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da nun, wo die Seite eines solchen der Bühnenwand zunächst einenKreisbogen (Segment) abschneidet (a d), verzeichnet man die Gränzeder Bühne, und zieht dieser Gränze parallel am Rande der Kreis-linie eine Gerade (Tangente), auf welcher die Hintergrundmauer derBühne angelegt wird. Auch durch den Mittelpunkt der Orchestrabeschreibe man eine der Richtung der Vorbühne parallele Gerade,und wo diese die Kreislinie schneidet (s k), zur Rechten und Linkenan den Enden des Halbkreises, da verzeichne man die Mittelpunkte,und nachdem man den Zirkel in denselben auf der rechten Seite (k)einsetzt, beschreibe man eine Kreislinie vom linken Zwischenraum (e)')bis zur linken Seite der Bühne (§); und nachdem man ebenso den
') Von dem Zwischenraum zwischen der jenseitigen Hemisphäre, d. h. vondem Ende der Hemisphäre und dem Nand des Prosceniums (der Bühne). Ma-rin, versteht unter dem intervallum den Zwischenraum zwischen den Dreieck-winkeln l und s, K und li, und beschreibt nicht blos von den Punkten i und kaus die Kreisbogen, sondern nimmt dazu auch, ohne sich weiter über seineGründe zu erklären, die Mittelpunkte k und i, was den Worten Vitruvswiderspricht.
F'g. 25 .
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