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benſcheinetdas grün dieweil e viel weſſſes in ſym hat! gar mechtig. Diegecle Farbaber! od viel mehr die Goldfarb hat zweymal ſo viel weiſſes alß ſchwartzes. Die purpurFarb od Roſin rot/ hat anderthalb mal ſo viel weiſſes alß ſchwartz es/ vñ iſt viel angene-mer denn die/ welliche zu viel weiß hat: dann ſie mehꝛet ſich in kurtzer zeit in dẽ welſſen.
„Himmeſblam hat anderthalb ſo viel ſehwarges alß das weiß. Die Purpurblawe farb ü
hat zweymalſo viel ſehtarzes alß weiſſes. Ieh nenne jeß Purpur/ die Viol farb⸗ 0 4
nach Ariſtotelis meynung. Daß man aber die Farben halbiere/ vnnd noch ein dꝛittenheil dem einen zugebe laſſet man hie vnderwegen/ wie auch inn den Stimmen: Dann
dieiſt an ſbꝛen ſelbs weder lieblich noch angenem. Alſo findet man etliche Farben/ die
nicht lieblich ſeind/ wo man dieſe nicht mit anderen vermiſchet /alß da ſeind/ wel che das
rot vbertreffen oder nicht gar rot ſeind.„
In allen Farben aber iſt ein onderſcheid zwiſchen den heiteren vnnd duncklen Sie hene
Farben. Die Farben ſcheinen enn welliehen ein liecht oder heitere lt entweder von aten
des glantzes /oder der feuchte wegen/ welliche ſie angenommen: Derhalben iſt keines
Puluers Farb ſcheinbar Ja kaum deren dingen ſo dem Puluer gleichförmig. Die
Farben ſe neher ſie dem bel en ſeind e heiterer ſie ſeheimen: deshalben ſcheinet
das Silber/ alßdann das Gold/ darnach vnder den Edlengeſteinen der Sma-
ragdttdann er ißt grun. Es ſeind auch etliche ding/ die zugleich haͤll vnnd durchſich-
ag ſeind alß der Sapgier ſcheinet vnnd leuchtet iſtdurchſichtig/ vnnd wolgeferbt.
Der Spiegel glißerets vnnd leuchtet nieht: das Gold leuchtet/ vnd glitz eret/ iſt aber
nicht durchſichtig. Nach dem grünen ſcheinet Scharlach/ demnach Himmelblaw:
die Viol pund Purpur farb gar nieht ſie iſt aber treffenlich angenem. Wann die Ey-lenfarb ſcheiner“ heiſſet man ſie Jmubinen farb/ vnnd ſcheinet nur ein wenig. Vonden ſcheinenden vnnd hetteren Farben hat Ariſtoteles gar viel geſ chꝛieben. Wir muͤſſenaber mercke/ wiewol die durchſichtigẽ ſchwerlich geferbt/ dz die weiſſen gar nicht durch-ſichtig:dann weil ſte darumb weiß daß ſie das Liecht nicht von ihnen laſſen/ mag keinweiſſes dargegen ſeyn/ vnndalſo einen durehſchein haben. rhalben iſt die heitereJarb/ mit einer nohtwendigen glitzere/ oder durchſchein: dann entweders wird dieſe võdem ziecht begriffen/ vnnd iſt durehſcheinend/ außgenommen das weiß oder das Liechtwiderſcheinet/ vnnd alſo glitzeret es. In den weichen dingen/ zeiget die liechte vnnd geelerb ein wermean. i. N 5— 5
en machet/ bedeutet ein kelte. Die gruͤne Farb/ bedeutet inn den weichen din⸗ ans.ge e effenliehe feuchte inn den herten aber/ die aller groͤſte werme oder kelte. Du
ſferige feuchtigkeit /ſo ſie von ſhꝛ ſelbs entſtanden/ onnd nicht durch ein di⸗ dauoen be.
e u meynen daß die troͤckne oder herten ding/ wann ſie mit den weic en ver⸗ imiſchet/ weich ſeind. d 6 1 g/ wann ſt ich 5
5 e And. Die rote Farb iſt nicht ſo va hitzig alß die grůne:darumb bedeutetPoe en ein Geffhlcekle 0 111 den Melonen Kütenen-Inn den trocknen Metallen/ i die iGemuͤſen/ oder Huͤlſenfrucht/ Keje kelter:je roͤter vnnd geeler/ je waber je mehꝛ hitziger oder kelter.Es iſt auch kein Fabel daß die St
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g bau 0 ier mehꝛertheils g ger werden ab einem roten ioder ſcharlachen Kleid/ dann ſie meynen es ſeye Blut/ durch welliches ſie werden an⸗„gereitzet. Man ſagt/ es werdẽ auch die E lefa on einer glantzenden Farb erzuͤrnet. 1Die blawe vnnd gruͤne Farb/ die ſtercken am aller mehrſten das Geſicht/ dieweilbeyde Farben gar gemein/ deren menigklich gewohnet⸗ alß die eine inn dem Lufft/ dieandere an allen Kreuteren: ſie ſeind auch beyde heiter/ vnnd haben eine vollkommeneblopoꝛtz zwiſchen dem ſehwartzen vnnd weiſſen/ wie angezeiget. Es erfriſchet 55 die
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