delerij Don mancherlei wunderbarenſchlechte menſchen in ein hohen ſtath. Deßhalbeu bedaucht mich/ daß diſtjr glück recht gebꝛaucht/ welche gnůgſam freuelich auß voꝛwüſſen deß ge-můt von wichtigen vnd glücklichen hendlen etwas außgeſpꝛochẽ/ aber dochnit offt. wan man aber diſes foꝛchtſam vnd verzuglich thůt/ iſt es nit gůt.Darumb ſoll man von großen vng glücklichen ſachen ſelten/ vnnd gantz ſi-cher weyßagen. Deß halben faͤlend wir auff zwen weg. wañ wir eintwedersfoꝛchtſam vnd zweyfelhafftig etwas weyſſagen/ oder wañ wir fraͤuelich onalle fürwoꝛt handlen/ vnnd ſo eine auß den dꝛeyen conditionen manglet.es můß aber auch die vierdte condition darbey ſein/ nammlich daß man esdiſem weyſſage den es antrifft. 8buy neg. Es ſeind aber dꝛeyerley weg auß dem gemůͤt weyßzůſagen. Der traum-2 1 das looß/ vnd die nieſſung. Ich will aber beweyſe en daß diſe ſeyend/ vnd nitanz dem ge. mehꝛ/ wie ſie auch ſeyend. dann wachende ſagen wir auß einem trib der na-nüt tur weyß/ vnnd ſolliches auß der nießung. Dann es zeiget Ariſtoteles inndem bůch von der Chierẽ nacur an/ daß die nieſſung ein weyßaglich zeichtſeye/ vnd darzů auß allen geyſteren vnd bleſtẽ/ allein heilig. Es vermeinetauch eben der ſelbig/ daß ſie beſſer nach mittag ſeyend. diſes iſt ein zeichender warheit/ vnd der erledigung von aller gefahr. 5Neſſing ke. Man nennet diſes ein glücklich zeichen der weyſſagung/ wann man einleltnuſz ſchlacht thůn ſoll/ weil die natur begert alle boͤſe blaͤſt hinauß zůtreibẽ. aberin anderen geſchefften iſt die nieſſung allein nit glücklich. alſo daß die altenwann ſie genoſſen/ weil ſte die hoſen angethon/ wider zů bett gangen ſeind·wann aber diſes zweymalen beſchicht/ iſt es glücklicher. Man ſoll aber nitallein in nieſſungen/ ſonder inn allen weyſſagungen( von welchem wir jetzreden werden) dꝛey ding mercken. Zů erſt daß es kein nateürlicher handelſonder etwas von der natur abgeſündert/ als mit dem ohꝛenſauſen/ dut
welches ich vyl jar har der red vnd des geſchꝛey halbẽ erinnert ward/ ſo vonmie außgangen. dann es was gar keiner kranckheit geleich/ wie ich dañ jetz-und entpfind. dann diſes ſauſen iſt in wendig/ als wañ es angehefftet/ vngantz ſchwer. der erſt aber was leicht als wann er von auſſen har keme/ vndabgeſündert were/ ja es erſchüttet mir das gantz haubt/ als wolte es mizwingen auff zůmercken. diſes aber/ als wann es ein nießung were/ welcht
an des ocraris geyſt nennet. gantz ein wunderbarer vnd faſt vngläub-licher handel. Gan erkennet diſen am mehꝛſten/ daß er gantz geheim/ vnfaſt allwegen in geſchefften har kommet. vnd ſonſt nit/ wie aber in kranck-heiten beſchicht. ů dem anderen daß diſe auffmerckung von frommen leüten beſchehen/ dann weil ſie waarhafftig ſein ſollend/ wie moͤgen ſie on golliche eingebung ſein! darumb wie moͤchtend ſte in ein ſeel kommen ſo mit laſter beflecket/ vnd allem ſchaden verunreiniget iſt. 5zin rineſte i Es iſt aber ein yede ſeel rein/ welche diſe vier ding krefftig bey jr felhaltet. nammlich ein liebe zů der gerechtigkeit/ ein erkanntnuß aller Agſethat die man von Gott empfangen/ alſo daß man ihm ſelbs nicht zümeſſereüw vnnd leid vergangner boßheit/ mitt alles vnbillichen ſchaden erung ſo man einem anderen zůgefuͤgt/ vnnd daß man verzeichung vs 4begere. Darzů iſt offenbar daß man meßig vnd nůͤchter ſein ſoll. Es begesnet auch etwan den boͤßen weyßagung/ aber ʒů gůtem dem gemeinen 5doch iſt ſolliches bey den boßhafftigen vnbeſtendig vnd gar ſeltzam· 5 f
bend auch in vollbꝛingung der boßheit kein vertreüwen. dann diſee 15 0