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Milchglas.
als er sich im Fontanelle'schen Glase berechnet, kann dieFontanelle'scheVor-schrift in dieser Beziehung jedenfalls ebenso wenig als maßgebend angesehenwerden, wie frühere, z. B. die Kunckel'sche, erscheinen ihre übrigen Verhältnisseauch nicht übel gewählt.
Kieselsäure . . .
Emaille»1. 2.
300 31 6
3.
36-0
Bleioxyd....
40'0
50-3
53-0
Kali.
20-0
8-3
6-0
Zinnoxyd . . .
io-o
9-8
2-0
Arscnsäure . . .
—
—
3-0
lOO'O lOO'O lOO'O
Die Quantität Zinnoxyd, und ebenso Phosphorsauren Kalkes, die mindestenserforderlich, um vollständige Trübung eines Glases bei der Ausarbeitung zu bewir-ken, im einzelnen Falle vorher zu bestimmen, ist sehr schwer, da, wie bereits er-wähnt, alles Milchglas, rasch erkältet, durchsichtig erscheint, und erst beim „An-wärmen" trübe, und zwar, je häufiger angewärmt, um so opaker wird. Für dieKrystall- und Hohlglasfabrikation, deren Objecte, schon behufs ihrer Formung,wiederholt angewärmt werden müssen, dürfte sich im Allgemeinen, soll in derMasse opakeS Glas geliefert werden, ein Zusatz von 8 bis 10 Thln. Zinnoxydanf 100 Thlc. Sand eines weichen Krystallgemenges als genügend erweisen.Für Ueberfangglas, von vollständiger Trübung, speciell für transpareutwciße Uhr-zifferblätter bestimmt, recommandirt Boutcmps den nachstehenden, sehr weichesEmail gebenden, neben Zinnoxyd auch Phosphat enthaltenden Satz:
Sand.100
Mennige.120
Pottasche. 30
Knochenasche.... 14
Borax. 4
Zinnoxyd. 9
Arsenik. 4
Ein nur durch Kalkphosphat getrübtes, bleihaltiges Milchglas, fürLampenschirme, stellt. Schür i) aus einem nach nachstehenden Verhältnissenbereiteten Gemenge dar, das indeß sehr alkalireich, und bei dem außerdem nichteinzusehen, wozu es so complicirt zusammengesetzt.
Dingt er's Journal 167 (1862), 27.