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zu fördern, auf 12 Gr. angeschlagen, hätte man hierdurch eine zweyte Ersparnifs von148 Thlr. 18 Gr. oder ä Lr. 3 Thlr. 3 Gr. llfy Pf. erlangt.
Das gesammte Abtreiben und Einbringen eines dreyelligen Getriebes kostete, nachBaldcmf, an Arbeitslöhnen nach der ersten Art, der Spann-Zimmerung, 20 Thlr., nachder zweyten, der ganzen Thiirstock-Zimmerung 38 Thlr., doch ist hierbey der Ver-gleich unsicher, da das erste verdingt, das zweyte in Schichtarbeit angenommen wurde.Da mir nun die dieser Angabe zu Grunde gelegten Einzelnheiten unbekannt gebliebensind, so habe ich diesen Theil der Vergleichung unergänzt lassen müssen. Indefs sinddie Arbeitslöhne noch als dieselben anzunehmen, welche sie damals waren, indem dieSätze zwar verändert, jedoch nur um soviel erhöht worden sind, als das den Arbei-tern jetzt nicht mehr gereichte Geleucht betrug. Es betrugen daher die Arbeitslöhnefür die gesammten 54 Getriebe bey Sparrnzimmerung 1080 Thlr.; in Thiirstockzimme-rung tvürden sie betragen haben: 2052 Thlr., daher bey ersterer 972 Thlr. erspartworden, worin indefs die oben speciell angegebne Ersparnifs an Bergförderung mit be-griffen ist. Würde das Abtreiben in ganzer Thürstockzimmerung ebenfalls verdingtworden seyn, so dürften die Arbeitslöhne für das Einbringen eines Getriebes auf 26Thaler anzusetzen seyn, daher auf 54 Getriebe 1404 Thlr. mehr, als bey der er-sten Art.
Um nach Allem die Gesammtersparnifs, die der dritten Art, für andere Materia-lien mit gerechnet, auszumitteln, sind, der Erfahrung zufolge, die Arbeitslöhne demsämmtlichen Materialienaufwande gleich zu setzen, daher die Gesammtkosten für denEinbau eines Getriebes Sparrnzimmerung 40 Thlr., die für gewöhnliche doppelte Thür-stockzimmerung 52 Thlr., oder auf 54 Getriebe 2160 Thlr. und 2808 Thlr. betragenwerden. Man wird demnach bey ersteren 54 Getrieben auf 47 Lr. Länge 648 Thlr.oder auf 1 Lr. 13 Thlr. 18 Gr. 10f^ Pf. ersparen.
§• 13.
Der Vortheil, welchen die Ellipsenmauerung Taf. XIV. Fig. 112. gegen die ehe-mals angewendete sogenannte ganze Stollnmauerung Fig. 113. hinsichtlich des Kosten-Aufwandes für die erste Anlage giebt, ist im Allgemeinen folgender.
Die im vorigen §. angegebnen 9§- Lr. elliptische Mauerung kostetenan Materialien 165 Thlr.an Löhnen . 231
396 Thlr.
oder a Lr. 41 Thlr. 16 Gr. 5 T V Pf.
folglich die ganzen 47 Lr. 1959 Thlr. 2 Gr. 2j-§ Pf.
Hätte man statt der elliptischen Mauerung die ganze Stollnmauerung angewendet,so würde man, letztere hinsichtlich der Hauptdimensionen der ersteren durchaus gleichangenommen, pro Lr. 3£, auf die ganzen 47 Lr. 164§ Cubikellen Mauer mehr aufzu-führen gehabt haben. Nimmt man an, dafs 1 Ruthe Steine 36 Cub.Ellen Gewölb-undScheibenmauer giebt, so würde man 4i Ruthen Steine, zu 8 Thlr. = 36 Thlr., 4iFafs Kalk zu 3 Thlr. 3 Gr. = 14 Thlr. 1 Gr. 6 Pf. und 20 Fuder Sand ä 10 Gr. ~8 Thlr. 8 Gr. nöthig gehabt haben, (für Schneeberger Revier berechnet); 164- Cub.Elle zu mauern erfordern, bey zwey Maurern, welche pro Schicht 3 Cub.Ellen fertigen,54 Schichten, ä 4 Gr. 6 Pf. ■ 20 Thlr. 6 Gr.
Dazu 54 Handlanger-Schichten ä 3 Gr. 13 Thlr. 12 Gr. erforderlich.
Steine und Kalk zu hängen (3 Mann in 16 Schichten a 4 Gr.), 8 Thlr.
Folglich hat man auf die ganze Länge von 47 Lr. 100 Thlr. 3 Gr. 6 Pf. oderauf 1 Lr. 2 Thlr. 3 Gr. ± Pf. erspart.
Hierbey ist zwar auf die Anwendung und Bearbeitung der Grundstücke, so wenigals darauf Rücksicht genommen, dafs die Ellipse, als ganzes Gewölbe, sorgfältiger zu-sammengearbeitet werden mufs, als die' 1 alte Stollnmauerung mit Scheibenmauer aufbeyden Seiten, hingegen ist auch bey letzterer der, wenn auch nicht bedeutende, Mehr-aufwand an Gezäh und anderen Materialien, nicht in Ansatz gebracht worden, da dieseVergleichung nur allgemein zu behandeln ist.
Einen letzten Vortheil'der Ellipsenmaiierung gegen die ältere Stollnmauerung hatman endlich darin gesucht, dafs bey letzterer die Tragewerksstege in zwey Anfallscha-len oder Stelzen, d und e befestigt zu werden pflegten, während sie bey ersterer un-mittelbar auf der Seitenmauer aufgelegt werden.
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