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Das Siebende Buß.(ler
Von den vnvolkommenen Thieren. 5In gezierd der gantz Natur iſt v
ö Negel/ vnd andere wuͤſte vberflöſſige ing auß nohtwendig keit geoꝛd-
net: dann es iſt allwegen dieſes/ o kein leben hat/ wuͤſter denn das da le
e er. Wel aber die Son ein mechtigekrafft bekommen/ damit die ſchoͤpf-e eng babenſiedieſcauß alen materſennohthalbehe-8 flürgebraehk wann die weſſerige feuchte verzehꝛet die fejßte blieben iſt.Deshalben komen in heiſſen Laͤndern vnd im Soſm̃er deren mehꝛ herfür. Welche thier
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nun ein vollkommene zeitigung/ vnd ein außgemacheten anfang bekommen/ die nenen wir
blutreich/ vnd haben ein Hertz welche aber dieſes nicht haben heiſſen blutloß/ haben alle
weder Eyng eweid/ Hertz Leber Nieren /Lungen⸗ Netze Blateren/ noch teſtielen. Dañ
n gezierd der gane Natur iſt vſach geweſen/ daß die Thier ſo kein 20 lateBlut haben/ erſehaffen wach did Menſchen das Haar/ die der ela.
(wie voꝛ geſagt) manglet dieſes jhnen auß wellichem ſolliches alles ſolte entſtehen. ks
iſt auch nicht ein ding/ blutloß ſeyn/ vñ auß einer feulung werden: dañ die Meuß habenblut vñ moͤgen auch auß der feulung entſtehen. Vñ dargegen ſeind viel ding nicht durchein feulung geboꝛen/ die kein blut haben/ alß der Humer⸗ langfuͤſſig Blachfiſch/ vñ derſiſch Sepia. Esſ eind aber ettliche dem Menſchlichen geſe chlecht treffenlich nuͤtzlichen/alß die Bien vnd Seiden wuͤrm: etliche gar nicht/ alß die Scoꝛpionen vnd Fliegẽ. DieSeidenwuͤrm ſeind nutz/ vnd ſchaden nicht. Scoꝛpionen vnd die Schnecken ſchaden/vnd nuͤtzen nicht. Etliche nuͤtzen vnd ſchaden nicht/ alß die ſingenden Hewſchꝛecken/ ſovnder der Erden verboꝛgen ſeind welche wir Grillen nennen. Ettlich ſeind nutz vnndſchad/ alß die Bien vnd Wurm. Wir haben aber derẽ Vꝛſach vnd Gruͤnd in den Buͤ-cheren der ewigen Heimlichkeiten weitleuffiger VVV
Nun wollen wir den zweyfachen vnderſcheid in dieſen Thierlinen bedenckk. Die eine
iſt in der ſubſtantz:dañ es ſagt Ariſtoteles/ daß der blutloſen Thieren zwo fürneme arten
ſeyen/ nemlich der Inſertẽ: das iſt/ Vngeziferẽ/ ſo das Haubt von dẽ andern Leib vnge-cheiden haben/ vñ die mit einer rindẽ bedeckt ſeind/ welche gemeingklich alle ein Maul/Vauch/Eyngeweid/ vnd oꝛt haben da der kot hinauß geht/ welches zwar in den blutrei-
e s chen vnd blutloſen an einem oꝛt vnd linien ſteht. In den geſpitze-A B ten aber vnd in fiſch Polipen wird diſe linien gebogẽ: vnd daher8 Weite, a kompt es/ daß der Ars zunechſt beim Maul ſtehet bey dieſen/ da5 rin anderen am weiteſten darvon iſt/ wie du denn in dieſer Fi-
— ur ſteheſt. a1 wege Doch ſeind etliche weſche meynen/ es habe die Hundsmuck/i oder Holtzbock keinen ars/ vnd dieſes darumb/ daß ſie ſieben tagGg,„ b, v obn Speiß lebt: Wan ſie aber Speiß hat⸗ lebt ſie nicht ſo lang.Cs iſt vaſt ein wüſtkhtaln anzuſehe/ es hat ein kleinen Kopff/groſſen vnd hertẽ Bauchwie ein erbſen/ iſt aͤſchfarb/ vnd etw it geelem geſprenget/ welches eigentlichen beyen Huͤnden/ vnd jhnen feind iſt. Ei eil haben etliche glieder/ ein theil nicht/ alß dasaubt vnd Schenckel: doch haben alle etwas ſo ſich an der propoꝛtz mit dẽ Hertzen ver-gleichet. Aber keines vnder dieſen hat ein recht Hertz/ vnd des halben auch kein Lungen.gt auch dieſes/welches an ſtatt des Herzen ſteht/ wol außgemachet/ vnd ein ſafft95 des bluts krafft hat/ n den ſ. chalechtigen ſtunten Thieren ſchier wie der Eyerſtock/ vñe be gar ſuͤß am geſchmack. Dieſes zeiget an daß es der beſte theil des Thiers/ ſo
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* wegen zwiſchen der rechten vnd lincken ſeiten ſtehet in den bewegliehẽ Thieren: in den
Ebeweglchen aber zwiſchen dem Maul vnd Ars. Der vrſachen halb geht in dieſen derN A durch den Bauch: dañ wañ er an der ſeiten were/ moͤcht er ſich von wegen derlen nicht außſtrecken. Es hanget auch an deren Eyngeweid ein ſchwartzer ſafft wie
p ij Dinten/
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