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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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CCLIII
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dere von ſpnen ſelbs gewach

ſchelen bedecket/ auch an dem oberen theil/ wellicher etwas breiter /ernehꝛet.

Das Siebende Buch. celiß

ſo in den Schaalen wachſet/ vnd wird zu dem reinen Faden gefůͤgt. Sie iſt ſo lang alßqs Gefider/ nemlich etwan eines Ellenbogens lang/ hat auß wendig ein rauhe Mu-chelen/ inwendig ſind ſie Silberfarb/ vnd den Conchen oder Muſchelen gleich/ in wel-ichen die Perlen wachſen/ wann ſie in dem Sand fürkommen. Wann ſie aber im Kotgefunden/ ſind ſie gel. Bey dem reinen Faden thut man ſie auff/ bindet ſie wider zu-An dem oberen theil thun ſie ſich weiter voneinander/ denn zu vndereſt. Sie wachſenauß dem Sand oder Kot/ vnd ernehꝛen ſich mit dem Wuſt. Vnder dieſen iſt ein art /ſo

mit Holkelen vnderſeheiden/ vnd zu rings umb voll geen/ gleich wie die Strelgeord-

net welches man Pernen nennt.Alle die ein einfache Schaalen oder Muſeß 6 ye dick oder důnn⸗ iben ein aderechte vnd herte Subſtantz/ vnd fuͤgen die Schaalen vnd das Fleiſch in dendchaalen zuſammen. Alſo geht die Natur von dem einen euſſerſten theil biß zu dem an-Gleicherweiß geht es mit den Vſtreen vnd Conchen zu/ ſie ſehen gleich groß /alß dieman von ſhnen ſelbs Conchen nennet/ oder klein/ ſo man Thelinen heißt. Dieſe ſeind

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trel haben. Die Venediger nennen ſolliche Caparozclas.

Nun volgen die Oſtreen/ wellic3 5 Haar: man haltet auch dieſe ſo inn Britannien oder Engellandt ſind/ für dieEtliche vermeynen man moͤg dieſe ſetzen/ wañ man jhꝛ Milch in das Neer ſchuͤttet.bece bist gewiß(wieich zumoffteren mac e pen en ene 5beſſer mag fürkommen/ wann derſelbigen art hauffen bepemnanderiſt rann manhater-fahzen/daß ſie von ihnen ſelbs nicht wachſen. So hat man auch etliche in Geſchi enmch el Chia gebꝛacht/ welliche wol groͤſſer woꝛden/ aber ſich in det zahl nicht ge-JJ V'!N Alß man dieſelbigen zu Rhodis in jrꝛdinen Geſchirꝛen in dz Meer gelaſſen/ ſeind an-on onen ſelbs 1 Sie werden wol groͤſſer in dem hohen Meer: da aber dieFläß in das Meer lauffen werden ſie feißter. Dann iwie das geſalzen Meer ſpeiſet weiles feiß ter iſi/ alto it dieſes beſſer/ ſo zimlich gefalzen.

Es bezeuget Bellonius/ daß ettliche in Pꝛopontiden vnd Aegeiſchen Meer wachſen/

welche die Eynwohner Gaidero podas nennen. Dieſe hangen mit wunderbarer geſcheiigkeit an den rauchen Felſen/ alß wann ein Thuͤr von dem Angel auff vnnd zu gieng. dens

Dieweil dieſe einer vollkommenen vnd außgemachten Subſtantz haben ſte nicht alleindas Hertz vnd Leber ſondern auch ein Magen /Fiſchohꝛen/ ond die Ohren innwendig.

Schalen zuſammen gebunden ind ſchwarz/ man kan auchuſchelen zerbzicht/ alſo daß das Band herter denn dieſellelbſten vnd an keinem anderen oꝛt/ weil das Waumb falet das Waſſer nimmer gar von ſhnen /ſolas gag. duwsbeen Sprach ſchalsech

imerlich mit ei-ſen herab fallet/ bder die

mochten ſie weder leben noch wach-vnd heiſſet Gaideropoda ein E-

en haben/ ſte ſeye dick oder dunn/ dieha-

ie haben viel Fleiſch/ doch vngeſchmackt vnd gar bitter. Die Band dureh welliche die

ſindt. Sie wachfen da-

c welliches nach meinem Verſtand die aller edleſte art iſt/ Parc nweil ſie zu erſt ein ſuß wolgeſehmackt Fleiſch haben/ zu rings herumb ein ſchoͤn Pur⸗ den

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i Nun wollen wir auff die edleſten art der Oſtreen komen/ in welchen die Perlen wach Ser pee

ſen. Die Natur hat in dieſem einigen Haußrath des Meeres mit der Bergen Edelge-

feen/ der Waſſeen/ vnd des Sands Gold/ an der koſthicgeit kempffen tvollen..

2 wachſung.