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Die Glasfabrikation : mit 201 in d. Text eingedruckten Holzstichen / von H. E. Benrath
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Weißhohlglas: Kühlung.

ein Klümpchen Glas a an den tiefsten Theil des späteren Gefäßbodens angeheftet,das zur Bildung des Fußes das erforderliche Material herzugeben bestimmt ist.

Fig. 100.

D

giebt das bereits mit feinem Fuß versehene, am Hefteisen aufgenommeneund bei a von der Pfeife abgesprengte Hohlgefäß wieder, das bei (7 vonNeuem angewärmt, durch Beschneiden mit der Schcerc, wie in Li, auf die ge-wünschte Höhe gebracht, und dessen oberer Rand nach außen ausgebogenwird ik^.

Wie alles bisher betrachtete Glas, so bedürfen auch die Producte der Bccher-glasfabrikation, sollen sie haltbar sein, regelmäßiger Kühlung. Schon inalter Zeit scheint diese fast durchgängig in eigenen Kühlöfen bewirkt worden zusein, wenigstens führt solche schon Theophilus aiG) und bleiben dieselben vonder Zeit an, dauernd im Gebrauche. Bei Besprechung der älteren Schmelzöfen,in einem früheren Capitel, wurde auch bereits darauf hingewiesen, daß, selbst wonicht vom Schmelzofen getrennte, besondere Oefen zu diesem Zwecke in den Hüttenbenutzt wurden, doch, so bei Agricola und Kunckel, sich im Schmelzofen selbstwenigstens, stets eine Kühlabtheilung findet. In späterer Zeit kommt neben demKühlen im Kühlöfen dann auch mehrfach, und namentlich für kleine Artikel, einsolches inKühltöpfen" (oulavss), Thon- oder Eisengeschirren, die bis auf Rothgluthaufgewärmt, an einem vor Zug geschützten Orte aufgestellt, und wenn sie mit derzu kühlenden Waare gefüllt, mit einem Deckel verschlossen und verschmiert wurden,vor, gewinnt aber keine allgemeine Verbreitung. Unleugbar wird, namentlichbeim Becherglase niederer Gattung, dem Kühlen durchgängig lange noch nichtdie gebührende Sorgfalt zugewandt, und hierdurch oft eine Waare auf den

i) Divers, nrt. sollsclnla 2, 10.