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dccerby Von den Subeiliteten/welches darauß fleuſſet/ vber das Angeſicht geſtrichẽ/ voꝛ den Koͤnigen angenem/ vñ ge-gen jederman lieb vnd wert mache.. 5 1 fIch finde bey Agrippa ettliche Kuͤnſtſtuͤcklin von der Nuß/ alß nemlich wann einNuß in ein jung Hun geſtoſſen/ machet es dieſes geſchwindt zu ſieden. Sonſt hat er vielander Fabelwerck vnd Zauberey angezeiget/ welche viel mehꝛ ſchedlich deñ nutzlich ſind/vnd des halben hie billich vnderlaſſen werden.
ein auß. Wann man Schwefel mit Wachs zu gleichem theil zerlaſſet/ machet es das Wachs
albu wache vnableſchlich. Der Schwefel muß aber gantz rein vnd lauter ſeyn. Zu gleicherweiß wañein Kertzen mit einem theil gepuͤlberten Schwefel vnd Kolen vberſtrichen/ vnd zu Winters zeyten in das Waſſer getuncket/ vnd oben her mit einem Papier gedecket/ vnd dennan ein oꝛt da die Tropffen von dem Eiß herab allen/ auffgehencket/ ſo wird ſie mit di-ckem Eiß vmbgeben/ vnd wann ſie angezuͤndet/ bꝛennen/ vnd wird jederman vermeynen
das Eiß brenne. F 8 5Etliche verwunderen ſich daß das Klebkraut oder Ferberroͤte/ in den Henden getra-gen/ den Harn ferbet. Dieſe wiſſen aber nicht daß die Cantharides oder gruͤnen Kefer-lin auch ein blutigen vnd hitzigen Harn machen: dann von der Hand werme werden ſiedahin gebracht/ vnnd darnach von der Pulßaderen Mundtloͤchlinen zu der BlaaſenED 3 3500000000„ Die Tauben werden mit ſolehem Aaß oder Kaͤgelein gefangeſt: Nil Maizen oderSorgen lx Pfund/ ͤKuͤmmel vj Pfund/ Honig x Pfund/ Coſten j Pfund/ Viticis
ſaamens von Abrahams baum v Pfund: Diß ſeude alles mit einander in Waſſer wol
eyn demnach thue des beſten wolriechenden Weins darzu/ ſo viel biß genug iſt/ vnd mitxv Pfund Kalck von einer alten Mawer ruͤre es vnder einander/ vnd ſtelle es mitten indas Taubhauß/ ſo kommen von wegen des Geruches/ alle Tauben dahin. Sie riechen
es aber wann ſie ſich vnder die heimiſchen Tauben vermiſchen: vnnd wann ſie ein mal
darkommen/ weichen ſie von der ſuͤſſen vnd lieblichen Speiß wegen nimmermehꝛ.dach, Der Eſſig machet ein Eyerſchaalen alſo weich/ daß man es inn ein engen Krug oderGlaß bꝛingen mag: darnach machet es das Waſſer widerum hert. Daß es aber vom Eſ-ſig alſo weich wird/ iſt die Vꝛſach/ daß die Eyer poros vnd Lufftloͤchlein haben/ dañ ſieſchwitzen auch/ des halben ſie den Eſſig an ſich ziehen. Der Eſſig aber iſt einer duͤnnenS b tringet er hindurch. Das Waſſer von wegen ſeiner Kelte machet eswiderumb hert.%%%ͤ C 5 i
Es iſt auff ein zeit andrer Oſtanqro/ einem Gelehꝛten vnd in allerley Spꝛaachenerfahꝛnen Mann vnnd Pꝛediger zu Nuͤrenberg/ vnſerem guten Freundt widerfahꝛen-wie er mir das in einer Epiſtel angezeiget/ da er noch ein Juͤngling geweſen/ vnnd dasviertaͤgig Kaltwee gehabt/ daß er im anfang des Schuͤttẽs vermeynet/ er were in einem
Wald/ vnd wurde von vielen Wildenthieren vnd Schlangen angefochten vnnd verle-
bet. Dieſe Sach war jhme gar ſchwer/ er kondt aber von feinem anderſt beredet werden/daß er in dem Hauß were oder ſomeſolehes felſchlich eynbildete. Wann aber ſein Vat-
ter kame/ iſt er geſchwindt widerumb zu ihme ſelbs kommen/ ſich auch alp bald erinne-ret/ daß er im Hauß vnnd in ſeiner Kammer were: er kanndte die Freundt ſo berſtunden ohn alle foꝛcht vnd ſehꝛeckẽ. Alß bald aber der Vatter widerumb von jhme gegagen/ ſeye ſhm dieſe geſtalt widerumb voꝛ den Augen geſchwebt/ vnd diß hat ſo lang geret biß das Kaltwee nachgelaſſenk ũ ꝶ˖ F fn; 888dale Se Alſo haben auch voꝛ zeyten die Eremiten vnd Waldebruͤder ſelzame Ding geſehen.
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fechten. Wiewol ich nicht darwider bin/ daß den heiligen Menneren ſolche ding auch v on Goteſelbigen zeit Gott
oder dem Teufel zugeſchicket woꝛden/ welliches ſie auch alles öoder dem Teufel zugaben. Dieweil aber vielen anderen ſolliches widerfahꝛet/ welli-che auch durch Eynbildung/ was jhnen gefallet/ beweyſen wollen/ ob wir ah