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Kanonenboote
2i2. ff. — Juvenel. I. 344. II. 192. — Krü-nitz. XXXIV. 184. ff. — Vollbeding Archiv.199. ff. Suppl. 104. — Curieuse Nachr. von Er-findern und Erfindungen. Hamb. 1707. S. 148. —Hoyer Gesch. d. Kriegsk. I. 60. f. 76. f. 158. rc.
Kanonenboote, um den Hafen von Gibraltar in derNähe zu beschießen, hat der spanische Admiral DonBarcelo erfunden. Neues milit. Journ. 4. St.245. 263.
Kanonenlafette. Der Uhrmacher Dambach in Bern hat eine Kanonenlafette erfunden, auf welcher 10 StückKanonenläufe von kleinem Caliber, nach allen Richtun-gen hin, unter jedem beliebigen Winkel abgefeuert wer-den können. Auf* diesen Lavetten ist zugleich für die,zur Bedienung des Geschützes erforderlichen Kanoniere,Platz. — Magaz. all. neuen Erf. V. 247.
Kanten, Spitzen. Das Alter der Kunst, Kanten,oder Spitzen zu verfertigen, ist nicht mit großer Wahr-scheinlichkeit zu bestimmen. Die Griechen und Römerhaben davon keine Kenntniß gehabt. Die genährten odergestickten Spitzen sind gewiß sehr viel älter, als die ge-knöppeltrn. Das Knöppeln der Spitzen ist eine deutscheErfindung, aus der Mitte des XVI. Jahrhunderts, unddie Erfinderin Barbara, Christoph Uttmanns Ehe-frau zu St. Annaberg, im Meisnischen Erzgebirge, vordem Jahre 1561 gewesen. Der Name Spitzen istgewiß daher entstanden, weil die Spitzen gemeiniglichgezackt, oder gezähnt sind. Kanten heißen sie, weilvornämlich die Kanten oder äußersten Ränder der Klei-dungsstücke damit besitzt werden. Die Arbeit selbstwird Klippeln, Klöppeln, Klüppeln, Knöp-peln» Knüppeln genannt, und diese Wörter findunstreitig so wie Knütten, von Knoten, Knopf, Knü-