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will daß dieſe
5 Dieſe. ſo zu obereſt bey dem haubt getrehete ſchaalen haben ⸗ vnd mit flecken geſpꝛen-
gel die ſeind viel beſſer denn die anderen/ ich will geſchweigen der fruchtbarkeit. Dannſie ſeind bey ettlie
en alſo gut/ daß jhnen die Alten nicht vnbillich inn der Speiß das
Höchſte Lob gegeben/ vnd dieſe gemeingklich der Wirwen ſchleckſpeyſen genennet. Wie-
wol man in etlichen waſſeren/ vnd ſolliches fuͤrnemlich inn der Dea vnd Dona dieſe.nicht gut zu der Speiß achtet. Man hat deren bey vns ein groſſe anzahl gefunden/ inden lauteren vnd ſchoͤnen Waſſeren/ ſo mit keinem koi nie truͤb woꝛden/ vnd da dieſeam
mer tief eſten geweſen/ dann daſelbſten wohnen ſie/ vnd empfahet man allein alda die
Perlen ſo gleicher arte ſeind.
, Wann der Himmel elar vnd ſchoͤniſt/ aſſen ſie ſich am morgen in den Lufft her-für⸗ vnd heben das haubt vber das waſſer empoꝛ/ vnnd empfahen den lieblichen Tawmit offenem Maul gantz begierlich. Nachdem ſie auch viel ſaamen empfangen/ wird
die geburt klein oder groß. Sie haben alſo einen ſcharpffen verſtand/ daß ſie von ſtund-an miteinander/ wann jemand an dem Geſtad ſtehet vnnd ein lauten ſe chꝛey laſſet/ oderdin klein ſteinlein inn das Waſſer wirffet/ alle vnder das waſſer ſchlieffen. Dann die
Natur hat ihnen ein beſondere geſcheidigkeit eyngeben/ſollichen ſchatz zu behalten alß
wann ſie wol wůßten/ wie jr geburt bey den Menſchen koͤſtlich gehalten vnd daß man
groſſe hoffart mit jhnen triebe.
y Deshalben haben die Fiſcher beſonder gut acht/ daß ſie inn dem erſten angriff die
Luſchelen gar wol zutrucken/ welche ſonſt die Perlen bald verſchůtten vnd außſpewen
wurden. Ihren viel oder fuͤnff begeben ſich biß zu der achßlen in das Waſſer/ ſtehen ineinem ring/ vnnd heben einander bey den henden/ damit ſie deſter ſteyffer ſtehen vnndchalten die an dem boden/ darauff tretende. Demnach kehren ſie die Augen in das
on waſſer vnnd beſchawen den Raub/ erwůſchen auch mit den Zehen(dann von we-gen der tieffe moͤgen ſie ſolliches mit den henden nieht zu
eheten Muſchelen/ vnd bieten dieſe den anderen dar/ damit ſie ſo liehe in die laͤre hen-
de aſſen. Vaſt derſelbigen art Conchen ſeind auch an den Hiſpaniſchen Geſtaden/
welcher Muſchelen die Jacobsbrůder/ wann ſie wider heim ziehen/ mit ihnen bringen/
roch ſeind ſie nicht fruchtbar weil ſie in dem geſaltzenen waſſer wohnen. Es ſchwim-dock ch allenthalben an dem Geſtad des Schottlendiſchen Meeres ein groſſe zahl/
ese zerdaserg e vie wundefbarleh ding an bauch widereinander it. Danner
ſeren wohnen on cen vnd model auß der geſpitzten ſi 19 2 ſo in 1 5eden vonnd die von jhnen ſelbs zu obereſt auff das Waſſer fahꝛen moͤgen/ wei
ſiedoch kein inſkrund die von ebnen ſelbo oberes auff dae Waſſerf, gen
och ſchwer zuthun perauff kommen moͤchten kan ich doch nieht verſtehen wie ſie ſich
n abalten köndten. Weller auch ſagt⸗ daß die Fiſcher die Muſchelen zuſammen hal-
reſche er einer ſelbs vergeſſen/ er verſtande denn den derkel vnd vberz g für ein ande-di 115 dagen auch die Hiſpanier an/ daß die Perlenſchnecken den Fiſcheren zu zeiten
abhawen: ja es ſeye auch deshalben ein Chriſtenlich mandat von vnſerem Key
been gangen. Wie aber ſolliches von den geſpißzten ſchnecken moͤge verſtanden wer-
8 kanich nicht mercken/ ich hab auch nie gehoͤt/ daß man die Perlen in den Fluͤſſen/
wolle zalein im groſſen Oceano oder Meer geſucht habe. Dieſem handel ſey wiechm5 5 iſt doch gewiß/ daß in den geſpizten Schnecken/ die Perlen kaum moͤgen platzfe an, weil das Thier an der ſchalen hanget: darmir es auch kommlich herfuͤr ſchlief-
Vbaruon geſchriehen. Dann wann ſie geſpitzt ſeind/ haben ſie zwo Eonchen oder Mu-8 i ſchelen-
lletes dieſelbe gantz vnd gar. Deshalben gedunckt mich /er habe meh:i ſeck horſagen den daß er ſolches erfahꝛen vnd geſehen/ verzeichnet/ oder ſonſt nicht fleiſ-
5 g ument haben/ durch welche ſie ſich auffſchwingen/ noch innwendig 58 Lufftalß in den Fiſchen iſt. Wann ſte auch durch einen gewaltigen kryb(welches
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