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Zweiter Band.
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Glasfenster

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ham Helm back, die Verfertigung des alte» rothenGlases wieder anS Licht. In einigen Antiquitatensamm«lungen zu Nom, findet man noch jetzt gefärbtes GlaS,welches ehemals statt der Edelgesteine gedient hak. Z. B.«inen Crysolith, und einen Schmaragd, die sogut gerathen seyn sollen, daß fie nicht allein vollkom»men durchsichtig und durchaus gefärbt sind. sondern auchweder inwendig noch auswendig die geringsten Bläschenchen haben. Beckm. Erf. I. 37z. f. — y. MurrNürvb. 710. s. Rubinglas. Bollbeding Archiv.Suppl. 70.

GlaSfenster. Die ersten kommen im III. Jahrhundertvor. Sie waren anfänglich von gefärbtem Glase. In»zwischen meint man doch im Schütte von Pompeji Glasfenster gefunden zu haben. Zm XVI. Jahrhundertwaren sie in Frankreich bereits in allen Kirchen, aber«och in sehr wenigen Wohnhäusern. In Italien gabman sie erst den Kirchen >m VIII. Jahrhunderte, undzwar auch von gefärbtem Glase. Ums Jahr 1180 fingman in England an, die Wohnhäuser der Vorneh-men mit Glasfenstern zu versehen. Ums Jahr 1458rechnete Aeneas Sylvius es noch zur größt n Pracht,daß er in Wien fand, daß die meisten Häuser Glas-fenster hatten. Die ältesten Fenster mit eingebrann»ter Mahlerey, sind in Frankreich aus dem XII.Jahrhundert, und finden sich in der Abtey St. DenyS.Aelter ist diese mühsame Kunst in Deuschland und inden Niederlanden , wo sie zu derjenigtn Vollkom-menheit gestiegen ist, bei welcher sie stehen geblieben ist.Fenster aus ungefärbtem oder weißem Glase, wurdenin Frankreich erst im XIV. Jahrhunderte gebräuchlich.Beckm. T-chn. 416. v.^M u rr. Jour». III. zij. z§.V, 95. XM. 19. Zuvenel II. 280»