die Matery bereitet gat nicht geſalzen iſtdarumb muß das Waſſer von keinem Saltßz-Alaun /Calchaͤt/ Weinheffen oder Truſen/ ſondern auß denen ſtůͤckẽ/ ſo erſt gemeldet/gemachet werdk. Alſo mag auch dʒ Wa ſſer ſo von TaubenkotMawer oder Tag vñNacht kraut gemachet/ die herten Stein z erbꝛechen. Mit dem Bocksblut/ Haſenbalg/vnd Glaß muß man beſcheidenlich vmbgehen/ vnnd recht durch einander vermiſ chen-damit die Menſchen nicht dardurch beſ chediget werden. Es muß ein Metalliſche art anjhm haben/ oder zu des Metallen natur geenderet ſeyn.„3J%ͤIn vermiſcheten dingen ſeind allein dꝛey ſtuck/ Erden/ Waſſer/ vñ Werme/wellich endie erſten vermiſchẽ. Dann es iſt offenbar⸗ daß die Erd vnd das Waſſer von ihnen ſelbs?durch einand vermiſchet werde. Der Lufft aber fleucht alle vermiſchung/ man mag auchdenſelben niſſier mit dieſen vermiſchen⸗ auch nichts anders/ ſo noch ſubtiler w ere. DesFewers halbe ſoll memand zweifflen/ weiles kein Element⸗ vnd gar nich ts von jhm ge-boxen wirdt. Dañ wann vermiſchete ſtuͤck von di eſem herkemẽ/muͤßten ſie durch gewaltzuſamen kommen. Es iſt aber offenbar daß das Fewer nichts gebieret/ oder võ newemmachet/ dann es ziehet es von ſhnen herauß. Was aber gebieret/ das zeucht alles hin-eyn. Dann das Fewer troͤcknet/ vnd was geboꝛen wird/ bedarff der feuchte/ welliche wieeyn Leym alles zuſafſien fuͤget. Jarzu oͤnderet das Fewer võ einander/ vnd zertheylet:
es bedarff aber die geburk einer dicke vnd nicht allein einer vermiſchung. 8Es beinget auch das Fewer die Qualiteten auff das hoͤchſte: was aber zu der geburtdienſtlich vnd ſich mit einander vermiſchet⸗ zer ſtöꝛet in jhnen ſelbs die⸗Jualiteten Zudem gehoͤꝛet der Himmeliſchen werme zu/ etwas zu geberen oder herfür zu bꝛingen/ vndnicht dem Fewer. Dann es mag kein Leben in dem Fewer ſeyn. Es vermiſchet wol dasFewer alle ding/ lheilet aber die Subſtantzen von einander: deshalben wird das Brot võdem Fewer gebacken/ aber das Fleiſch zerſtoꝛet. Weil wir aber nicht im bꝛauch habẽ dasfleiſch raw zu e bey dem Fewer..„„haber das fleiſch vnd die Eyer raw u eſſen gewohnt hetten/ wurde es zu er⸗ Nawe ſpey;
Wann wi 5
leugerũg vnſers Lebẽs nicht ein wenig dienſtlich vñ nutz lich ſeyn. Ob wol dieſe es hey vns bolheden senieht in dẽ Bꝛauch/ eſſen wir doch raw was vns muͤglich nem lich Milch Honig/ Hel
Vutter oder Ancken/ Zucker/ vnnd etliche Gartenkreuter/ welehe einer ſubtilen Sub-
ſtantz ſeind/ vnd zur Geſundtheit vnd langem Leben nutzlich. Dañ ob wol das Fewer dielieblichẽ ding vermiſchet/ vnd auß Schwefel vnd Queckſilber/Zinober machet/ theylet
es doch der naheung Subſtantzen von einander/ vnnd weil es das ſubtil von dem dickenabſoͤnderet/ maehet es dieſes boͤſer. Deshalben wañ man kein verdruß darab neme⸗ were
viel beſſer/ man eſſe die Eyer vnd Schnecken ram/ denn geſotten. Vnd zwar wann wir
ſtarck genug/ vnnd die Menſchen ken abſcheuhen oder verdru ß ab etlichen dingen het
den/ bedoꝛff te man des Fewers/ die Speiß zubereiten gar m
Es haben aber die Menſchen licher wollen wol vnd nieht lang⸗ can wie die wilden
Thier vnd Bawren ein gute zeit leben. Ich achte auch es habe den Einſidlern ſo in derVuͤſte gewohnet/ viel zu vollſtreckung ſhꝛes Lebens zeit gehol en/ daß ſie ſich rawer
Speyſe en gebꝛauchet. Dañ wann die rawe Speiß verdewet/ iſt ſie viel beſſt er denn die ge-
ochete/ welliche etwas von dem Fewer beſchediget woꝛden: doch muß man ſich von ju-
ener Pfannen ſieden kan. Nin ein anfach Papter/ ſchütt allenthalben ol darauff/ vnd schen.
eug es wol vberſich daß nichts herab lauffen mag vnnd ehe das oͤlaußtrocknet/ leg es
auff fewrige kolen die kein Flatſſen haben Dann das ol lauffet nicht hindurch/ ſonderneucht das Fewer/ es bꝛennet auch das Papier nicht/ dan es mag nicht trocknen/ weil ol
vorhanden. So mag auch das Fewer kein ding/ welches nicht wol außgetrocknet⸗ ver-
5 lone,doch undes gemacſ heiß/ vnd fahet an zu ſtedẽ/ alſo daß die Fiſch ſo darauff1 Wie
en fein gekochet werden/ welliches wol zu verwunderen iſt.