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der Jaſpis vnnd Smaragdt: es iſt aber der Jaſpis etwas dunckler vnnd ſchlechter/
vnnd gleich alß des Smaragdten ſitz/ vnnd nicht ſein Muter. Dieweil dann ſolliches
auß noh t halben alſo ſeyn muß ollen wir von einer falſchen erfahꝛung wegen nicht regehen. Alß ſo vns jemandts fürwuͤrffe/ die Schlangen bewegẽ ſich nicht an vier oꝛten/dieweil ſie keine Fuͤß habẽ/ oder die Greiffen noch mehr/ dieweil ſich derẽ Negel anzeigt
Es wachſen auch ettliche Edelgeſtein in der Erden/ vnnd auß der herteren Erden/
ſo an ſtatt der Steinen iſt/ vnd alſo nicht loͤcherig. Vnnd widerumb wann ein Edel-
geſtein in einẽ anderen wachſet/ ſo wird das/ in welchem es gewachſen iſt/ etwas ſehlech-
ter/ doch nicht alſo locherechtig. Es ſeind auch die Edlengeſtein/ ſo einerley gattung/ander herte mancherley/ alſo daß man vermeynet/ es werden auß einerley art andere gat-tungen/ vnd dieſes geſehehe von wegen der Landen/ oder von wegen der theilen/ alß ineinem dunckelen Onyr/ iſt der ſchwerzer theil herter denn der blaw. Es ſeind auch indem Edlengeſtein/ welches man für den duncklen Onyx haltet/ vnnd dꝛeyerley Farben
hat/ noch mehꝛ Farben deñ zwo od dꝛey: es hawen aber die Werckmeiſter allein die ab-
ſo zu der ſach dienſelich laſſen auch nicht mehꝛ denn dꝛey bleiben/ dieweil das Geſicht invielen Farben zertheilet wird vnnd ſich in einem ring nur zu viel herfür thut. Inn ettlil-chen ſeind zewo oder dꝛey Farben doplet/ welche allein wahꝛe Onyx od dꝛeyferbig ſeind-die vbꝛigen aber haben kein gewiſſe gattung. Wir haben auch die vrſach der vielfaltigen
Jarben/ ſo ein oꝛdnung an der groſſe behalten/ zu ende eines anderen Wercks angezeigt.
So findet man auch in dem Buch der Subtiliteten/ aller Edlengeſteinen tur⸗ g
Wirckung/ vnnd Eigenſchafft.
Das xIX. Capicel.
Von der Steinen wunderwerck.
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Ir haben an einem anderen oꝛt angezeigt/ es ſeyen dꝛeyerley Speties Hage,0 N 0 R cherle
n od Geſchlecht des Hyaeinthen/ ja wol vierer ley. Der beſte iſt/ welcher arten.dem Carfunckel/ ſo man jhn am Lufft hat/ an allen dingen gleich iſt.
Fam anderen/ der Cryſolith/ welcher gemein vnd hůbſch iſt/ vnnd8 oldfarb ſcheinet. Dieſer vnnd der voꝛgehenden gattung iſt ein
farb vnd Saffran geelgeſtellet Wiewol die erſte gattung( wie gemeldet) wann man ſiean dem Lufft beſicht kot vnn heiter iſt/ wie ein Carfunckel Etgattung/ welche man auß Hiſpanien bunget/ dieſer art gleich ſ
e oder aber die ſelbs:
Ich frag aber ſollichem nicht nach/ dieweil ich hie allein von den Dꝛientaliſchen red.
Doch kenn ich dieſelbigen gattungalle wol/ ſo hat man auch deren viel bey vns. Des er-ſten aber iſt ein vngleubliche zahl. Die vierdte Species welche ſieſagen/ weſſerig zu ſeyn/vnnd vaſt einer gemiſcheten Farb/ iſt mir vnbekanndt doch muß ſie ſich auch nohthal-ben auff Goldfarb richten. Die erſten dꝛey Species haben dieſen vnderſch eid/ daß dieerſten den dꝛitten geſtracks zuwider: die anderen aber in der mitte ſeind:dañ der SardiſchHyaeinth/ wann er inn einen ring gefaſſet wird/ vnnd ein metalliſche volge hat/ iſt rot
vnd leuchtet dermaſſen/ daß der gemeine Mann meynen ſolte/ es were ein Carfunckel.
Wann
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ESDas Ruͤnffte Buch. chilöcherechtig werden: doch kompt in dieſen nicht einer auß dem anderen/ daß er warlichdarauß wachſe/ ſondern weil das Edelgeſtein wird/bleibt die Muter:wann es aber zumend gebꝛacht/ wird ſie wider auffgetroͤcknet. Inn ettlichen/ weil zwey auß einem werdẽ/meynet man/ es keme einer von dem anderen Wie dann auch in den feuchten dingen=/der cheil ſo weiter fleuſſet/ etwas reiner iſt: Alſo kommet auß einem loͤcherigen Stein
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groſſer hauffen: die beſten ſeind kaum einer Linſen groß/ oder ſelten„, dalüber. Demnach der Sardiſch/ dieweil er dem Sarda geleichetblutfarb/ aber doch geelechrig vnnd truͤb. Dann alle Hyacinth ſeind zwiſchen der G de
che meynen daß die
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