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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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DCCXXXV
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wann man es in die Eymer ſchuͤttet. Es haben aber dieſe nicht alle ein Art: dann wellde andere ding duch die Werme inn Stein verenderen/ mogen ſicher getruncken wer-den dann as warden die Bimſtem bey allen warmen Waſſeren. Welliche Bruͤnne a-ber dermaſſen erherten/ die haben auß kelte des(Spps art vnnd etwas Giffts inn jhnen.

Dann die Kelteerhertet alle ding/ ond machet ſie zu Stein.

Deohalben iſt va allwegen in der Fläß boden darzu von wegen des ſtetigen Lauffs/ Pi diein groſſer haufen Stein/ es fahꝛen denn dieſe egar langſam daher. Doch wachſen die wachen.Stein in dem Meer alſo/ wie Ariſtoteles bezeuget: Wann die Wellen zuſammen ſchla-gen/ wird ein Schaum wellieher von anderen Wellen wider hert zuſammen getriebenSo iuleeſ durch dae Saz auffgerroeknet, den keinen Sandan ich nintet/ vndalſo zu

Stein wirdt. Vnd ob woldieſes allein von den Meerſteinen geredt/ ſollcs doch von al-

ien Sennen vekanden werden in den Waſſeren wachſen. In den FlͤſſenabervndBechen/ oder Bruͤnnen/ iſt die Kelte an ſtatt des Saltzes/ welliche zuſammen treibet.

Es werden aber in Toꝛrenten oder Bechen/ welliche vnderweilen von dem Regen an-

gehen ondm den Laufenden Waſſcren mehr Stein/ denn der Sand iſt reiner, die Ke

te groͤſſer/ vnnd mehꝛ Schaum voꝛhanden. Darzu iſt offenbar /da ß der Schaum von

dem feißteren theil des Waſſers wirdt. Dar mb leben die Waſſer/ dann dergeſtalt kom

men auch die Kreuter vnd andere Erdgeweche Daktumb ſind wir dem Ariſtote-li vielgutes ſchuldig/ alß der vns zu vielen herrlichen vnd nuͤßlichen Dingen Anleitung5 Esſſdnochander Adunderwerk Waſſeren: dann bey dem Berg Cyllene ent-ſpꝛang voꝛ zeyten ein Waſſer auß einem hohen Felſen welliches durch alle Geſchintrang: man mochte auch dieſes nur in einem Roſſzhuff darvon bingen. Dieſes nennetman Stygiam vnnd Helliſch Wa ſſer vieleicht darumb/ daß es die Men ſchen bald hin-richtete. Man ſagt/ es ſeye der groß llerander von dieſem vmbkommen. üſer/ nachdem es ſich inn etliche Bechlein zertheylet/ wird vnder den Fluß Crathinmiſchet. Es zeiger auch der Jud Joſephus an/ daß in dem Juͤdiſehen Lande bey Sy-rien/zwiſchen den Stetten arcs vnnd Kaphanas,welliche dem König Agrippe vn-dawoiffen ein Fluß mit namen Sabbarg geweſen/ſo alle Tag geloffen/ auß genom-men an dem Sabbath/ darumb er auch alſo ſein Nammen bekommen. Es hatt das ge-meine Volck ein Aberglauben darauß gemachet ſo doch dieſes auß naturlichen Vꝛſa-chen geſehehen. Dann es ſammlete ſich alſo viel Waſſers zu ſammen/ daß es ſechs Tagzu lauffen hatt aber an dem ſiebenden Tag war nichts vorhanden. Alſo gehet es auchmit der Mense chen Feber; u welliche vnderweilen nachlaſſen/ onnd darnach widerumbangehen. Dann die Welt iſt ein groſſer Menſch. 5Die Waſſer der xufft/ vnd Himmel haben die Bervegumein. Der Lufft iſt für ſich ſelbs leicht rein ſubtil/ vnd wird ſchnell bewege 5 5ſind die Brunn waſſer am aller beſten/ das Eißwaſſer ſchwecht den Magen vnd Glie⸗ vod Eggen,der/ wie auch das Schneewaſſer⸗ond welle es von dem Wetter kommet. Doch iſt die⸗ aßegeo nichtſo boß alß das Schneewaſſef/ vnd daſſelbig nicht o boß alß das Eiß oder Ge-

Koen wal 3Das Meerwaſſer iſt dienſtlich zu der Artz ne..%%%1 0 er Bechen vnnd ſchnelllauffende Fluͤſſen vnnd Seewaſſer/ bringet die Waß⸗ öBJ 88%%%Die ſenten dlůßwaſſer alß des Nilt Eeydani/ vnd Tyber ſindden Brunn waſſeren

f/Der Pfuelen Waſſer iſt böß /in den Weyeren noch boͤſer/ ond in den Lachen am al-ler ergſten. Dann vber die Waſſerſueht machen ſie Kroͤpfftauff ſolehes volget die Geel-

Da i Die

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lucht/ Feber/ vnd ein kurtzes Leben.