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Zweiter Band.
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Kuppel

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Palmens die ersten Kupserabdrücke in blauer, undnachher rother Farbe, gut heraus. Die Kunst, ge.tuschte Handrisse in Kupfer nachzuahmen, scheintzu gleicher Zeit von verschiedenen, und aus verschiedeneArt erfunden zu seyn. Per. Floding und Charpen-tier, (1760) so wie P. Andre Barabe (um 176z). machen die ersten Ansprüche darauf. Jean Bapt. LePrince vervollkommnete ums.Jahr 1770 nur die Mari-nier, und dadurch erhielt sie seinen Namen. Durch denEngländer Paul Sandby kam sie zu noch mehrererVollkommenheit und erhielt den Namen: gewascheneManier. (Ayua rints.) Sulzer. III. 102. v,Stellen AugSb. I. 576. Krünitz. DVI. 295.Reim mann inst. iit. III. 280. v. Murr Journ. II»,86. I8g> Fäbric I. 227. 251. II yzz. ff. III.198. f. 970. f. Busch Handb. d. Erf. VII. 471. ff.Vollbeding Archiv. siZ. Suppl. rro. s. Formschnei-dekunst.

Kuppel. (Baukunst.) War schon den Griechen und Rö-mern bekannt; in der Folge aber nicht mehr gebraucht.Im XV. Jahrhundert kam sie wieder auf, und die aufdem Dom zu Florenz hält man für die erste. Die größteist die aus der Peterskirche zu Rom . Jablonsky allg.Lex. d. K. u. W. 600. Jacob, ein Deutscher, undsein Sohn Arnold, werden für die Erfinder der Kup,peln gehalten. Fabric. II. 990.

Kurzsichtigkeit. Ein Werkzeug für Kurzsichtige, wel.ches aus zwey Konvexzlasern besieht, hat Hook 1679erfunden. Fischer Grsch. d. Phys. III. 179.

Kuß. Daß auch durch Küsse die venerische Krankheit mit-getheilt werden könne, hat schon Peter MaynarduS,Lehrer der Chirurgie zu Padua 1506, imgleichen eindeutscher Arzt, Jvh. BenedictuS 1508. und Be-ll. 20