dec Von den Subtiliteten/
fers Das Buch ſenpulffer wird alſo zubereitet: Man nimmet dꝛey theil Salpeter/ zwencheil Weyden kolen/ vnd ein theil Schwefel welliches zu groſſen Stucken gar gut iſt.Zu dem mittelmeſſigen nimmet man zehen theil Salpeter/ drey theil Weyden kolen/vnnd zwen theil Schwefel. Zu den kleinen aber nimmet man zehen theil Salpeter/kolen von Haſelnuß holtz ein theil/ vnnd ein theil Schwefel. Dieſes ſoll man allesvoꝛhin mit einem huͤltzernen Hammer zerklopffen/ vnd voꝛhin mit Brunnwaſſer ne-tzen⸗ damit das Fewer nicht dareyn komme/ wann ſie geſtoſſen werden. Ettliche thund
i Eſſig/ die anderen Gebꝛanndtenwein darzu/ vnnd doͤꝛren es alß denn an der Son-
— nen. Doch ſtoſſen ſie es nicht/ dann es moͤchte bald von dem Fewer angehen. Manmuß aber gute ſoꝛg haben/ daß alles von der Erdẽ wol geleuteret ſeye/ voꝛab der Salpe-ter/ damit er gar brenne vnnd niehts vberbleibe. Demnach daß man alles gar reinſtoſſe/ damit alle theil wolan einander hangen moͤgen. Welliches deñ geſchicht/ ſo manes offt ſtoſſ. et/ feuchtet/ vnd troͤcknet. Zum dꝛitten/ wañ es gar zubereitet ⸗ ſoll man es an.der Sonnen rroͤcknen: dann es iſt gar gefehꝛlich zu dem Fewer zu ſtellen.
See Jetz woͤllen wir auch fragen/ Warumb ſo ein groſſe krafft darhinder ſeye? Wan.ecke. man diefes Pulffer in das Rhoꝛ legt/ vnnd die Kugel darauff thut⸗ demnach von auſ⸗ 4ſenher zu vndereſt bey dem Rohꝛ anzuͤndet/ gehet es vaſt alles eins mals an/ vnnd vnder-ſtehet ſich hundert mal ſo weit/ alß voꝛhin/ auß zu ſpꝛeiten. Dann! die Erfahꝛung lehꝛet/wann man nur ein klein wenig Pulffer in die Hand mimmet/ daß es hundert malen ſoweit vmb ſich begreffet Wann; man ein hiersköꝛnlin groß anzůndet⸗ wird es gleich ei-ner Nuß groß. ö sEs lehꝛet auch dieſes die e das F ewer ein leichte vnd ſubtile matery% 5ein groß ſpacium vnd weite bel effet, 15 5 5 Waden die E rden b das e gantzvnd dick bey einander iſt.Deshalben wann das Pulffer angezündet /ynnd aber in ein enge eyrgeſchloſſen/ aerſehuͤttet es das Geſchuͤtz krefftigklich/findet auch kein ringeren außgang/ denn da dieKugel hineyn geſtoſſen welliehe es mit groſſem gewalt bewegt/ vnnd zu erſt durch dasRhoꝛ/ demnach mit gleicher ſtercke/ hinauß treibet/ ſeinen gang behaltet/ vnnd gewal-tigklich e ein groſſe weite darvon fahꝛet/ auch alles das jhme entgegen kommet/ vmb⸗ 5kehꝛet vnnd zerſtoſſet. Es iſt auch billich daß es ein groſſen klapff gebe/ weil das Fewerſtarck vnnd mit groſſem tryb herauß fahꝛet/ darzu den Lufft ſo ſchnelligklich von ei-nander zertheylet. Es machet auch die Kugel ein pfeyſenden thon/ weil ſie den Lufft ingroſſer eyl durchtringet:darzu laſſet der Salpeter vnnd ein jedes Saltz von ihm ſelbsin einem freyen Fewer nicht ein geringen knall von ſich. Deshalben entſtehet auß die-ſen dꝛeyen vꝛſachen/ fuͤrnemlich auß der erſten/ wann man das Geſchuͤtz ablaſſet/ einſollicher klapff welcher dem Donner gleich iſt. Wañ aber das Pulffer nicht zu mal an-gehet/ oder feucht/ oder vnrein/ oder nicht wol bereitet/ oder nicht viel Salpeters hatgehet es langſam/ vnd gibt kein lautenklapff. Wann es aber zu klein ber citet/ vnd mit ei-nander angehet/ brichet es das Geſc chuͤg.
Darumb kan man nicht allein ein Pulffer bereiten durch welliches alles Gesche 8zerſpꝛinget ſondern man mag auch klein Pulffer in groſſe Stuͤck thun/ das ſie zerbꝛe-chen: vnnd dargegen grob Pulffer in kleine Buͤchſen/ ſo werden ſie die Kugel ſehwerlichtreiben moͤgen. Alſo hat dieſe kunſt auch jhꝛ gewiſſes ziel vnd abrechnung ⸗ welliche gangefehꝛlich dieſen iſt ſo mit dem Geſe chuͤtz vmbgehen. 3
Es wird aber der mit dem Geſchüͤtz recht vmbgehen⸗ ſtorcke vnnd gewiſſe Sch 11 59975 e das Pulffer⸗ nachdem das Geschüs groß oder klein iſt⸗ in aller pꝛopozßrecht zubereitet N 5
Es hat mit dem Geſthüt vnnd vndergraben vnnd heimlichen Gengen ſchier einweiß/ doch iſt das vndergraben wunderbarlſcher. Dieſen grauſammen Fund hat d rane1 e von Senis e e dieſer hat den Spanieren/ wie Sal