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Zweiter Band.
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Kalender

beizutreten, und das Fest der Auferstehung zugleich mitden Katholiken zu feyern. England hatte schon 1752,und Schweden 175z den verbesserten Kalender ange-nommen, daß also der alte Styl unter den christli-chen Völkern in Europa nur noch in Rußland üblich ist.Gehler. II. 712. ff. Fischer. III. 45. BuschHandb. d. Erf. VII. 152. Fabric. I. 477. II. 41z.1049. IH. 349 > 355 - 5y6. 2036. Krünitz. XXXII.44z. ff. s. Jahr, Monath, Woche, Tag, Stunde,Schaltjahr rc. Wo und wann man angefangen habe,die jetzt gewöhnlichen Kalender, worin das Jahr in Mo-nathe, Wochen, Tage, nebst Bemerkung der Festtage,eingetheilt ist, drucken zu lassen, ist noch nichtausgemacht. — Die ersten Kalender waren nicht ein,jährige, sondern vieljährige. — Mit der Zrit ver-einigte man die sogenannte Practica (s. diese.) mitdiesen vieljährigen und endlich auch mit den einjährigenKalendern. ^Zu den sehr alten, und bis jetzt bekanntenältesten Kalendern, bei denen die Practica befindlich ist,gehört einer von Jacob Köbel, der zu Oppenheim 1512 gedruckt ist. Won zwei noch bekannten alten viel,jährigen, mit der Practica verbundenen Kalendern, diebeide zu Straßburg gedruckt sind, ist der eine von igeg,der andere von >537. — Die ältesten gedruckten Ka-lender, von denen sich Nachrichten finden, sind: einerzu Augsburg von 1491, einer zu Lübeck von 1519,einer zu Rostock von 152z mit Holzschnitten. — Derälteste jährliche Kalender, wvn jetzt gewöhnlicher Ein-richtung, ist wahrscheinlich der, so zu Hamburg 2546in 26 gedruckt ist. Der älteste Fränkische Kalender isterst von 2576. Der große römische Kalender vonZoh. Stössler, ist zu Oppenheim 2522 gedruckt, Fest.