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Chance's und Bellford's Gebläseofen.
eisernen Träger /'/' und auf diese die horizontalen Roste // gelegt, außer letzterenaber dann noch zwei geneigte Roste AA angebracht, die sich unten auf die Hori-zontalroste, nach oben zu gegen die Träger r'r stützen, und der durch die Schutt-öffnungen aufgegebenen Kohle, somit von zwei Seiten her, die zur Verbrennungerforderliche Luft gewähren. Deeley's Oefen müssen in Folge dessen dann auch,richtig behandelt, wenig Rauch und hohe Temperatur geben.
Gesteigerte Luftzufuhr bewirkte er in seinen, mit nach der Mitte hin geneigtenRosten versehenen Oefen, ziemlich gleichzeitig mit Deeley, Reubcn, Plant^),
Fig. 41.
vermittelst über den Rosten durch den Unterbau der Bänke nach außen reichenderenger Luftröhren („Gluthlöcher"), die sich über der Bank indeß auch schon inmanchen älteren, sogar für Holzbetrieb gebauten Oefen, finden, bei letzterer Lage aberzu hoch angebracht sind und daher häufig, durch Abkühlung der Häfen, mehr schadenals nutzen, während die Plant'schen sehr günstig auf die Verbrennung wirken.
Denselben Zweck wie Plant verfolgten endlich, indem sie mittelst Gebläseein größeres Quantum Luft unter den Rost preßten, Chance bei seinen Oefenfür Anthracitfcucrung 2 ) und Bellford in seinem Steinkohlcnofcn ^), dessen wesent-lichste Theile nachstehende Abbildung erkennen läßt (Fig. 42 a. f. S.). Den Schmelz-raum seines Ofens mit dem Gewölbe U, und den sehr niedrigen Bänken Z, zwi-schen denen sich nur eine Vertiefung der Ofensohle e als Sammelplatz für dasausslicßende Herdglas befindet, und auf die die Häfen 60 zu stehen kommen,versieht Bellford, an den einander gegenüberliegenden, hafcnfreien Seiten, mitangebauten Schüren T>D, deren Aschenfällc durch die Thüren//hermetisch
Muspratt-Stohmann: technische Chemie 2, 1328 nach Rsx. xatont.iuvsnt. 1853, S. 341.
2 ) Polytechn. Centralblatt 1853. S. 1061, nach 1,e IsobnolvAists 1883, Juli.
2) Polytechn. Centralblatt 1855. S. 360, nach London Journ. 1855, Jan.
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