Kirchenlisten
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I. ,Zoc> geschrieben. — Ein nürnbergischer Tonkünstler,Joh. Leonh. Häßler (gest. 1612.) legte den Grund zuden jetzigen leichtern Melodien der Kirchenlieder. Allg.hist. Lex. IV. 275. V. 6z2. — Irssenreutsrsnlictz Osrna. 255. — Universallex. VII. 1624.Sulz er I. 470. — Kl. Chcon. Nürnb. 76. —v. Murr . Nürnb. 70A. — s. Gesangbuch.
Kirchenlisten. Die Anfertigung der ersten Kirchenlistenzu Berlin fallt in das Jahr 1Z8Z. Im Jahre r688wurden sie in Brandenburg eingeführt. Königs Vers.einer histor. Schilder, der Hauptveränd. der Religion zuBerlin rc. I. 1792.
Kirchenmusik. In der ersten christlichen Kirche hatteman zwar gleich anfangs Gesänge und Lieder, aber voneiner Instrumentalmusik wußte man nicht«; man warsogar dagegen, weil man dergleichen für etwas Heidni-sches hielt. Nur erst im VII. Jahrhundert will man ei-ne Spur finden, daß sie aufgekommen sey, und eS sollPabst Bitalinus umS Jahr 666 Orgeln in den Kir-chen eingeführt haben. In England soll sogar schon imJahre 640 eine Orgel bei dem Gottesdienste gebrauchtseyn. Aber diese Nachrichten sind unbestimmt und wider-sprechend, und noch unbestimmter, wie die ersten Kir-chenorgeln beschaffen gewesen seyn mögen. So weit esmir möglich gewesen ist, Nachrichten, auf die man sichverlassen kann, über diesen Gegenstand aufzufinden, sinddie jetzt gebräuchlichen Orgeln erst in der Mitte des X.Jahrhunders in den Kirchen in Gebrauch gekommen, dochsollen vorher auch schon Wasservrgeln darin gebrauchtseyn. (s. Orgel.) Erst um das Jahr 1290 soll mansich in der Kirche blasender Instrumente bedient haben.Krünitz. XLVIII. 606. — ^Isx. 8srä. äs rsniffverrt. 22. — Mehlig Kirchengesch. 224. — Rein-