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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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cepcuij Von mancherley wunderbaren Sachen/

len vmbgibt vnd an der dꝛitten ſtehet. Dieſe beyde werden durch äderlin zu dem Hertzen

Eyer natur.

ſich ſelbs ei-gen.

darhinder/ vnnd daß die vnd

gefuͤget: wann ſie noch in dem Eyder flůgel ob dem kopff..Damit ich aber wider zu

ſeind/ liget der kopff auff dem rechten ſe chenckel/ vnnd

des Eyes natur komme/ iſt das geel dem weiſſen gar zu wi-der:dann das weiß wird von dem Fewer hert/ vnd nicht von der kelte: das geel aber wird

von dem Fewer nicht hert/ ſondern bey einem zimlichen weich/ bey einem vnzimlichen

aber lauffet es zuſammen: doch wird es nicht hert/ ſondern laſſet ſich zertreiben: dañ dasweiß iſt baß zeitiger/ darauß denn das jung wird/ vnd kommet daſſelbig( wie geſagty vondem geelen her/ auß krafft der werme:doch ſpeyſet es minder/ vnd iſt kelter denn das geel.Die Eyer werden von vnden auff mit den fůſſen/ vnd nicht von oben herab mit dẽ kopff

wie die Thier/ geboꝛen: dañ es iſt kein leben in jhnen/ darumb moͤgen ſie ſich nicht vmb-wenden. Sie ſeind aber an den Leib gehefftet/ durch jhꝛen beſonderen Nabel.

Hieronymi Cardani des Pur-

creffuchen/ hochgelehꝛten Herꝛens/ bnd Doctoꝛs de.

Artzney zu Meyland/ von mancherley wunderbar-

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lichen /Natů

rlichen vnd kuͤnſtlichenSachen/

*

Sas dachte Buch-

Vom Sinn des Menſchen vnd Verſtand/.

Sterck/ Rranckheit/ auch was Angſt vnd Noht

Er muß außſtehn biß in den Tod.

15 e

W

Von der Menschlichen Natur.

Geberd/ Glaub/ Schlaf/ Traum Ehꝛ vnd Schand:. 1a 8 Jas X L. Capitel. 5 f i.

le ſterblche ding obereffet der

Henſch an dꝛeyen dinge daß er für ſich ſelbs viel

allein hat

14 7 8

vnd Ver2

O fürgeſetztAiſt. Ob m

5

Daß dieſes ſo jhme mit anderẽ gemein/ das beſtt

iſt: vnd daß er aller dingen mag theilhaff tig ſeyn.Der Menſch hat für ſich ſelbs das Gemüt eigen/ mitwelchem er den Goͤtteren gleich: demnach den Verſtan?

nunfft/ durch welche er allen ſterblichen dingen

zum dritten die Hend/ welehes das aller edleſte

an wol vermeynet/ es haben andere Thier auc)

Hend/ verſtehet doch ein jeder wol/ daß ein Vnderſcheldernuͤnfftigen Thier nicht rechte Hend haben/ vnnd wi 00

doch wenig zu ſagen/ warumb ſie keine Hend haben · Es iſt auch ein groſſer vnderſcheidzwiſchen der Menſchen ond Affen Hend/ an der ſtercke vnnd gelegenheit. Darzu iſt alein der Menſch waholich auffrechtig. Den Affen ſteht das Huͤfftbein etwas kruͤmmelim Achſelbein/ es ſtrecken ſich auch etliche muleuli weiter in den Schenckel hinab: dasrumb hat der Poet Ovidius recht geſagtt

Got