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waudpfeiler vortreten, in gleicher Richtung mit den CeMwänden ftzwei Säulen aufstellen, eine aus dem tuskischen und griechischen Bauverquickte Einteilung ').
6. Andere aber versetzen die Tempelwände und fügen sie in dieSäulenweiten ein, und durch die Aufhebung des Raumes der Säu-lenhalle erzielen sie eine ansehnliche Erweiterung der Cella; indemsie aber das Uebrige in denselben Zahlen- und Maßverhältnissenbeibehalten, scheinen sie eine neue Gattung in Gestalt und Namen,nämlich den Pseudoperipteros, geschaffen zu Habens. Diese Gattun-gen aber werden je nach dem Opferdienst verschiedentlich angewendet.Denn nicht allen Göttern sind die Tempel nach denselben Grundsätzenzu erbauen, weil bei dem einen diese, bei dem andern jene Verschie-denheit in der Verrichtung der religiösen Handlungen stattfindet.
(IX.) 7. Ich habe nun alle Maßformeln für die Anlage von Tem-peln, so, wie ich sie überkommen habe, dargelegt, ihre Ordnungen undzusammenstimmenden Maßverhältnisse in besonderen Abtheilungen ge-trennt behandelt und, so weit ich dieß schriftlich darstellen konnte,entwickelt, wie ihre Formen ungleich find und wie sie sick durchgegenseitige Abweichungen unterscheiden. Jetzt werde ich von denAltären der unsterblichen Götter sprechen, wie sie eine ihrer, Opfer-weise angemessene Einrichtung erhalten dürften.
Neuntes KuxrteÜ
Die Anläge der Altäre der Götter.
Die Altäre sollen gegen Osten gerichtet und immer niedrigergestellt sein, als die Götterbilder, welche im Tempel sind, damit die-jenigen, welche beten und opfern, zur Gottheit auswärts schauend,
i) Prostylvö mit doppelter Säulenreihe.
Beispiele dafür sind. das choragische Denkmal des LysikrateS in Athenund der sog. Tempel der Fortuna Biriliö lieht S. Maria Egiziaca) in Nom.Der Tempel des olympischen Jupiter in Agrigent ist kein Pseudoperipteros nachvitruvischer Definition, denn bei diesem wurde durch die Vermauerung derSäulenstellungen die Cesla nicht erbreitert.