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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
Seite
38
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MB M

ren/und unrecht machen mit ihren eig-nen Willen/und eigner Boßheit; wei-len sie sokches thuen wider den Gött-lichen Befelch / Willen und Gesatz.Wann sie eben dises/was sie mit ihrereignen Boßheit verbaleren / köndtenund wurden thuen allein nach demWillen / Bestich/ und VerordnungGottes/wurden sie in allem recht undwohl thuen/und niemahlen sündigen/was sie immer für ein Merck thäten.Aberdise Sach bester zu erklaren/fragich dich Barthle f Meynest/es köndteauch wohl etwas Bvsers seyn / alsGOtt sechsten/ das ist/ den einver-menschten Sohn GOltes creützigen/ 'und todten ?

Barthle.

Mein Herr l Ich kan mir nichteinbilden/daß ein grössere Sund/ undbösere That könne geschehen/ als denunschuldigisten Sohn Gottes so grau^famlich marWen/und umb das Leben

Lrir^