſthet auß eines wind trib/ der die wolcken von einanderẽ reißelals geſagt iſt. es mag aber deß wind gewalt nit lang werend ſein.

Wañ es ſich nun begebe daß diſer lenger dañ ein ſtund weret/ wirt es einwunderzeichen ſein/ bedeüten dz das geſtirn auch etwas wircken/ weldie wind von vyl oꝛthen har auff bꝛuingt. es muͤſſend auch die andere vꝛſach-en/ auß welchen alles entſthet/ hie mit ſtimmen. deßhalben můß die bewe-gung auch auff jrdiſ⸗ che ding kom̃en/alſo daß in dem ſelbigẽ land in kurtzerʒeytt krieg vnnd auffrůr von vylen oꝛthen har entſthen wirt/ vnnd ein gesße verhergung darauff volgen. b

Simm gelte Es wirt die ſtimm faſt gebꝛochen/ wann etwan ein laͤr oꝛth ʒwiſchen 255aum. en dem zůhöͤꝛer iſt/ daß ſelbig eingeſchloßen woꝛdẽ. d růb wañ mamN zwo thüren machet die ein ellen von einander ſthond/ mag man außwedisdurch die beſchloſſen thüren die ſtimm nit hoͤꝛen. Doch hab ich ein ſicher 75farnuß/ namlich wann ein ſteyff vnd gantze einſchließung iſt/als namlichein maurẽ. wann aber ein loch darinnen oder oben har offen ſthet/ wirt diſeſtimm nit auffgehalten. i

Es beſchehend auch vyl ding/ deren man nit vꝛſach geben mag/ deß

halben für wunderzeichen gehalten werden. In gegenwürtigem jar an exx vj tag Aprellen/ an der nachgenden xx vi nacht hab ich ein getoͤß geho-et/ als wañ einer ein gefider erſchütet by den fünffzehen oder x ſtreichen,diſes iſt ʒů dem dꝛitten mal beſchehen/ es iſt auch nicht darau geuolgecg

das würdig auff ʒů zeichnen/ ich hab auch die vꝛſach biß har nit erfaren m

gen. Alſo begibt ſich vyl in diſen dingen/ deren vꝛſachen man durch můt mßungen nit bald bekommen mag. I 7Doch ſeind ſte nit wider die natur beſchehen. dañ wann es der teüffe cl ewarumb chůt er es nit jm tag! warůb faret er nit für: oder was A 1 it

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