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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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CLIIII
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clitij Von mancherley wunderbaren Sachen/beyde/ alß die ſo in Schalen vnd Heußlinen ſtecken: etliche deren keines/ wie vaſt alles

a Gewüͤrn Dergleichen leben ettliche in dem Lufft: etliche auff der Erden oder imWaſſer/ oder vnder der Erden/ vnd auch in den Steinen: ettliche haben ein vngewiß orſhꝛer Wohnung: etliche auch indem Fewer: etliche vnder dem Schnee. Sie haben a-ber mancherley Sitten vnd Art/ auch vielerley geſtalt: etliche ſeind zam /ettliche wild

ein theil bey einander /ein theil allein/ vnd dergleichen Auch haben ſie ein vnderſcheid anden Gliederen jhꝛes Leibs/ an der Bedeckung/ an der Schalen /Federen/ Haar/ Haut 5

Schuͤpen/ Leder ⸗Hoꝛn/ vnd dergleichen. Es ſeind auch Mennlein vnd Weiblein/ vndetliche ſo deren keines ſeind/ettliche ſo deren beyd haben. Des halben haben ein theil gatkein Geſchlecht noch Natur /alß die Meerſe chnecken: ein theil ſeind an jhꝛer Natur ver-letzet/ von wegen der Zertheilung: doch iſt ſolches nicht in der gantzen Art: ſo viel die Geburt belanget/ kommen etliche Thier von denen/ ſo jhnen gleich ſeind: ein theil von vn-gleichen /oder allein auß der Faulung: oder auß einer Matery vnd Saamen: demnachwerden etliche gleich vollkommen geboꝛen/ alß die ſo auß einer Haarigen oder Scha-lechtigen art ſeindiettliche haben zum erſten eines Ey geſtaltettliche werden außwendig

des Leibs erzogen alß die Heideren oder Eydochſen vnnd Voͤgel/ ein theil innwendigalß die Nateren: ein theil haben der Wuͤrmer geſtalt/ vnd bewegen ſich etliche auß jh-

Zl, Einerley Art vnd Geſehlecht anzeigung iſt-hier einer⸗ 1. 8. 5 8 5 5 d 3 5 5lch ansehe daß Junge darauß werden: dann was für Thier einerley art haben/ die vermiſchen ſichmit einander/ es verhindere denn die groͤſſe etwas/ vnd geberen auß ſolliehem/ nicht an-

ſie ſieh mit einander vermiſchen/

derſt/ denn wie auch die Menſchen Indianiſchen Huͤner mit den vnſeren/ob ſie nochwol zweymal ſo groß ſeinz.. 5 i 5 Tb5 ebeaaber mieglaeg erfolget wann ſie geberen⸗ daß ſie auch einerley Thier ſeyen/alß in den Roſſen vnd Eſelen geſchicht wollen wir ſehen ob die ſo geboꝛen ſeind/ etwasverletze werden⸗ wie die Maulthier oder Maulesel: dann ſie werden auß zweyerley ar-ten geboꝛen. Welliche aber wider geberen/ die ſeind auß gleicher Art geboꝛen/ alß auß ei-nem Hund vnd Fuchs. Wir muͤſſen auch die beſondere Wirckungen ergründen. A,wann ein Hund ein beſondere Neigung hat zu dem Menſchen/ das RNoſſz ſein beſonder 7Geſehꝛey der Pfaw richtet ſein Schwantz auff in ein Ring/ der Menſch iſt allein mitVernunfft begabt.5 Demnach /warumb dem einen etwan ein nohtwendig Glied manglet/ etwan zu viel

die Hünd ſo zwey Maulbiß haben/ vnd die Wider ſo vier Hoꝛner haben/ ſeindeſonderen Art von den anderen. Dann die Zeen vnnd Honner ſeind nicht noht-Glieder/ ſo gleich mil ihnen geboꝛen werden. Wañ aber dieſelbige einander nitzeigen ſie den Ynderſcheid in den Arten vnd Geſch lechten an.Welliche nun einer Art feind werden zu letſtin des Landts Natur verkehꝛt/ wie auchdie Indiſchen Phaſianẽ ſa zu vns gebracht welche zu letſt klaner werden/ weil ſie durchdas Landt vnd Speiß allgemach geendert werden. Was aber new iſt dieſterben zumkheil bald/ alß die Einhoꝛn in Teutſchlanden. Die andere geberen nicht/ alß die Ele-fandten. Ettliche geberen wol/ aber ſchtperlich/alß die Loͤwen vnd Tigerthier⸗ welcherGeſchlecht endtlichen mit der zeit muß abgehen. 3555Ettliche kommen gern herfür/ welliche ſich auch mehꝛen: dann es iſt nichts das jhꝛeratur moͤchte zuwider ſeyn/ weder in dem Lufft/noch in der Speiß. Alſo gehet es auchmit den Fiſchen zu/ welche auß den Fluͤſſen in das Meer kommen/ oder auß dem Meerin die Fluͤß/ſo auch geendert werden. Dann dieſe verwandlen ſich gar ſehꝛ/ vnd fürnemlich die auß den Fluͤſſen in das Meer kommen: oder wann ſie auß einem Fluß in den an-deren/ oder auß einem Meer in das ander kommen/ oder auch auß einem/ in da ſſelbig-doch an ein weitgelegen bꝛt/fürnemlich aber nach der Welt breite: das iſt/ von Mittaggegen Mitternacht/ oder von Mitternacht gegen Mittag. 8 8 lN N Doch

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