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Um vvr Erneuerung eines Freischarenzuges abzuschrecken,erließ der luzernische Große Rat ein ungemein scharfes Frei-scharengesetz, in welchem unter anderem jedermann verpflichtetwurde, auf eindringende Freischaren loszugehen und sie alsGebietsverletzer, Räuber und Mörder zu vertilgen. GefangeneEindringlinge sollten erschossen werden.
Mit einem Schlage hatten all' diese Ereignisse den Streitin der Eidgenossenschaft mit wilden Flammen auflodern lassen.Die Konservativen frohlockten über den glücklichen Ausgang,
die Liberalen waren in
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Besorgnis um das Schick-sal ihrer luzernischen Ge-sinnungsgenossen. Es fan-den wieder große Volksver-sammlungen statt, so auchin Zofingen , welche von derTagsatzung sofortiges Ein-schreiten gegen den Jesuitis-mus begehrten. Danebenlegten die Komitees derJesuitengegner eine großeRührigkeit an den Tag.Sie sammelten 100000Unterschriften, welche derTagsatzung den Willen eines großen Teils der Bevölkerungdartun sollten. Und an der Sitzung der Tagsatzung zeigte essich, welchen Fortschritt die Bewegung gegen die Jesuiten gemachthatte. Denn als der aargauische Gesandte die Sache wiederbehandelt wissen wollte, entschied sich zwar die Tagsatzung wieder,nicht darauf eintreten zu wollen, aber es fand der Antrag leb-hafte Unterstützung von mehreren Seiten, besonders auch von Bern .
Da von der Tagsatzung nichts zu erhoffen war, beschlossendie Abgeordneten der Anti-Jesuiten-Vereine, noch einmal zurSelbsthilfe zu greifen. Sie hatten aus einem Tage zu Zofingen