Siemens' Generator.
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Längsschnitt durch einen solchen zeigt beistehende Skizze (Fig. 53). Der Jnnen-ramn 7t des Generators wird mit dem zur Vergasung bestimmten Brennmaterialsdurch den Sturz dessen Boden von einer, mittelst außerhalb befindlichen, in derZeichnung punktirt angedeuteten Hebelarmes, beweglichen Platte cr gebildet wird,versorgt, indem das Holz in den Füllcylinder gebracht, dieser dann mit seinemDeckel verschlossen und hierauf « nach unten hin geöffnet wird. Das Holz stürztnun nach 7t, ohne daß, da der Cylinder ^4 geschlossen, bedeutender Gasverluststattfände. Auf dem Roste 6 verbrennen die sich bald bildenden Kohlen, deruntersten Schichten, zu Kohlensäure, die über ihnen liegenden, in glühendem Zu-stande befindlichen, rcduciren die gebildete Kohlensäure zu Kohlenoxyd, das in 7tFig. Zg. weiter nach oben zu gelegene Holz end-
lich, liefert, durch den Brand auf demRoste erhitzt, Kohlenwasserstoffe nebengeringen Quantitäten sauerstoffhaltigerProducte der trockenen Destillation.Die Gesammtheit der in dieser Weisegebildeten Gase und Dämpfe entweichtaus dem Generator durch den mit demAbsperrschieber 7 versehenen kurzenHals 7) nach 7t, und wird von diesemKanale aus, in den auch ein zweiter(Reserve-) Generator mündet, durchKaminzug nach dem Ofen abgesogcn. —Die Gasbcwegung zu unterstützen,namentlich aber, den, in Kohlen- wieHolzgeneratoren als Nebcnproduct un-vermeidlich auftretenden, lästigen Theermöglichst zu beseitigen, läßt Siemensdie heißen, mit dem Dampfe des letzteren geschwängerten, Generatorgase zunächstin einem weiten vcrticalcn Kanal von 4 bis 4'5 m Höhe aufsteigen, dann durchein in seiner Länge den äußeren Verhältnissen angepaßtes, weites horizontalesEisenrohr, in dem sich das Gas kühlt und der Thecrdampf zum größten Theilecondcnsirt, streichen, hierauf durch ein zweites absteigendes Berticalrohr in denThecrsammler fallen, von diesem aus dann endlich dem Ofen zuströmen.
Erfüllt nun auch dieses Arrangement seinen nächsten Zweck, durch Theer-ansammlung in der Gasleitung bedingte Betriebsstörungen, die bei den erstenSicmcns'schen wie anderen, nicht mit Thccrcondcnsator armirtenOefen, wieder-holt vorkamen, unmöglich zu machen, so hat andererseits die Theercondensation,doch auch einige wohl zu berücksichtigende Ucbelständc im Gefolge. Einmal mußnämlich das Gemenge der Gase, behufs der Thcerabscheidung, stark abgekühltwerden, und geht hierdurch Wärme, die später ersetzt werden muß, verloren, dannwerden im Thecrdampf selbst, dem Producte der Generatoren brennbare, und so-mit werthvolle, Bestandtheile entzogen, endlich macht die Theerabsondcrung dieArbeit des Schürers zu einer recht schmierigen. Ungeachtet dessen hat sich fürStcinkohlcnfeuerung bisher kein anderer Weg finden lassen, den Theer zu besei-
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