Auackſilber vernerh
Abe Das Bleyewiegeſagt ist dem Süber gleich
ß Den den Subcklae
man auß Tenſſchlandebzinget vn in Behem zu Aberta/ auch in Meyſſen zu S. An-
nenberg vnd Schneeberg alſo geleuteret vnd gereiniget ſo es zu der pꝛob kommet/ daßallein der zehende theil ſeines Getdihts abgehenEs ſagt Georgius Agricola/ daß man in Behẽ ein ſtuck Silbers funden hab/ zweyerTalent ſchwer/ das machet hundert vnd vierbigpfund. Welliches dur vnnd lauteriſt-weil man es herauß grabet/ hat ſeltzaſnie figuren/ alß wie Kerſt/ Hemmer/ oder Rechen.
Es ſchꝛeibet auch eben derſelbig Agricola er habe zu Schneeberg eines geſehen/ gleich
wie eines Mañes geſtalt/ der ein Kind trüge. Man machet durch küſt Silber auß Ertz/alſo daß die Augen leichtlich betrogen werden/ ob es gleich wol vber den Goldſtein gezo-
gen wirdt. Solcher ſchmuͤrtzlerey aber will ieh zwen weg anzeigen: Nim̃ weiß Auripig-
ment oder gemeinen Arſenicum/ vnd Salpeter jedes gleich viel/ thu es in ein gleſenes
Geſchirꝛ/ das beſchloſſen vnnd vermachet ſeye/ laß es ein Stund lang auff bꝛennenden ikolen ſtehen/ biß es alles zu kleinen ſtuͤcklinen werde/ des Pulvers nim ein vntz/ Queck-
ſüber ein ont gedorrete Weinbeffen oder Truſen vnd von dem Fewergepulvere nhalbe vntz. Alſo haſt du nun zwey Pulver: das erſt/ welches auß Auripigment/ vñ Sal-peter gemachet: das ander ſo auß dem/ vnnd Queckſilber/ auch auß Weintruſen berei-
tet iſt. Wann nun das Ertz geſchmeltzet/ ſo thu 5 u jedem Pfund/ des erſten Pulvers võ
einer halben biß zu einer gantz vntz /r nd miſch es ſo lang/ biß es gereiniget werde. Wañes gereiniget iſt/ chu des anderẽ Pulvers ein quadrantẽ das iſt/ drey vn zen darzu/ miſches wol/ ſchůͤtt es in Honig. Es iſt ein geringereweiß/ mit ſublimierte Queck ſilber ondweiſſem Bley oder Zin. Ettliche th un(wie Pomponius Gauriells ſagt) in zwey pfundErh/ Salpeter vnd Arſenie/ des dꝛey vntzen/ ond ſieden e. Solches bat etlichen zu de
Gewin/ etlichen aber zu der Straff gedienet:dann alſo felſchet man auch die Muͤntz.
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derstten, Die kund zusberſüberen icon alen komen egen en Delano Topff oderö Hafen mit Süͤberſchaum/ darnach nim duͤnne Silbere bletter/ reib es auff einẽ Stein
mit Alaun/ Saltz vñ mit gedoreter Weinheffen/ thu es in ein Geſchirꝛ. Diß alles miteinander ſoll ob dem Fewer geſchmeltzet werden/ vnd in waſſer geſchůttet. Was du nun
dulden c a ee e m Salarmoniac er
coguierk vnd geſotten eye vnd beſtreich es nut Dueck iiber oder welſſem Ble Thudz
ert ſoindas waſſergeſchuctcr wo een
ters darinnen/ ſeind auch geſüͤnder vnd luſtiger. Das geſchirꝛ beſtreichen ſie mit ſehwar-
ktzem Pech/ darnach berůrẽ ſie das weiß Bley mit einem gluͤenden eyſen/ daran bleibt et-
was hangen/ das thut man von ſtundan auff das Pech. Von des Fewers hitz wird dasPech verzehꝛet/ vnd bleibet alſo das Bley hangen. e
Altes Der Agſtein hat ein mittelmeſſige natur vnd eigenſchafft wischen Gold vnd Sil-
natur.
ber. Ich red aber hie von dem Metallidann ein anders iſt das gemachet wird/ ein anders
ſo võ ihm ſelbs wachſet. Der ſelbs wachſet/ hat ſein Tugent vñ Krafft auß dem Gold
vnd den fuͤnfften theil Silbers Wann es mehꝛ Silber hat/ ſo widerſteh etes dem Am-boß nicht. Man machet Geſchirr darauß/ darumb daß ſie nutzlich vnd ſchoͤn ſeind: dañ
der Agſtein der ſelbs wachſet⸗ der verꝛatet den Gifft auff zweyerley weiß/ dann es kirꝛet
oder rauſchet/ vnd machet boͤgen.
Das Bley wiege il dam Sulber lech. Eeiſtab gore nemlechſchwartgemein/ vnd weiß/ welches das wolfeileſte/ vnd gemeingklich Zinn genennet wirdt.lena bier once ee dae ech een Jene end
weiſſen/ das findet man allein auff de Sudn ſchen Gebt g in Behem. Das vierdt wirdauß dem Stibio oder Spießglaß gemachet.
f 8 zlaß gemachet. Nan vermeynet ein jedes Bley wachſe eſhme ſelbs vnd darumb ſchweche es die Oecher mit ſeiner ſehwere. Galenus ſchꝛei
begra-
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nach verſehaffe daß ob dem Fewer das
VVVE eichen innwendig die Ke pfferen geſchirꝛ mit weiſſem Bley/ daß manvermeynet ſie ſeyen vberſilberet/ welches bey vns gar breuchlich: dann es iſt nichts bit-
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