Zusammensetzung des Glases. 33
Einer Zusammensetzung 5L06?1>0338iO^ entspräche das Procentver-hältniß:
Kieselsäure.52'0
Kali.12'8
Bleioxyd.35'2
100-0
um das herum die gefundenen Werthe ziemlich gleichmäßig vertheilt liegen. DerSättignng nach kommt, wie ersichtlich, auch der Bleikrystall der eines Trisilicats(L0 3 8i(>2) durchgängig recht nahe. Das Verhältniß der Basen berechnet sichfür verschiedenen Gehalt an Kali und Bleioxyd?
L0 ^ 1 6LO ^ 1 5LO ^ 1 LO ^ 1
kbO ^ 2 36' 6?l)0^2-84' 7kl)0 ^ 3'32' 2?l>0 ^ 4'74'
die angezogenen Proben entsprächen somit mit Ausnahme von Nr. 1 den Zu-sammensetzungen-.
LO?b068iO-, 5L0 6I>l,0 33 8i0- und 5 LO 7 ?50 36 810-recht gut, ergäben eine mittlere Zusammensetzung 5L0 6?b0 33 8i0^ und er-wiesen sich hiermit als den guten Mali-Kalk-Gläscrn ganz analoge Products.
Reicher an Bleioxyd, als die auf Krystall verarbeiteten, sind die zu optischenZwecken hergestellten Alkali-Blei-Gläser, das Flintglas. In einem solchen fandDumasi) beispielsweise:
Kieselsäure.42'5
Kali.11-7
Kalk. 0-5
Bleioxyd.43'5
Thonerde und Eisenoxyd . . 1'8
100-0 Proc.
Neben den bisher erwähnten gewöhnlichen und böhmischen Gläsern sowiedem Bleikrystall finden sich im Handel eine Reihe von Gläsern, die, meist aufniedere Sorten Krystall verarbeitet, unter der Bezeichnung „Halbkrystall"bekannt sind. Als Beispiel für die Zusammensetzung derartigen Glases, in demals alkalische Basis meist Natron, neben diesem dann Kalk und Bleioxyd vor-kommen, möge diejenige einer ebenfalls von Dumas analysirten Probe hierPlatz finden. Er fand in „Halbkrystall" nicht näher bekannter Herkunft:
Kieselsäure. . . .
. . . 56-0
Natron.
... 8-9
Kalk.
... 2-6
Bleioxyd.
. . . 32-5
I) ^.nu. obim. xÜH-s. 44, 161.Glasfabnkation.
100-0 Proc.
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