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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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CCCCXII
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ccccrij Bon mancherley wunderbaren Sachen,

marus Nanconetus/ Preſident zu Paryß an/ es

Mann mit wunderbarer kunſt bedacht/ wie ich es auch von ſhme gehort/ da ich zuryß geweſen/ hernach ſetzen. Doch will ich voꝛhin die Verß Griechiſch/ wie ſie auß d8 Sibyllen Duͤcher genommen hie her stellen welehealſo lauten:

vgl Nen Gg eit, vel 4 5 5

3 F weer peu e 5CCC5 Al Neu cn, N i Nm G dic Cp m friy ge, 3.

N 8 cl Ng I glbeeg es roy n es ctrl aF ges alle les, cad r e. 5e J als eit,TTTDi.eſe mogen alſo verdolmetſchet werden:

A. ˖eun buchſtab vnd vier ſylb ich hab -In erſten drey ſeind zwen buchſtab:Die letſt begreifft die anderen dꝛeyy/ Z;5 Fuͤnff ſtumm buchſtaben ſeind darbeyz:N Die gantze zabl zweyhundert thut⸗Auch acht vnd nenn mal ehen gane.Diß alles iſt zweyhundert ſchlech⸗/EZD²SSiebenmal zehn verſtand mich recht.N Wer das erkenndt/ verſtendig iſt F555Meiner Weiß heit zu aller friſ.

f Dieſe Verß legt Emarus alſo auß/ er ſagt es ſeye ein woꝛt/ das neun buchſtaben ha

te/ vnd vier ſyllaben: vnder den dꝛey erſten habe ein jede allein zwen buchſtaben/ vnnd

letſte die vbꝛigen/ nemlich dꝛey Es komme aber in dem nammen Arſenicon alles gasfein zuſammen. Dann es hat vier ſylben or die erſte dꝛey vnder dieſen hat ein 0zwen buchſtaben/ die vierdte vnnd letſte dꝛey/ alſo daß in gemein der Buchstaben nenſeind. Dieſes ſtande alles in wahꝛer erf ahꝛung/ ſo eis 8 atag geben. Demnach ſagt er/ es ſeyen auß dieſen fuͤnff ſtimmen/ alſo daß wir perſtande 1es ſeyen allein vier vocalen a, EL. O, dann die vbrigen nennet er ſummen/ weil eamvocales ſeind⸗ alßo/ vu demnach ſagt er⸗ daß die zahl ſo in dieſen ſtummen buchſſabsbegriff en/ ſeye zweyhundert auch acht vnd neun mal zehen das iſt/ hundert vnnd 51 1tzig/ alſo daß die gantz zahl ceelex ſeye. Es werde auch die zahl in den fuͤnff ſtumen blen,ſtaben fein bedeutet/ wann man das/ ſo zwey mal geſetzet/ allein ein mal nimmet: 1wann man das e nimmet/ finder man dieſe zahl fein bey den Griechen pa etete/ das c ec/ das l/ vnd das x r. Wann man dieſes zuſammen nimmet/ finde 7cechx. demnach thut er darzu ear ea oder mit dem: ſiben: es bedeutet abend de 1

vnd darnach bey dem ſieben verſteht man ſieben mal zehen: Dann man muß es g wide

oberen vergleichen. Allein beduncket mich/ es ſehe dieſe Außlegung auff dꝛeg we 15

dierechtewaß zurcden,nenlichdaszwey mal fündertſollverſanden ware Leut

das ſieben/ ſteben mal zehen/ vnd daß man das u für cum oder mit verſtehe 1

auch das ein hinweg/ ſo doch die yllaba dieſes nicht ſagt. Erlieſet auch fur 1

ein r. Dann dz Buch hat a ela das iſt/ wañ man ſiebẽ darzu thut. Aber er ſ 9e

moͤge wol wahꝛ ſeyn/ dañ ſo viel die geſtalt ftgur belanget/ eye ein kleiner vnderſe

zwiſchen dem e r. Zu letſtbeſchleußt ſte Daß dieſer ſo die ding verſteh dae

Weißheit nit werde vn verſtẽdig ſeyn. In welchẽ ſieh auch billich zu i 1f f 8

in den Buͤcheren von Subtilitet n. Alß ich aber etwan von dieſen dingen Red gehalt 4Zꝛeiget mir der wolgeboꝛẽ Her: E an/ es mogeDagdſtbe dieſe kunſt durch der Sibyllen verß vnd weyſſagung gepꝛobieret vnd bewieſen werde?ing od der Vnd dieſes alſo heiter/ daß in dieſer Sach/ ob ſie wol ſonſt alle Sachen zweiffelh

ſchimeg. anzeigen/ hꝛe woꝛt heller deñ die So ſeyen. Deshalben will ich die ding/ ſo der gelehete

die

ſo eigentlichen in Griechiſcher ſpracho.

esagel

heidf. 14