c Von mancherlep wunderbaren Sachen/
ſeiten/ daß man die Leyren oder Inſtrument nicht hoͤꝛet.„. Wie gehet es denn zu daß die hangenden Glocken( wiewol dieſes niehts zur Sach5 thut) wann ſie hangen ſo wol lauten/ vnnd wann ſie auff der Erden ſtehen/ nicht wolauch nicht weit? Die vrſach iſt/ wann ſie hangen/ vnnd im ziehen hin vnnd wider bewe-get werden/ ſo wird der thon durch der Glocken bewegung/ gegen den Wenden getrie-ben/ daher alſo zitterend der ſchall von dem durchgehenden Lufft herab getragen wirdt.Ich komm aber wider zu der Hiſtoꝛjen. Man ſagt/ es ſeye zu Argadien in Schott-land ein Stein/ welcher/ wann er lang auff dem Stro ligt/ das Fewer von jhme ſelbsanzuͤndet Dieſes were warlich einem wunderzeichen gleich/ wann kein andere krafftdarzu keme/ dañ das Fewer wird auß der feuchte/ wie in dem Kalck/ angezuͤndet. Wasaber auß Kunſt geſchicht/ mag auch von Natur zugehen. Daß aber ſolliehes von einemherten vnd ſchweren Stein geſchehen ſoll/ iſt ſich noch mehꝛ zu verwundern/ vnd nichtSaaten Ich hab noch ein anderen Stein ſo in Schotten gefunden/ ein Pentacrin/ welchenmir Doctoꝛ Joannes Rhoanus geben/ aber gantz einer anderẽ geſtalt/ alß der geweſen-welchen wir in den Buͤcherẽ von den Subtiliteten beſehꝛieben: dañ er hat ein geſtalt wiedie Kruͤfften/ die man an der Kirchthuͤrnen vmbgeng pflegt zu machen: dann zu ringsvmb ſeind ſie rund/ vnnd allgemach gegen der hoͤhe etwas enger ¶ Alſo iſt der Stein inder groͤſſe/ wie ein klein Huͤner Ey/ zu vndereſt eben/ denn daß in der mitte etwas/ wieein abgebꝛochener Stul/ geſehen wirdt. Von demſelbigen oꝛt/ alß von einem knopff-5 gehen fuͤnff Circkel/ ſo gleiche weite haben/ welehe die ebne( wie die Saͤume oder Blege)f bertheilen: dann die Eirckel ſeind bꝛeit wie ein Meſſerꝛucken: zu beyden enden/ nemlichn am anfang vnnd end/ da ſie zuſammen gehen/ ſeind ſie etwas erhoͤcht. Sie thund ſichaber zuſammen(wie gemeldet) zu vnderſt/ in der mitte/ vnnd zu oberſt. Ein jeder Eirckelwird mit zweyen linien vmbgebẽ/ durch welche ein jede alß mit puneten wunderbarlichergeſtalt kuͤnſtlich gezieret. Wañ er keine Circkel hett /moͤchte man ſagen es were ein Miſ-pel oder Neſplen/ dermaſſen iſt er an der geſtalt vnnd groͤſfe deren gleich/ daß nicht dar-von zu ſagen. Es iſt dieſer Stein ſchwer/ vnd hat des Buxbaums farb/ aber geſpꝛenget:
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die flecklein ſeind Eyſenfarb/ vaſt ſcheinende/ vnnd iſt zimlich hert. 5Aectend. Es ſeind auch in dem Schottlendiſchen Meer vber andere ding etliche Stein/ wie-gen. wol ſie vberauß hert ſeind/ doch Kreuͤter herfür bꝛingen. Alß ich derſelbigen einen am
ſchakten behalten/ hat er kleine gruͤne Bledtlein vberkommen: ſolche krefft iſt in allen
Meer gewechſen. Ich hab dieſen behalten: dann nachdem das Gewechs herfürkom-men“ vnnd darnach widerumb abgefallen waren die wurzelin allenthalben auff denStein alß Schlangen außgeſpreittet/ vnnd weiſſe ſtennene Schlengle darauß woꝛdẽ-wiewolder Stein an welchem ſie gewachſen ſchwartz geweſen. Du hetteſt vermeynet-ſie weren nicht von Natnn/ ſondern durch Kunſt alſo gemachet/ vnd waren aber derenan dem Geſtad ein groſſe zahl. Es waren auch dieſe Wuußzlen nicht weiche Stein wo -
den/ dieweil die Bintzen im Meer aueh Wurtzlen ſeind/ welche von jhnen ſelbs hert
ſeind/wiewol ſie ſieh biegen laſſen ehe denn ſie zu Steinen woꝛden. ßWeir haben von dem Sarcophagen vnnd Fleiſchfreſſer an einem anderen oꝛt ge/ſagt/ welcher( wie man ſagt) ſoll bey Aſon in Troaden gefunden werden: vnnd dieweildieſer die Coͤꝛper bald verzehꝛet/ vnd wenig jrꝛdiſch darbey verlaſſet/ zeigt er genugſam-lich an/ daß der Menſchlich coͤꝛper mehꝛ der feuchten Elementen/ denn der Erden injhm habe. Camillus Leonardus von Piſaurien ſagt/ er habe einen Achaten geſehen-welcher ſieben beumen Bildnuß naturlichen an jhm habe außgetrucket/ welehes einſeltzam wunder. Sollich es mag man demnach meinem verſtand) ſo wol alß mir/ glau-ben⸗ 1145 eil er in demſelbigen Buch nichts anders nam̃hafftiges angezeiget/ das er geſeh en habe. 8 3 f 5
Man bꝛinget grüne Stein zu vns/ welche man billich Zung enſtein nennen wochei f 8 diewel