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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
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was nicht das allerbeste/und nützlich?ste sey/ was du von der Hand Gottesannimbst/welches so gewiß ist/als dasGott lebet. Die Boßheit der Men-schen (sagt der Heil. in

? 5 . Z2.) kan zwar ein Begierd / oderWillen haben / dich zu schädigen/ denGewalt aber nicht/ wann Gott ihnendenselbigen nicht gibt: Omnis pors-Ü2S L Oco eli : Aller Gewalt ist vonGQtt.

Derohalben dann / mein lieberBarthle! wan du schon Gewalt ley-dest; wann dir Gewalt geschieht;wann man dir Gewalt anthuet/ mustdu nicht auf deine Feind / Wider-fächer / böse Leüth / oder böse Geisterdein Absehen haben/darüber schelten/schänden / schwören oder fluchen / son-der gleich dich erholen/und gedencken/das ist der Gewalt Gottes ; das istdie liebe Hand Gottes; das ist derallergerechtiste Willen Gottes/ ohneD 2 dessen