bogene Spitze der eisernen Hebstange unter die Last gebracht, ihroberes Ende aber nicht nach unten gedrückt, sondern umgekehrtin die Höhe gehoben wird, die Hebstange, indem ihre Spitze sichgegen die Bodenoberfläche stemmt, diese als Last haben; die Kanteder Last dagegen als Drucklage, und so wird die schwere Last, wennauch nicht so leicht, wie auf dem Wege des Abwärtsdrückens, abertrotz der Schwierigkeit, dennoch aufgerichtet. Wenn dagegen die ge-krümmte Spitze einer Hebstange, aus eine Unterlage gelegt, unter dieLast geschoben wird, und das obere Ende, an welchem man drückt,näher an dem Drehungspunkte istso wird sie die Last nicht lüpfenkönnen, wenn man nicht, wie dieß oben beschrieben worden ist, dasrichtige Wiegeverhältniß der Hebestange durch den größeren Abstanddes für das Abwärtsdrücken bestimmten oberen Endes herstellt.
4. Dieß aber kann man an den Wagen, welche man Schnell-wagen nennt, beobachten. Wenn nämlich die Echtere näher an demEnde, an welchem die Schale hängt, den Drehungspunkt der Wagebildend angebracht ist, und wenn das Gewicht gegen die andere Seitedes Wagbalkens hin von Marke zu Marke geschoben weiter und wei-ter von dem Drehungspunkte weg bis an den Rand gerückt wird, sowird die Abwägung mit dem kleinen und unverhältnißmäßigenGewichte einer so großen Schwere des zu wiegenden Gegenstandesgegenüber durch die wagrechte Stellung des Wagbalken das Gleich-gewicht ergeben 2). Und so sinkt ein verhältnismäßig leichtes Gewicht
D. h. wenn der Theil von der Unterlage bis an die untere Spitze derHebestange länger ist, als der obere Theil, auf welchen man drückt.
2) Der Wortlaut der 6orM., mit welchem Editoren und Ausleger bishervergeblich gekämpft, ist folgender: . . et fcumj neguiponcliun, in nlteram Par-ten, sespi per puncta vagsncko, guo Ion«iu8, ant etiam aä extremum per-ckueitur, paulo et impnri ponäerv ampiis8imnm pensionem paren, perücit per
der und Marini haben eS für ausreichend gehalten, das (oben durch Klammer»gekennzeichnete) st zu streichen; doch hätten sie nicht übersehen sollen, daßexaminstio lon-ius n centro reeeäens jedem Versuche, sich von der Sache aucheine Vorstellung zu machen, Hohn spricht. Ueberdieß ist die Ungehvrigkeit des«zuo lonAiu« oben und die Wiederholung des Ion°iu8 unten auffällig und führtden tteberseher auf den Gedanken, daß sich hier etwas verschoben habe. Ichordne deßhalb den Satz so: et feumj seguiponüiuui in nlterani Parten, seapi-per Puncts vaxnncko, longiu» n centro receclens aut etium ncl extremum