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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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LXXI
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E/ d

Das Oritte Buß. lxwewen ruhetes en Sund am anderen tag zwo Stund/ vnnd alſo für vnd für. Am ſie-benden vnnd achten dog kein ab vnd zulauff an dem neundten ein Stund: an dem ze-benden zwo Stund Weilaueh des Meers lauff etwas weiters begreifft wan die Waſ-

ſerſechs Stund hinweg vnd in ſo viel widerumb herumb lauffen/ auch im Mittag die

Waſſer am aller hoöchſten Grad vnder der Sonnen ſeind⸗ volget daß in der zeit/ wann

Tag vnd Nacht gleich ſeind/ die Waſſer/ wann die Sonn auffgeht/ anfahen lauffen:

vnd auffhoꝛen wann ſie ndergeht. Wann die Sonn im Sommer am hoͤchſten ſteht-Habet es an zwo Stund nach der Sonnen Auffgang/ vnnd hoꝛet zwo Stund voꝛ demNidergang auff Dargegen wann die Sonn im Winter am niderſten iſt/ fahet es zwoStund voꝛ der Sonnen Auffgang an/ vnnd hoͤꝛet in ſo vielen auff. Nach dem Nider-

gang zu mitler zeit/ wie die pꝛopoꝛtz iſt/ alßdann ſteht die Sonn in dem rechten Hoꝛizon-te des Landts: Diß ſoll man auch gleicherweiß von dem Mon verſtehen. Alſo haben ſienach dieſer rechnung ein zweyfachen lauff/ von Mitternacht gegen Mittag in dreyenMonaten/ von Mittag gegen Mitternacht die anderen drey Monat. Weiter auchin ſieben Tagen wie in ſieben/ von wegen des Mons Lauff im Zodiaco: auß welchem allem mancherley enderung entſtehen: Dann in dieſer zeit enderet ſich der Wa ſſer ſtath/

von einem euſſerſten oꝛt biß zu dem anderen. Es iſt aber dz euſſerſte von des gegenſtands33377 88

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HlerondmtCardanldeo ur

befflchen hochgelehrten Her eng, nd Doctor oder

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e lichen /Natuͤrlichen vnd kuͤnſtlichen8ß N

Das Dritte Buch.1 wWielchs die Vermiſchten dinge ſeynN Wird hie erkleret in gemein:

Diͤe ſich erfinden vbera!N In Farben Steinen vnnd Metall. 5

e umiſcheten dingen Eigenſchafft.

lo Metall iſt ein hert ding wel-einander t: das Wachs

er thun er Kot/ ſeind aber nicht

ert/ ſie laſſen ſich aber nicht ſtrecken:ert noch zügig. Kein ding das ſich1 jehen laßt/ iſt g/ onnd kein durchſichtiges laßt5 ſich ziehen. Wann das Glaß weich wird/ laßt es ſich zie-hen/ alß dann iſt es nicht durchſichtig: wañ es aber durch-

b e N ſichtig iſt/ ſo iſt es hert woꝛden/ vnd laßt ſich bꝛechen. Da-

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kumb hat das Glaß ein mittel natur zwiſchen den Stei-nen vnd Metallen. Darum iſt nun die Fꝛag/ Warum ſich dz durehſichtig i.1 aßtz