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doron genannt; Doron aber nennen die Griechen den Palm (dieflache Hand breit), weil eine Geschenkertheilung auf griechisch Dorongenannt wird; dieß aber wird immer mit der Fläche der Hand aus-geführt. So wird, was nach jeder Seite fünf Handbreiten mißt,Pentadoron, was vier mißt, Tetradoron genannt, und von denBauwerken werden die öffentlichen mit dem Pentadoron, die privatenmit dem Tetradoron ausgeführt. 4. ES werden aber neben diesenZiegeln auch Halbziegel gemacht, und wenn man diese anwendet,so werden aus der einen Seite Reihen aus Ziegeln und auf der an-deren Halbziegel gelegt, also auf beiden Seiten wagrecht angebracht,die Wand wird durch abwechselnde Lagen gebunden, und indem dieganzen Ziegel in ihrer Mitte über die Fugen zu liegen kommen,verleihen sie Festigkeit und ein von beiden Seiten nicht unschönesAnsehen ').
Es ist aber im jenseitigen Spanien eine Stadt, Maxilva, undebenda auch Calentum 2) und in Asien Pitane, wo die Ziegel, wennsie gestrichen und getrocknet sind, in's Waffer geworfen, schwimmen.Es scheint aber, daß sie deßhalb schwimmen können, weil die Erde,aus welcher sie gestrichen werden, bimssteinartig ist, und so nimmtsie, an sich leicht, an der Lust getrocknet, die Feuchtigkeit nicht in sichauf, noch saugt sie dieselbe ein. Da also diese Ziegel von leichterund lockerer Beschaffenheit sind und feuchte Einflüsse nicht in dasInnere eindringen lassen, so sind sie, wie groß die Last immer sein
i) SchulH konnte von dieser Stelle nur deshalb sagen: „In §. 4 sprichtPseudo-VitrnviuS von Halbziegeln auf eine Art, welche deutlich zeigt, daß ervon dem Verband der Steine keinen Begriff hatte", weil er die Stelle einfachnicht verstand. Die beifolgende Neconstructivn wird dieß belegen.
Fig. 5.
Der verderbte ^ext, est nutem in Uispnnin ulteriore civitas inaxininet in Faun«, wird von Marini mit der fast wörtlichen Parallelstelle des Pli-nius XXXV. 14. 49. „kitanne in ^sia et in nlteriori« Uis'psnine eivit.itibu«,lUaxilun et 6alento, tiunt lateres e. c." richtig hergestellt.