neun M
Das Stebende Buch.
declbij
ulis die Harpffen ſchlahe/ vnd jede mit jhꝛer beſonderen Zier. So viel aber daſſel
big betriffet/ daß er alſo ſchoͤn ſolte gewachſen ſeyn/ iſt vaſt lecherlich. Dann die Natur
hett ſolches nicht von
ſhꝛen ſelbs zu wegen gebracht/ ſondern es were ein Wunderwerck.
Aber es moͤchte alſo zugangen ſeyn. Der Maler hat ein Marmelſtein mit guten ſtar-
cken Farben gemalet/ alß den Apolli
nach mit Fleiß oder ohngefehꝛ iſt der Stein alſo viel Jar vergraben gelegenda 20 Achat gern wachſet/ vnd darnach gefunden woꝛden.
ann wann die aͤren vnd das Mozeit in Achaten verwandlet wirderſt auß den Weitzen gefallen wer
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dieweil ſich alles/ ſo nicht herti gar bald verenderet.
Cheyſolitus oder Hpacintß iſt viel hoher geachtet weder der Achat. Eri
keine ſch
ret. Albertus ſchꝛeibet/ ſo er in heiß W
ſes ſicht
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nem/wie oben gemeldet/ mit den neun Muſis/ dar-
an dem oꝛt
ſs oder Mieß ſo an den Beumen hanget/ mit der(alſo daß ich einen hab mit fuͤnff aͤern/ alß wann ſieb eitzer n weren/ vnd wann auch ein theil Gemieß oder Moſs dar-bey) wie viel mehr mag der weich gemaalet Stein inn den Achaten verwandlet werden:
wartze duͤpfflin die ſn geſchenden /iſt ſonſt nicht ein ſchlechter Stein. Man hatvermeynet/ er vertreibe die Vnkeuſcheit/ wann man jhn tregt/ daß er das Fleiſch beruͤ-
aſſer gelegt werde/ neme er die Hitz hinweg: die-
der Warheit vaſt vngleich/ wiewol er für ſich ſelbs nicht lugenhafftig⸗ ſondern
ein Frommer vnd Gelehꝛter Mann geweſen/ er hat aber bald glaubet.
Daß er aber erkelte/
nimm ich daher/ dieweil el den Durſt den Febriſchen leſchet/ ſo
man jhn vnder die Zungen legt. Wiewol dieſes dem Cryſtall vnd anderen gemein/ ſo iſt
es doch nit ſo offenbar. Darumb haben wirſolitus geweſen: vnd den wir jetz Chryſolit
jet ein opazium/ welcher der alten Chry-um nennen/ iſt der Alten rechter Topazius.
Dann Plinius ſpꝛicht/Topazius ſeye ein gruͤn Edelgeſtein wellicher allein von dem
Wetzſtein polieret werde/ darumb daß er weich iſt. Ich hab erfahꝛen/ daß er auff fuͤnff⸗ Wege
zehen G
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erſtenkernlin ſchwer getruncken/ die Melancholey gleich hinweg nimmet vnnd
vertreibet. 8n
Vnſagt Al
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ertus/ man habe auß der Erfahꝛung/ daß d Stein an Halß gehencket/ die krefft
9 iſt ein weicher Stein/ vnd wird alfo genennet/ weil er dem Nagelgleich iſt. Es de
des Leibs ſtercke: das iſt auch gleublich dann mit ſeiner kelte treibet er die Geyſter zu ſam
men: mit ſeinem Schein aber vnd Werme ſtercket er ſie.
Darumb ſagt man/ wann er an Halß gehencket/ verhindere er die Ehelichen Wercktauß welcher Vꝛſach willen ſolle er von den Indianeren getragen werden. dieweil er aber
D.iientaliſch/ iſt er edler. Auß dem Ge
Es iſt auch ein
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ch/ iſt er edler. 2 ſchlecht iſt er Himmelfarb/ weil er koͤſtlicher iſt:dieſen hab ich nicht nur ein mal geſehen. Wann zwey Stuck von dem Onyx an einan-der gerieben werden/ vberkommen ſie ſolche Werme/ daß man ſie an den Henden kaum
erleyden
mag. Man findet deſſen gar groſſe Stuck. Dann zu Rom in S. Peters Kir-
kopff/ mit einem ſchwartzen Bart/ die vberige Farb iſt wie ein Fingetnagel.
Geſchlecht Onyches das man nennet(halcedonium/ von derStatt Bithyniæ dahin er gebꝛacht wurde/ alſo genennet/ der iſt Him̃elblaw/ vnd der al-
chen ſind ſechs Seul auß dem Stein gemachet. Zu Coͤln iſt auch ein Onyr/ breiter deñeiner zwerch Hand/ von welliehem voꝛ zeyten Albertus/ jet aber Agritola ſagt/ daß jhnettliche weiſſe Adern dermaſſen abſoͤnderen/ daß ſie ziweyer juͤnglingen Heubter eigent-lichen abbilden. Er hat auch ſehwartze Aderd/ gleich wie ein Sehlaͤg/ auß einem Haubtin das ander kriechende. In dem Kinbacken des einen juͤnglings erzeigt ſich ein Moꝛen-
ler koͤſtlicheſt: der ander iſt auch Hummelblaw/ aber doch oben bleich vnd dunckel/ zu vn-dereſt ſch wartz/heiſſet Nicolus/ machet den Tragenden trawrig vñ freffel/ beinget auch
Der dritte iſt zu oberſt EyſeOculus oder ung.
Ss
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leheackenuche Treum: dann er zwinget die Geyſteralſo/ daß er Trawrigkeit vnndTruͤbſal machet. 5 e e e
nfarb/ vnden ſchrwartz/ mitten weiß/ vnd wird genennet
Es
duͤnn/hat Cbꝛyſolitus.