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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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DXIII
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Das Diꝛehzehende Buch. dri. Pfad iſt koͤſtlicher/ ein Rephun geſůnder: voꝛ zeiten warẽ es die Phœnicopteri auß derAdler geſehlecht vnnd Kramat vogel. Vnder den Fiſchen hielt man voꝛ zeyten den Acei-penſer/ ſo die ſch ůpen für ſich kehꝛete/ am beſten/ welcher mit gekroͤnten Dieneren vnndArufnieten zu Tiſch getragen ward. Zu dieſer zeit ſeind es die Sthꝛen/Ael/ Foꝛenen/arben/ von welch wir voꝛhin gehandlet/ ond dieſes billich/ dieweil dieſer aller geburt -leben/ geberden wunderbar ſeind/ daß man ſie wol für ſelz am haltẽ/ ſo mit beſondererAepheit der Natur begabet woꝛdẽ:die anderẽ bekoſſten jhꝛ ans. ehen/ wañ ſie ſelz am odernew ſeind. Vnder den vierfuͤſſigẽ Thieren halt man den Haſen noch für das beſte/ dar-

nach ein Wildſchwein. Zum anderen haltet man in einer jeden art die wahl für die beſte/alß die feißten voꝛ den mageren/ die Meñ lein voꝛ den Weibleinen(außgenom̃en in die-len oꝛten/ da die Eyer den Fiſch angenem machen/ alß in Meerfoꝛen/ Gamaren/vnnd Mailen) die jungen voꝛ den alten⸗ die groſſen voꝛ den kleinen/ vnnd wann mana die zeit im jar/ das oꝛt/ vnnd andere vnderſcheid bedencket. Zum dꝛitten/ nachdem ſie zu-Seitet werden/ alß gebꝛaten/ geſotten/ gebacken /geroͤſtet/ bey einem groſſen oder kleine5 ewer/ lang oder kurtz/ mit dem Eyngeweid/ alß die feiſten Wach tlen. Zum vierdten/don zugethanene Gewuͤrtzen/ Speereyen/ Kreuter Wein geſotten Moſt/ Oel/VDafften: fuͤrnemlich aber ein Paſteten ſo mancherley zu mal hat. Man backet die im

Backofen chlecht ein Teig darumb/ thut Gewuͤrtz vnd feißte darzu.

Wann man auch beſondere theil an einem Thier außliſet/ alß der Huͤner leber/ desTruttæ oder Foꝛen kopff/ der Fiſchen/ ſo lebendig geboꝛen Zungen/ der Maien rogen-der Stoͤꝛen magen vnnd E yngeweid/ welche auch( wie man ſagt) die Goͤtter ſelbs nichtnlwerffen wurden: dieſes gehoͤꝛt zu dem anderen puncten von der erwehlung. Damit8 an aber ein vollkomenere lieblichkeit befinde/ gehoͤꝛt auch ein oꝛdnung darzu/ wañ dudieſe vmbkehꝛeſt/ richteſt du nichts auß. Man ſoll auch der zeit ach ten wie lang man ge-ggeingklich dieſe zubereiten ſoll/ vnd demnach wann ſie bereitet/ daß ſie nicht verderben.zue ſoll auch die Fruͤcht Obs/ vnd Keß/ nach eines jeden art oꝛdenlich/ vnd zu ſeinerzeit furtragen. Auß dieſe en wenig Geboten beſtehet die gantze Nahrung/ vnd freſſerey.Doch hab ich allein in kurzem dieſes angezogen/ vnd offt meldung gethan/ es ſeye mehꝛgarhinder verboꝛgen/ wie ich denn auch die Paſteten für die beſten gehalten: dann dieſaßte feuchtigkeit wird in dieſen gebꝛaten/ verbꝛenndt vnnd verꝛeucht nieht/ dann ſte iſtdaun Halben mit einer fechten decke vberzogen/ darumb mag man auch Specereyenurzu thun/ welche nicht verbꝛeñen⸗ wie jhnen deñ leich tlich ſonſt geſchieht. Deshalbens kein boͤſer Geruch voꝛhanden/ ſo iſt nichts beſſers /alß in etlichen/ da der ſtarck Ge-uch vonhin verꝛniechen ſolldeshalben mag man die jungen Ferckel nicht ſo wol fuͤlle.ſtan o dienet auch treff enlich wol zu einem angenemen Geſchmack/ vnd daß die Sub-1 0 ſteiff bey ei nander bleibe/ daß man ein ding nicht eh ein das waſſer lege/ denn esend ſeye/ doch wird die Bruͤhe vngeſchmackt. Alſo ſoll man dem Fleiſch/ Fiſchen-re n/ Schnecken/ Lattieh/ Koͤl⸗ vnnd andere der gleichen thun/ dann ſie behalten1 0 Veſchmack vnnd Geruch /laſſen ſich zerꝛeyben/ doch werden ſie nicht ſo weich/das lan, Srübenicheſo gut Vaderden angenemmen Waffen keiner beſſerdenndas rater geſotten wird demnach/ das 3 5 dem Pfeffer bereitet:zum dritten -nach n Melonen ſamen vnnd Noſy nen oder Meertreublen geordnet wann man dar-gui gebt Pflaumen oder Kriechen dareyn legt vnnd kochet es en wenig: man ſollein

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big n. lein der Melonen ſaamen/ vnd ſechs quintlein Noſynen oder Meertreubel zucode 5 Waſſer netten. Dann wa man dieſes dꝛey oder vier malen durch ſeiget-8* Waden e dene etwas ſawꝛlechtigs.mer ohne diefe ding ſo ein wolluſt vnnd nutzbarkeit bꝛingen/ gehoꝛet daß wir im Som⸗ denach zukelte/ d

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palt ſeye. Es iſt aber viel koſſtlicher/ daß dieſes auß Bretteren zugerſtet/ welchedie werme

hie im Winter ohne froſt wohne moͤgr. Es iſt aber nichts beſſers wider diekein Senn ein klein huͤlzern Gemach ſo allenthalben wol beſchloſſen/ alſo daß niergeern