120 Die Bänke.
höhe von 7'5 ein wären hier an Rostfläche erforderlich löo X O'OI — 1'50 gm, lil
und giebt Bontemps seinem Roste eine Größe von 1 35 <xin. ist
Auch in diesem Ofen herrscht extensive Verbrennung oder, wird die Kohlen- ge
schicht dicker gehalten als erforderlich, Brennmaterialverschwendung. do
Ueber Oefen, deren Schüren für intensive Feuerung eingerichtet wären, bo
liegen keine genaueren Angaben vor. Hier wäre, nach Schinz, eine Schichthöhe fr
von 20 ein die geeignetste, und für 1 pr. Stunde zu verbrennendes UK Kohle sn
dann eine Rostsläche von 0'0036 gm erforderlich. Da sich nun der theoretische > seNutzeffect bei intensiver Verbrennung, zu demjenigen bei extensiver — 1-7 : 1'0 T
verhält, so würde sich, soll gleicher Effect erreicht werden, der Brcnnmaterialconsmn bc
umgekehrt wie diese Zahlen zu verhalten haben, und müßten daher, um einen Ofenwie den eben angeführten Bontemps'schenin gutem Gange zu erhalten, 2700,L§ be
Kohle zur Schmelze genügen. Diese würden dann aber nur — ^0 — 90 x
0'0036 — 0'33 gm Rostfläche beanspruchen und somit eine bedeutende Verblei- d:
nerung der Schüren und hierdurch auch des Schmelzraumes, gestatten. di
An ihren beiden Langseiten wird die Schürgrube der Oefen mit directer dc
Holz- wie Kohlenhcizung begrenzt durch die Bänke, die aus großen Formsteinen di
gefertigt, und oben, wo solches thunlich, mit gebrochenen Sandsteinplatten abge- scl
deckt, die Häfen tragen. Wird auch der hier mit Vorliebe benutzte Sandstein von äs
dem über den Hafenrand ausfließenden Glase stark, oberflächlich meist sogar mehr R
als der Thon, angegriffen, so besitzt er andererseits die gerade hier sehr schätzens- m
werthe Eigenschaft, durch den Einfluß hoher Temperaturen, nicht zu schwinden; , tues bleiben daher bei seiner Verwendung die unvermeidlichen Fugen der obersten te
Steinschicht der Bänke dicht, und ein tieferes Eindringen des, der Mauerung über- di
all, namentlich aber hier, in nächster Nähe der Schüren, wo die höchste Temperatur w
des Ofens herrscht, höchst schädlichen, sich überall „durchfresscnden" Herdglases ni
wird dadurch verhindert, so daß letzteres von der Bank direct in die Schürgruben L
abfließt. Häufig werden die, in älteren Oefen stets massiven, Bänke aus drei C
Lagen Steinen aufgesetzt, deren unterste dann als „Unterlagen", die mittlere als„Zwischenlager:", die oberste endlich als „Schalen" bezeichnet werden. Neuer- m
dings hat man mehrfach begonnen, die Schalen der Bänke, nicht wie früher hori- la
zontal, sondern an der Schürgrube etwas höher als an der dcn Aufbrechöffnnngen, di
oder „Gluthlöchern" in der Umfassungsmauer zugekehrten Seite zu stellen, und gi
ist der hierbei verfolgte Zweck ein doppelter. Einmal ist die Erhitzung des Mauer- u
Werks an der Schürgrubenseite größer, als an der entgcgcipzesetzten, und tritt da- w
her an ersterer bald ein stärkeres Schwinden desselben ein, durch welches die Bank, 0
wenn ursprünglich horizontal gestellt, nach der Grube zu sinkt und zu hängen be- T
ginnt, was, contrahiren sich die Steine des höheren Randes auch stärker, als die li
übrige Bank, nicht zu befürchten ist. Ferner wird durch die Neigung der Schalen h>
nach außen das Herdglas gegen die Aufbruchsöffnungen geleitet, wirkt hier, wo w
der Ofen kälter, weniger zerstörend, und kann durch die Gluthlöchcr leicht entfernt di
werden. n
Wo innerhalb des zwischen den Rosten liegenden Sattels oder an Stelle a!
desselben, ein, mit einem unter das Niveau der Rosten führenden, wenn crfordcr- ' g-