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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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DCCCXXIII
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ſchen ond gehört pabe. Wo viel todter Cötper vbel vergraben ligen da ſicht man ohn al-

chus geſchꝛieben. Ich aber b

auch daß dieſe/ welche ſich auff ſolche ding begeben/ mit e 1 vber-

aber leben an beyden oꝛten. Dey Frommlaiin gluͤckhafftig/ ond

Das Neunzehende Buch decke

len zweiffel grewjliche vnnd heßliche ding⸗ welche doch naturlich moͤgen ſeyn. VondenGeyſttren vnd Geſpenſten haben Porphyrius,Plellus Plotinus, Proclus vnd lambli-in ein Philo lophus, vnd der Peripatetiſchen Seck ſo viel

mir müglich/anhengig dieſelbigen laſſen nickt das Geyſter ſeyen. Es mag auch hie;

rinn kein gewiſſe v ſach erfunden werden/ welehe vns ſolches lehꝛe vnnd berede: dann indieſem groſſen Laſt der Welt wurden wir deren ſo viel/ vnd auch meh: haben/ denn derVoͤglen im Lufft. Es verwerffen vnd vera chten auch ſolliches Fuͤrſten vnd Herꝛẽ/ wel-che von natur weiß vnd geſchickt fur ander Leut ſeindt. Dañ wañ ſie die intelligentias

oder Engel für ſhꝛe Oberen erkennen⸗ ſo ſeind ſie tödtlich vnd vntoͤdtlich mit einander-das kan aber nicht ſeyn Wann ſie aber nicht alſo ſeind/ was wolte darvoꝛ ſeyn/ daß ſienicht das gantze Menſchliche geſchlecht verderbtedieweilſie vnſiehtbar vnd niemandtsvnderwoꝛffen ſeindt.%% 8. 1Esiſt aber zu mercken/ daß ſich keinem fromſen vnd auffrichtig Menſchen geziſniet/ de eſichder Gepſteren oder Teufeln zobſte glad band a dennen, Wesch keabchensHüͤff/ welcher vns alle ding gibt verachten da zalſo thun die vndanckbaren. Wir ſeben

der Religion vnd

redt vnd betrogen werden. Dann es iſt gewiß daß ſie in vnd laubens ſa-chen vbel vnderwieſer ot aber ſie ſeind natur Eßrgeißie Wa aber dieſes mit Got-tes will geſchicht/ o ſeind om dle Saen auchgehe fam. Darunb f heruggech ge-ehelich ſtehet aue einem bösen vnde orechtigen Menſchen zu ich auff die Hefter znverlaſſen: dann alle ding ſeind onder Gottes gewalt. Die Peripatetici aber(wie voꝛ ge-ſagt) end vo dieſem Laſterfreß vnbeſchwert: dan ſie zweiffle ob ie ſeyen oder nieht.Ju gleicher weyß zweifflet man auch von den Todten/ ob ſie gluͤckhafftiger ſind we-der die Lähendigen: Darauf weißlich geanewoet worden to ſhen keiſeclütebeft ndieſe ruhen alle zeit im ſchatten des Todes/ haben weder kummer noch leyden mehr(vndgehen alſo muͤſſig in der ewigen ſtiler darumb wol geſchrieben steht: Selig ſeind dieToden ſo im H ER RE N geſtoꝛben: dann das iſt vnſer letſtes Gluͤck. D arumbwelche todt/ koͤnnen nichtvngläckhafftis ſeyn twälehe aberlehendig wolge hafftig.s ie ſterbenden haben viel ein boͤſere Sach: dañ ſie ſeind allein/ ob es ſchon Koͤnig ſeindvnd mit vielen vmbkommen. Dann es ſtirbet jhm ein jeder allein. Die eynoͤde aber/ mitſampt dem bitteren Schmertzen/ iſt ſchwer vnnd vnleidlich die Armen haben ein troſtwann ſie Mitgeſellen haben Welcher aber ſtirbt⸗ ob er gleich mit tauſendten ſtirbt/ ſoleiſtet ſhm doch keiner kein Geſellſchafft: Darum iſt die wüste vneyndde arbeitſelig. Die

lebendigen aber haben groſſen Wolluſt in der Geſellſchafft Dieſe leben ewig/ welche

nacher Tugentlehen. En vnfrommer Menſchleberweder branchen eh

a chet auch an einem darulſ iſeder fromme ab-n vnder allen Menſchen Gott am nechſten

vnd ſhme leich. Aber ein fr mmer Fuͤrſt iſt viel ſelger/dann er wird hierinnen Gott verse 35 ü Auß zus