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II. Ein anders deren ſich jhꝛen vie
1. Einanders/ durch welches auch die Balbierer betrogen werden vnd ve
dirrrbij Von mancherley wunderbaren Sachen/
rumb will ich jez die ding ſo zu den Sinnen gehoͤꝛen/ vnderlaſſen/ weil ſie nicht allein(wie geſagt) zu einer vngewiſſen art reichen/ darzu auch nicht nur ein Siñ bewegen moͤ-gen/ ſondern viel/ darzu dieſe ſo gar ein anderẽ zu wider/ alß das Gehoͤꝛ für das Geſicht:
doch iſt võ dieſem an andere oꝛtẽ geſagt. Was aber die Magiſchen vñ verboꝛgenẽ kuͤnſt
anbelanget/ woͤllen wir von denſelbigen hernach handlen. Nun aber iſt von noͤhten/ da
wir von der That ſelbs/ vñ dem Mittel reden. Es iſt aber võ dem Mittel an anderen oꝛ-ten geſagt. Aber was die ding ſelbs antrifft/ werden ſie auff viel weg von jhꝛer Natur ge-enderet/ alß in den Gaucklere/ von wegen jhꝛer behendigkeit/ vnd ettlicher Inſtrumenk.
Sant. Zu ſollichen fantaſeyen iſt die Nacht ein Mutter/ doch ſeind die Fantaſeyen wie ſie
woͤllen/ ſeind ſie doch etwan zu groſſen vnd wichtigen dingen vꝛſach. Wie deñ C enetho
I. dem anderen Koͤnig in Schotten begegnet. Dieſem hatten die Picten ſein? Vatter„pinen gefangen vnnd ertoͤdet. Wie nun der Koͤnig ſeine Vnderthanen nicht bereden
mocht/ daß ſie die Raach zuhanden nemmen: dann ſie waren ſehꝛ erſehꝛocken diewel
der mehꝛertheil võ Adel vñ Ritterſehafft des Koͤnigreichs in ſeines Vatters Seh lacht
vmbgebꝛacht/hat er die fuͤrnemeſten des Reichs beruͤffet vnd freundtlichen empfangen:demnach auch zu Gaſt geladen vnd ein koͤſtliche Mahlzeit geben.In der anderen Nacht weil jederman geſchlafen/ hat er zu einem jeden in ſein Ge-
mach einen Mañ veroꝛdnet/ vñ jhme ein Stecken von faulem Holtz in die rechte Hand
gegeben/ welches in der Nacht wie ein Facklen ſeheinet(wie an anderen oꝛten auch ange-zeigt woꝛden) vnd ein Kleid auß einer vngeſchupeten Fiſchhaut(dann deren groſſen Jſchen hat man gar viel in Schottland) welche denn auch in der Nacht mit ſampt denFaulen Holt treffenlich wunderbarlich ſcheinet:demnach in der lincken Hand/ die ſede
zu dem Maul hielt/ ein vberauß groß Och ſenhoꝛn: dann wir haben anderswo geſagt-daß man in dieſer Inſel deren findet. l. 1285
Diieſe ſchꝛien alle mit lauter ſtim̃ durch das Hoꝛn/ aan ſolle dem Noni g gehoꝛ⸗ 5ſammen/ die Picten werden von dem Konig ſchwerlich geſtrafft/ vnde
mechtigen Sieg die Schotten erlangen/ zu ſollichem weren ſie von Gotealß Botten geſendet. Alſo hat man die Schlafenden leichtlich bethoͤꝛen moͤgen/ die-
weil ſie die kommenden/ noch hinweg gehenden nicht ſahen: dann wie ſie hinweg gien 5
gen/ wickleten ſie jhꝛ kleid zuſammen/ vnd verbargen den Stecken. NWie man nun am moꝛgen fruͤh in den Rhat kommen/ zeiget ein jeder an was erge-hoͤret/ vnd geſehen hettte. VVVEs foꝛchte aber der Koͤnig/ es moͤchte dieſe Fabel auß kommen/ vnd alſo der Betruggeoffenbaret werden/ darumb zeigt er ihnen erſtlichen an/ er hette dieſes auch geſehen-demnach ſagt er zu jhnen/ ſie ſolten dieſe heimliche offenbarung niemand kund.damit nicht Got im Himmel/ welcher jhnen guͤnſtig/ vber ſie erzoͤꝛnet wurde.Deshalben wie dieſen Betrug niemand erkeũet/ verwilligten ſie in den Krieg. Esiſtauch das end gleich ſo wol außgeſchlitzet/ alß wann dieſe Ermanung von Gott konnenDann die Picten ſeind ein/ zwey /oder dꝛeymalen vberwunden/ vnnd zuletſt dermaſſevon Schotten außgetilget woꝛden/ daß nicht einer von dieſennichts von ſhnen zuſagen weiht. ke,gebꝛauchen. Sie nem men Schröter oder Huaee an/ vñ ſpꝛeiten deñ dieſe are
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fer/ Schnecken/ oder Krebs /kleiben jhnen kdie Kirchhof. Ettliche ſeind noch ſubtiler/ welche liechtlein in die Todtwelches grauſam an zuſehen. Wann man auch kleine liech tlein den H ewſchꝛeckeden Rugken bindet/ gibt es ein ſcheutzliche geſtalt vnnd groſſen ſchꝛecken dann ingmeynet die liechtlein ſpinge n..
rmeynen eeeallen zweiffel/ es ſeye das Glied verwundet. Dann wan die Hand durch ein 1 iſtreitet/ wird ſie deren gleich ſo durch tegliche erfahꝛung vnnd gebꝛauch recht Es hatt
ſſen-
n vel-
vberblieben⸗ vnnd man.
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