Band 
Zweiter Band.
Seite
6
JPEG-Download
 

6

Gang

des einfachen Galvanismus vervielfältigl. BernsteinIV. ZS8. Fischer I. yZg. VI. 452. FischerGesch. d. Phys. VIII. 609.

Gang, Erzgang. (Bergbau.) Der Gänge thut schonPlinius (zz, 21.) und andere Aeltere, Erwähnung.In neuern Zeiten hat Werner die Theorie der Gängeganz neu bearbeitet. Fischer II. S87.

Garten, Gartenbau. Der Gartenbau und die Gar-tenkunst scheinen sehr alt zu sey». Unter der großenMenge von Bäumen und Pflanzen sind viele, die ohneeinige Wartung und Pflege fortkommen, und durch ihreFrüchte den Menschen nützlich werden.. Diese mögen hieAufmerksamkeit früh auf sich gezogen haben, und eskonnte sehr natürlich der Gedanke entstehen, diese Sor-ten zu verpflanzen, und sie in besondere Oerter einzu-schl eßen, um desto besser für ihre Wartung sorgen zukönnen. Die« ist wahrscheinlich der Ursprung der Gär-ten, deren Gebrauch in die ältesten Zeiten hinaus geht.Die Schriftsteller des Alterthums haben uns nichts Um-ständliches von der Kenntniß überliefert, die man imGartenbau haben konnte. Der Feigenbaum ist ohnstrei-tig der erste gewesen, dem man eine besondere Wartunggegeben hat. Mit dem Wein stock ist es derselbe Fall.Auch der Mandeibaum, (l. B. Mos. 4z, 'n.) scheintvon den ersten Zeiten an, gebauct zu seyn; so auchder Granatbaum. (4. B. Mos. »0, §.). Bon Ge-müse, als: Gurken, Melonen, Lauch, Zwiebeln,Knoblauch ro. machte man in den entferntesten Zeitengroßen Gebrauch. (4. B. Mos. n, 5). Die Sy-rer standen in dem Ruf, daß sie die Gärtnerey voll-kommen verstünden. Auch von den Phrygiern läßtsich dies sagen. Die Gärten des Midas waren sehr be-rühmt, und sollen die vortrefflichsten Rosen gehabt ha-