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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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CCCCLXIIII
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Das wolte Buc. ceclie

Aber die geſchefft berbirgt man zu erſt/ wann ſich ander Leut des annenen/ vnd wañ

15 dan michedergleichen thut/ vnd wann wir allein heimlich damit vmbgehen. Weil aber

ſe vngewiß/ iſt nicht von noͤhten darvon zu reden/ ſondern wollen zu den heimlichen. recen. Wirzagen vnſer Gemůt auff zwen weg an/ mit der Stim̃ vndDie Sti oder Red verbirget man auff ſieb

5 dieses iſt die ſichereſte weyß: vnnd wann man dieſer nicht innen wird/ iſt auch kein arg-

2 hn darbey. Demnach mit murmelen oder leyß reden/ welches gar vnzierlich/ vollzugwohns/ vnnd viel malen groſſer vngluͤcken vꝛſach iſt. Zum dutten durch ein vnbe-dKanndte Sprach/ alß mit den Lateiniſehen Griechiſch/ vnnd mit den WelſchenDeutſch: doch iſt auch ein Argwohn darhinder/ vnnd nicht vaſt fein. Zum vierdten

pporincken⸗ alß wann zwey mit einander ſehimpffen aber ſolehes iſt ſchandtlich vnd

eren vnd Lottersbuben gemein. Die Italiener nenen dieſe Spꝛach Calman bvnd diedelttſehen Notwelſch. Auff dieſe muß man lang acht haben. Wann aber jemand die-f lecht braucht/ mag wol kein Argwohn darhinder ſeyn. Sie iſt auch nutzlich die Knabẽü vnderweyſen/ welehe in den Heuſeren dienen. Zum ſechßten/ wann wir wenig woꝛtauchen/ welcher weg nieht ſpoͤttlich/ vnd einem dapfferen Mann zuſtehet/ dieweil ein5 ffelhafftiger Verſtand darbey. Er iſt auch alſo zierlich/ daß Ihn fuͤrnemme Men-

b hꝛem Schꝛeiben gemeingklich gebrauchen.

1 5 Spelt ſtoſſet/ vnnd demnach 1 bedeckt/ alß mit Holtz oder Eyſen: oder1 uch ein bekanndte weyß/ wan man aſſer/ oder Fewer/ oder Pulffer darzu thut/ vndhaun erſt anfahet zu erſcheinen/ von wwzlehen in Büͤcheren von den Subtiliteten ge-90 let woꝛden. Ich will aber jetz eines guten Freunds Expemment hieher ſetzen. Manbamnſcher die Dinten mit Waſſer/ alſo daß kaum ſo viel ſchtwerze bey den Geſchufftwwabbet/ daß man ſie ſehen mag. Wann dieſes ertrocknet/ ſchꝛeibet man auff dieſelbige5 mit einer weyden Kolen vnnd Regenwaſſer/ ſo einer Dinten gleich iſt. Wannalles trocken woꝛden⸗ vnnd vberſchicket/ alſo daß man es leſen will/ ſeudet man Gall-ſhffel in Waſſer/nehet ein ſchwamm darinnen/ krucket jhn zimlich auß/ vnnd vberfah-85 den Bueff darmit /ſo newlich geſehꝛieben/ dann alſo bleibet weder die Kol/ nochzellicbte⸗ noch Gallapffel daran ſondern es kommet die erſt geſchufft herfůr/ vnnd er-audet ſich gar fein in dem Papier/ von wegen der Gallapffel farb vnnd zehe. Er ſagt1 ui(wie gemeldet) er habe dieſes ſelbs probieret vnnd alſo erfunden Es iſt auch keinde(der daß man mit der Kolen ſchꝛeiben kan/ weil auch von der Kirſehen ſ afft ein gruͤ-ben Ge wird: Alſo werden auch von anderen Früchten gleiche/ oder anderer far-gen d deitte weg iſt/ wann die ding ſo geſchꝛieben/ ein anders bedeuten/ denn ſie anzei-was dicſes geschieht auff fünff Weg/ alß nemlich wann die ding ſo nichts heiſſen/ ee-

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get aaders bedeuten/ oder mehe oder minder: oder wann die Buehſtaben nieht verſe-ben aber die wort geendert werden. Es ſeind die zwen erſten weg vaſt gemein/ vnnd ha-ſelg leffenlich viel Vnderſcheid. Vnder die erſte weiſe werden die klier g phicæ vndderen en Buchſtaben gerechnet, von welichen Horns Apollo gehandlet. Nach deran-

weyß ſeind vaſt der Fuͤrſten brieff/welche ſie woͤllen heimlich vnd verboꝛgen ſeyn/l ſie etwan e Der Ce lar hat ſich offt deren gebꝛaucht/ wiewol erdee e genug darmit vmbgegangen. Von dieſem vnnd anderem das minder bedeutetrig ögeſchnieben iſt in voꝛgehenden Buͤcheren gehandlet woꝛden: darumb iſt noch vbe-Ein doir von den verendereten woͤteren etwas eröffnen

dan klein voꝛ vnſerer zeit hat Trithemius ein Abt gelebt/ wellicher lugenhafftiger inegrippa/ vnnd leichtfertiger denn Raymundus Lullius geweſen/ welcher ein

1j zimlich

nerley weiß. Erſtlichẽ mit abweſenheit: N

beklich. Zum fuͤnfften dureh wort etwas anders anzeigen/ welcher weg den Landtſtrei-

Jan verbirget aber die Geſchufften/ nach gemeiner rechnung/ wann man etwas G

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