Das Achte Bucß. äcccekloijduder andere ein Schmaragd/ auch vnſer Cryſolith/ ſo bey dẽ Alten der Topazius iſt.Doch ſoll man ein groß ſtuck anhencken. Demnach wann man die Demand vnd Hya-unthen tregt/ alſo daß ſie das F leiſch anruͤren. Mag ſagt auch von dem Schwalben;in/ voꝛab wañ man ihn trincket. Darnach wann man viel mit Perlen vmbgeht/ vndboten Hpacinthen/ iſt gar gut/ wie denn auch Meliſſen vnnd Boꝛretſch/ vnnd der ringann er getragen/ von welchem an ſeinem oꝛt ſoll geſagt werden. 5 5ann man ein guldẽ Ble zu oberſt auff dem Haubt tregt/ da das Krentzlin ſteht/ Gudefiercket das Hirn/ vnnd nimmet das Haubtwee hinweg. Alſo wann man daſſelbig langauff de Hertzen tregt/hilfft es dem zitterẽ/ſterckt das Hertz/ vnd mehꝛet die Freud. WaßGan diefes auff die Nieren legt/ ſtercket es die/ erkůlet ſie/ vnd iſt des halben denen ſo dasen oder Nierenwee habẽ gar gut/ ſtillet auch jhꝛen ſchmertzen. Auß dem iſt der wohnon den Sigillen komen: daf es iſt gewiß daß das Sigill Bapſts Leonis einer Frawencholffen/ ſo viel jar ein ſtein in de Nierk gehabt: Dieweil es aber von Gold geweſen/ vdie Nieren gelegt/ iſt zwar ein zweiff el ob jhꝛen die krafft des Metalls/ oder des Si-0 ls geholfen. Doch wollen wir von dieſem an ſeinem oꝛt weitleuffiger reden. Es ſeindlch die Armring von Gold/ damit kein matery die hend beſchedige/ ſehꝛ gut..K Man gibt auch etliche ding de Geſtirn zu: dañ wañ man in de Newmon die Knoꝛ-an wol reibt/ vergehn ſie. Man muß aber ſolliches alle Monat thun Ettliche hab ein5 beiffelhafftige vꝛſach: alß nemlich wann ein Menſch von dem Straal geſchediget/cken hin vnnd her ſpaciert/ kommet hm die Red wider. Dann weil ſie vorhin erſchꝛo -dan kommen ſte alſo wider zu jhnen ſelbs/ vnnd reden. Wann man aber ſolliches vone Todten oder die bald ſterben werden/ verſtehn wolte/ were es gar ein vngereumpe. Bad Wann man ein Menſchen bein anhencket/ daß es das fleiſch beruͤre/ ſolldem 1dauchwee/ das zu zeiten kom̃et vnnd wider vergeht/ wol thun. Es ſollen auch die Ringi ſoman vs de Buͤffel hoꝛn machet/ den ſchmerzẽ der Glieder/ ſo ſieh von Blaͤſten oderd nden erhebt/ vertreiben/ welchen etliche den Krampff nenen. Dieſer iſt eigentlich inn nmulculis oder meüiſſen/ vnd iſt ein anfang der Fallenden ſi ucht. Solliche ding ſeindicht allezeit wahꝛ/ doch ſoll man ihꝛen nicht geſchweygen/ weil an der hilff kein gefahrſeht. Man muß auch vnder weilen in ſchwerer kranckheit alle boͤſe verſuchen. i9 5 iſtauch nieht gar ab der weiß/ daß wañ man ſich in der krancken Augapffel er-pb en mögen ſiegeſund werden: wo nicht/ ſo geſchicht es nicht:doch moͤgen auß dieſen/11 ſolten geſund werden/ noch vielſterben/ well die todtlich krafft noch nicht dahin kom-8 r Derenaberſe durch dieſes zeichen ſterben ſoltẽ/ mag kaum einer oder zwen darvonlien. Dann wañ die lebliche werme noch voꝛhanden/ gibt der Augapffel durch ſeinendans einen widerſehein.„ Nb c. Sil aber die Arzney an keinem oꝛt Abergleubiger/ denn in den Wertzen zu vertrel⸗ Winnetag de⸗ erapio ſpꝛicht⸗ wañ man ein jede mit einer beſonderen Ziſererbſen je an dem erſtenId er Monaten altkülret/ vnd demnach einem die erbſen nach werffe/ ſo vergangen ſie.5 agu iſt doch in den erſten tagen der Monaten die So nicht in der Zeiehen anfang -ſi 0 nicht allwegen an einem gewiſſen oꝛt. Demnach was iſt daran gelegen/ daß manoder Fm gegen dem Rugken nach werffe /oder ſonſt gegẽ der ſeiten oder in das Wa ſſer-ſa Jewere Vnnd iſt doch dieſer Mañ in anderen dingen nicht Abergleubiſt ch. Anderegen/ welches man auch verſuchet/ wann man ſie mit Feigenbletteren anruͤret/ ſo ver-i gungen ſte: doch ſoll man die bletter vergraben. Ich ſich aber nicht was doch dieſe ver-910 8 der bletteren zu ſollichem handel mochte nutz ſeyn: vieleicht geſchehe ſolliches400 ie ſehon nicht vergraben wurden.*V„ 3„aun at man ein Aberglauben mit der Taubenhertz/ wann man die Wertzen damitBa err ettliche beruͤren ſie mit Saltzkoͤꝛneren/ vnnd verbrennen die alßdenn imſchen ven. Jeh achte daß dieſer dingen aller vꝛſach ſeye/ der Artzney krafft⸗ der Men-g wohn/ des wercks ſehlerhtigkeſt/vñ daß eo ich eec 8 auch
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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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CCCXLVII
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