dere von ſpnen ſelbs gewach
ſchelen bedecket/ auch an dem oberen theil/ wellicher etwas breiter /ernehꝛet.
Das Siebende Buch. celiß
ſo in den Schaalen wachſet/ vnd wird zu dem reinen Faden gefůͤgt. Sie iſt ſo lang alßqs Gefider/ nemlich etwan eines Ellenbogens lang/ vñ hat auß wendig ein rauhe Mu-chelen/ inwendig ſind ſie Silberfarb/ vnd den Conchen oder Muſchelen gleich/ in wel-ichen die Perlen wachſen/ wann ſie in dem Sand fürkommen. Wann ſie aber im Kotgefunden/ ſind ſie gel. Bey dem reinen Faden thut man ſie auff/ vñ bindet ſie wider zu-An dem oberen theil thun ſie ſich weiter voneinander/ denn zu vndereſt. Sie wachſenauß dem Sand oder Kot/ vnd ernehꝛen ſich mit dem Wuſt. Vnder dieſen iſt ein art /ſo
mit Holkelen vnderſeheiden/ vnd zu rings umb voll geen/ gleich wie die Strelgeord-
net welches man Pernen nennt.Alle die ein einfache Schaalen oder Muſeß 6 ye dick oder důnn⸗ iben ein aderechte vnd herte Subſtantz/ vnd fuͤgen die Schaalen vnd das Fleiſch in dendchaalen zuſammen. Alſo geht die Natur von dem einen euſſerſten theil biß zu dem an-Gleicherweiß geht es mit den Vſtreen vnd Conchen zu/ ſie ſehen gleich groß /alß dieman von ſhnen ſelbs Conchen nennet/ oder klein/ ſo man Thelinen heißt. Dieſe ſeind
2
8
trel haben. Die Venediger nennen ſolliche Caparozclas.
Nun volgen die Oſtreen/ wellic3 5 Haar: man haltet auch dieſe ſo inn Britannien oder Engellandt ſind/ für dieEtliche vermeynen man moͤg dieſe ſetzen/ wañ man jhꝛ Milch in das Neer ſchuͤttet.bece bist gewiß(wieich zumoffteren mac e pen en ene 5beſſer mag fürkommen/ wann derſelbigen art hauffen bepemnanderiſt rann manhater-fahzen/daß ſie von ihnen ſelbs nicht wachſen. So hat man auch etliche in Geſchi enmch el Chia gebꝛacht/ welliche wol groͤſſer woꝛden/ aber ſich in det zahl nicht ge-JJ V'!N Alß man dieſelbigen zu Rhodis in jrꝛdinen Geſchirꝛen in dz Meer gelaſſen/ ſeind an-on onen ſelbs 1 Sie werden wol groͤſſer in dem hohen Meer: da aber dieFläß in das Meer lauffen werden ſie feißter. Dann iwie das geſalzen Meer ſpeiſet weiles feiß ter iſi/ alto it dieſes beſſer/ ſo zimlich gefalzen.
Es bezeuget Bellonius/ daß ettliche in Pꝛopontiden vnd Aegeiſchen Meer wachſen/
welche die Eynwohner Gaidero podas nennen. Dieſe hangen mit wunderbarer geſcheiigkeit an den rauchen Felſen/ alß wann ein Thuͤr von dem Angel auff vnnd zu gieng. dens
Dieweil dieſe einer vollkommenen vnd außgemachten Subſtantz haben ſte nicht alleindas Hertz vnd Leber ſondern auch ein Magen /Fiſchohꝛen/ ond die Ohren innwendig.
Schalen zuſammen gebunden ind ſchwarz/ man kan auchuſchelen zerbzicht/ alſo daß das Band herter denn dieſellelbſten vnd an keinem anderen oꝛt/ weil das Waumb falet das Waſſer nimmer gar von ſhnen /ſolas gag. duwsbeen Sprach ſchalsech
imerlich mit ei-ſen herab fallet/ bder die
mochten ſie weder leben noch wach-vnd heiſſet Gaideropoda ein E-
en haben/ ſte ſeye dick oder dunn/ dieha-
ie haben viel Fleiſch/ doch vngeſchmackt vnd gar bitter. Die Band dureh welliche die
ſindt. Sie wachfen da-
c welliches nach meinem Verſtand die aller edleſte art iſt/ Parc nweil ſie zu erſt ein ſuß wolgeſehmackt Fleiſch haben/ vñ zu rings herumb ein ſchoͤn Pur⸗ den
1
i Nun wollen wir auff die edleſten art der Oſtreen komen/ in welchen die Perlen wach Ser pee
ſen. Die Natur hat in dieſem einigen Haußrath des Meeres mit der Bergen Edelge-
feen/ vñ der Waſſeen/ vnd des Sands Gold/ an der koſthicgeit kempffen tvollen..
2 wachſung.