crrroj Von mancherley wunderbaren Sachen/
es nicht etwas heiterer wererdeshalben iſſet man dieſe nicht friſch: dañ ſie iſt alſo feucht-daß man ſie nicht wol kochen moͤcht/ darumb doͤꝛret man dieſe gantz an dem Rauch;man ſeudet ſie auch nicht wie die langẽ/ ſondern roͤſtet ſie in oͤlvnd ſalz. Wann du auchFiſchſchmaltz/ Pfeffer Knoblauch/ vnd Peterlin oder Peterſilgen darzu thuſt/ wird es
ein zierliche ſpeyß/ welche vber der Reichen Diſch gehoͤret.
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cena Alle Gewechs kommen auff ſiebnerley weiß herfür: dann etliche wachſen von ſhnen
vrſpꝛung. 5
len Baw vielerley Gewechs ſehen herfür kommen/ fürnemlich wann ein groſſer Re-
gen geweſen/ oder die Waſſer vbergeloffen. Demnach weil auch vnder den Fiſchen/ diedoch vollkommener deñ die Gewechs/ viel von ſhnen ſelbs werden/ alß die Meergrund-
len /Kares oder Hundskolben vnd Schleyen. Es mag alles durch den Saamen wach-ſen/ wiewol etlicher arten kom̃licher durch ein anderen weg herfür kommen. Alſo derEichbaum/ Caſtantenbaum/ Koͤl vnnd Weiten. Wann du dieſe zwiſchen das Holle gvnnd Rinden eynſtoſſeſt/ heiſſet es zweigen oder jmpffen. Man pflantzet auch viel mitden Wurtzlen/ alß die Blawgilgen: oder mit den Zweygen/ alß die Reben vnnd Wey-
den. Wann man das Schoß zwiſchen den rinden vnnd dem holtz eynſtoſſet/ heißt es
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eynpflantzen. Wann man aber die Rinden biß zu dem holtz abzeucht/ vnd eines anderen
gewechs rinden/ zu dem aſt gefuͤget wird/ alſoder zuſammen ſchleuſſet vnd bindet/ heißt es eyngeſpꝛoſſet.
Eyngraben heißt/ wann man die Schoß oder zweig/ voꝛab an den Reben oder einesandern alten Baums eyngrabet: oder wañ der Stock ſelbs/ welcher nach zwey jaren einWurtzelbekommet von dem alten Stock abgehawen wirdt. Du ſolt auch wiſſen/ daß
etliche Gewechs/ ſo von hem Stock abgehawen/ wideruſtatt eines Schoſſes ſind. Man ſoll aber wiſſen/ daß die jmpffung auch geſchicht/ wann
man das Aug vnder die Rinden ſtoſſet/ ſo vorhin abgeriſſen demnach/ daß die eyn-pflantzung auch geſchicht/ wann man den Stock zertheilet/ vnnd nicht allein wannman die rinden darvon thut. Doch ſoll man ſich hüten/ daß dieſes nicht geſchehe wanndie Gewechs grunen oder bluͤen: dann dieweil ſie zu derſelbigen zeit alſo ſehwach/ daßman ſagt/ wann einer mit den zeenen ein aſt von einem bluͤenden Nuß baum riſſe/ welcher voꝛhin lang Linſen gekeuwet hette/ der gantz Baum verdurbe. Wiewol ſollicheskein andere vꝛſach/ denn wañ man zur ſelbigen zeit ein Gewechs verderbet/ oder die rin-
den vnd marck treffenlich verletze.
Wie auch das gewiß genug iſt/ ſo ein glůͤender Nagel in des fürnemeſten Stamenswurtzel geſehlagen. Es ſeind auch etliche die meynen/ wann der Bonen Huͤlſen zu der
Bäumen wurtzel geſchüitt der mehꝛertheil Baͤum verderbt werden. Wann ſolliches
wahe/ ſoll man nicht anderſt achten/ den daß dieſes von dem ſtarcken ſafft/ alß von eint
In gemein verenderen alle Gewechs ſhꝛen Geſchmack Geruch Farb/ Groſſe/ 45
Geſtalt/ Zeit die Frucht zu eſſen/ Krafft vnnd dꝛatur von der eynpflantzung vnnd ver
miſchung mit anderen/ entweders von dem Bꝛt⸗ oder Baw/ oder wann die Saamenoder Schoß alſo lang in der Erden bleiben/ welche etwan auß einem beſonderen Safft 1
naſſz geweſen/ biß ſie Augen außſtoſſen oder bluͤen. Alſo glaubt man auch vnd helt gentz-
lich darfür/ daß die Frucht/ ſo bey den Roſen vnd Feilchen herfür kommen/ deren.
ruch/ doch etwas minder/ haben moͤgen. 5 8 a 1e Was für Gewechs aber zu Baͤumen werden alß die Rocellen/ Rauten vnnd Kolwen werds. die werden gefürdert wann man ſie anhefftet/ vnnd fleiſſig ſeuberet:demnach voꝛſchung
thut/ damit ſieim Sommer voꝛ kelte⸗ Winden vnnd Wetteren ſicher ſeyen im Wi. 0ter aber ſoll man ſie mit Sero bedecken. Man ſoll auch nicht allein die blertervndklen,Schoß/ ſondern auch die Eſte/ wann man ſie ſeuberet/ abhawen. Solliches iſt 1 f.
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ſelbs/ alß der Eypres in Creta/ vnnd bey vns das vnkraut auff den Aeckeren. Es iftgleublich daß der mehꝛtheil alſo moͤge wachſen/ dieweil wir auch allenthalben ohn al?x¶
daß es die empfangenen Wunden wol wi-
mb wachſen/ dieweil ſie an
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