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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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CCCLXXXVII
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Dos gehende Buch. cerccherxbiß

75 ain entſtanden. Dann was auß dieſem geteflet/ oll das Fewer nicht annemmen: es iſt

55 Fgauwiß daß dieſes Holt dem Lerchenbaum an der farb gar gleich iſt⸗ vnnd hat aber ſonſt

ie on widerwertige Natur. Die Nahꝛung(wie gemeldet) wird durch Waſſer vnnd Sand

Slderbet. Man ſehleuſſet dieſes mit Steinenen Mauren vnnd naſſen Tuͤcheren eyn.

doch wutet das ewer wider alle dieſe ſtuck/ voꝛab in alten Heuſeren. Wann es in der

5 acht heimlich angangen/ angefangen die Stiegen zerꝛeiſſen/ vnnd die Mauren zu

4 oltdültten richter man mit dem waſſer wenig mehr auß dieweil man wedervnden no g0 50 an daſſelb hineyn ſchuͤtten mag: alßdenn fallet das Gebew alles eyn bedecket vnnd

4 aahmet das Fewer voꝛ allem das him ſehaden möcht/ vnnd bꝛennet allgemach/ biß

a1 co all s verzehꝛet hat. Alſo wann die Mauren oben her erſchuͤttet/ vnnd die Stiegen

1 hinweg ſeind machet das eyngefallen hoͤltzen Gebew/ daß man nicht wol darzu kom-

0 denmag. Deshalben iſt gut wann man gewelbte Gemach/ vnnd gut Steinen Schne-

1 dien dat/ welehe den Heuſeren gute hilff geben. Sonſt in gemein ſoll die Bberkeit vber

1 derdemeine Wacht ein groſſen hauffen grobes Sands zu dieſem Gebꝛauch beyeinan-

0 d haben/ auch an gewiſſen oꝛten ihꝛe Brunnen. Dann auß den Ziehbrunnen nimmet6 Aunsewalzu ſchoͤpffen: demnach gute Rhoͤꝛen vnd Spruͤtzen/ durch welche man das1 Waſſer in die hoͤhe bringẽ mag/ auch weite ſehirm/ damit die Leut ſicher vnder dẽ eyn-9 ſelalenen oꝛten gehn moͤgen:auch eiſene Leitteren/ vnd ein hauffen ſtein/ damit in groſ-0 en, Iruͤnſten eylends ein Mauren auffgefühꝛet werde: zuletſt Hawen vnnd Kerſt/ das0 Nugtfallen Gebew perauß zuziehen1 un begibt ſich auch offt/ daß das Rewer ſo ſchier allerdings geleſcher/ von der Mau-mm Salz wegen/ oder Salpeter ſo an den alten Mauen panget/oderdes Holtes feule4 dund wurmſiiche/ wideumb angeht: dann was bey den Kolen ein Blaſt machet/ vonf nen ſelbigen geht das Fewer wider an. Darumb begibt es vi

abt wiſſen/ daß ſie es für ein Wunderzeichen halten/ vnnd ſieh die Leut darab ver-wunderen⸗ dermeynende es ſeye das Fewer von Himmel gefallen: deshalben wir wolalben moͤgen/ daß von der Cloſterfrawen vnnd Nonnen das Fewer an der altenwaren angangen/ ob ſie wol kein Fewer/ ſondern allein heiſſe Aſchen gehabt. Es

d die ſchnelle. des Fewers zunemmung/ bey den vnwiſſen-( 5 e verwunderung. Man mag auch ein Fewer bekommen auß dem Attagen holtz0 ein art des Ephew) vnnd einem ſpitzigen Holtz von Loꝛbaumen wie ein Boꝛer-en es in ſchneller eil vmbtreibet/ vnnd Schwefel darzu thut. Doch iſt von die-ſerdas anderen zeyten geredt woꝛden. Man ſoll auch dieſes acht nemmen/ wie viel waſ-% Wis Fewer erſtecket/ die nahꝛung verderbet vnnd gar außleſchet/ alſo zuͤndet wenig Uemſſer dasſelbig vmb zweher viſach willen erſt an dann es machet ein Blaſt/ vnn di oſchel ein beregung/ darzu zeueht ſich die werme zuſammen/ alſo daß auch das außge-gangen anhebt zu brennen des halben wie das Waſſer-

denn Felſen zer

5 s zeiget Olaus an/ es moͤgen gro meangezändtem Speck welches

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